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Wieder Kohleabbau in der Magdeburger Börde?

Angesichts steigender Rohstoffpreise auf dem internationalen Energiemarkt findet derzeit eine Rückbesinnung auf die Braunkohlereviere im Osten Deutschlands statt. Nun fürchten Landwirte und Umweltschützer um die fruchtbaren Böden der Region.

Die betroffenen Gebiete waren schon zu DDR-Zeiten vom Tagebau belastet. Nun aber sollen neue Flöze erschlossen und der Abbau ausgeweitet werden. Dadurch werden fruchtbarste Böden und Musterstandorte für die Nutzung von alternativen Energien bedroht.

Daher bilden sich bereits Bürgerinitiativen und auch in der Politik formiert sich Widerstand gegen Konzerne wie Mibrag und EnBW. Eines der Hauptargumente gegen sie lautet, dass Sachsen bald ebenso viel CO2-Ausstoß produziere wie die USA oder Kanada.


WebReporter: mäckie messer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Magdeburg, Kohle
Quelle: www.nd-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2007 10:13 Uhr von mäckie messer
 
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Wieder einmal dürften sich viele Ostdeutsche betrogen vorkommen. Denn statt der "blühenden Landschaften" soll nun die altbekannte Umweltverschmutzung zurückgebracht werden, unter der sie schon vor der Wende zu leiden hatten. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Politik mit ihrem Versprechen, mehr auf erneuerbare Energien zu setzen, gegen die Wirtschaft durchsetzen kann.
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03.01.2007 12:07 Uhr von Falkone
 
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Bin dafür - das schafft Arbeitsplätze: und die Welt wird sowieso durch den Menschen verseucht.

Kommt also nicht darauf an, ob die Welt in 100 oder 200 Jahren einen Kollaps erleidet. Er kommt mit Sicherheit.

Was die Natur in Millionen Jahren geschaffen hat, zerstört der Mensch in 200 Jahren. Das sind doch mal Fakten.
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03.01.2007 13:21 Uhr von 666leslie666
 
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RWE: hat schon das Kraftwerk parat,
in dem der Dreck zukünftig verfeuert wird.
Ist zwar für Steinkohle,
aber mit ein paar Modifikationen.. ;-)

würg**

Mlg jp
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03.01.2007 13:22 Uhr von stellung69
 
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Bin dagegen - hat zuviele Nachteile: Braunkohle führt zu großer Umweltverschmutzung, außerdem werden ganze Landstriche verwüstet und viele Menschen vertrieben.
Wer dafür ist, sollte sich schlau machen und in ein Tagebaugebiet (zB Garzweiler oder Hambach) fahren, sich umsehen und mit den Betroffenen reden; als Außenstehender kann man sowas nämlich schlecht beurteilen.....
http://www.bund-nrw.de/...
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03.01.2007 14:34 Uhr von eros007
 
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Umweltverschmutzung durch Braunkohle? In der Vergangenheit war es durchaus richtig, dass Braunkohle die Umwelt mehr verschmutzte als Steinkohle. Aber heute?

Modernste Filtertechnologien sollten bei der Verbrennung von Braunkohle schon längst Pflicht sein, sodass die Feinstaubemissionen pro kWh weit niedriger sein sollten als beim besten Dieselauto. Die Verfeuerung erfolgt angeblich nur großtechnisch zur Stromerzeugung, und hier sollte ein zusätzlicher Filter verhältnismäßig günstig installierbar sein.

Ein Problem ist in der Tat, dass wertvolles Ackerland verloren geht, wo alternative Energieträger (etwa Pappeln zur Verbrennung) angebaut werden könnten. Außerdem wird die Landschaft dadurch ja nicht unbedingt schöner, wenn so riesen Gruben entstehen.

Dass Sachsen bald so viel CO2 ausstoßen wie die USA und Kanada, ist schlicht falsch. Die Quelle schreibt ja auch nur, dass Sachsen nach den USA und Kanada der drittgrößte CO2-Emittent der Welt wäre. Auch das ist höchst zweifelhaft. Erstens stößt China schon heute mehr CO2 aus als Kanada und es ist nicht abzusehen, dass Kanada China bald wieder überholt. Auch die meisten anderen großen Länder (etwa Russland, Indien, Brasilien) lassen nicht erkennen, warum ein kleines Land wie Sachsen sie überholen sollte. Sachsen wird nie die gesamte Energie für Deutschland erzeugen, und Deutschland liegt beim CO2-Ausstoß schon hinter diesen Ländern bzw. wird von diesen Ländern in absehbarer Zeit überholt. Erneuerbare Energieträger berücksichtigt. Die Quelle an sich würde ich also schon als fehlerhaft bezeichen. Das kann nicht sein. Oder überzeugt mich jemand vom Gegenteil?
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03.01.2007 14:39 Uhr von vst
 
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ja ich weiß: ich schon wieder mit meinen idiotischen kommentaren

aber wer das märchen mit den blühenden landschaften geglaubt hat ist selbst an seiner jetzigen enttäuschung schuld
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03.01.2007 15:25 Uhr von mäckie messer
 
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eros: Sry, für das "fast" oder irgendeine andere exaktere Formulierung war einfach nicht mehr genug Platz...
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03.01.2007 15:26 Uhr von Muta
 
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Nope @eros007: "Die Quelle an sich würde ich also schon als fehlerhaft bezeichen."
Es wird doch in der Quelle eh nicht als umbedingt wahre Tatsache bezeichnet, sondern als Aussage der Grünen in Sachsen.
Zitiert: "Sachsens Grüne rechnen vor, dass allein im Freistaat derzeit 52 Millionen Tonnen des Klimagases erzeugt werden, mehr als die Hälfte davon in den Kraftwerken Lippendorf und Boxberg. Nach dessen Erweiterung kämen noch einmal fünf Millionen Tonnen dazu...".

Ansonsten gebe ich dir schon Recht, das Hauptproblem (wie in der news auch geschrieben) ist der Verlust vom wertvollen Ackerland und altermativen Energieträgern als auch die Landschaftsverschändung.

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