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Der Euro setzt sich nicht durch

Fünf Jahre nach der offiziellen Einführung des Euro scheint sich die europäische Einheitswährung immer noch nicht durchsetzen zu können. Von den 27 EU-Staaten haben derzeit nur zwölf das gemeinsame Geldsystem.

Auch planen derzeit nur noch Malta, Zypern, Ungarn und die Slowakei, sich an der Einführung des Euro zu beteiligen. Demgegenüber werden in anderen Ländern wie Italien bereits die Stimmen lauter, die wieder seine Abschaffung fordern.

Belastend ist für die Gemeinschaftswährung zum Beispiel, dass die Mitgliedsländer jeweils eine eigene Finanz- und Wirtschaftspolitik haben. Auch ist das Direktorium der EZB weder demokratisch legitimiert noch kontrolliert.


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WebReporter: mäckie messer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro
Quelle: www.jungewelt.de

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50 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2007 01:29 Uhr von mäckie messer
 
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Eigentlich war ich bislang ein Verfechter des Euro, weil eine gemeinsame Wirtschaftszone natürlich mehr Sinn macht, wenn sie auch eine gemeinsame Währung hat. Aber wenn nur die Hälfte der EU-Staaten beim Euro mitmacht, wird das Projekt über kurz oder lang scheitern. Und die nachweisliche Verteuerung, die die Währungsumstellung praktisch überall nach sich zog, wird wohl nicht für eine allzu große Begeisterung bei potentiellen Neulingen sorgen.
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03.01.2007 09:27 Uhr von vst
 
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quatsch: absoluter quatsch.

ach so, junge welt
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03.01.2007 09:31 Uhr von mucknog
 
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Wirklich Quatsch! Kann meinem Vorredner nur zustimmen, die anderen Staaten werden wegen der weiter zunehmenden Stärke des Euros früher oder später keine andere Wahl haben als auch einzusteigen.

Dazu bitte folgende Quelle lesen: http://www.spiegel.de/...
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03.01.2007 09:35 Uhr von opppa
 
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A B Z O C K E: Auch in den Ländern, die den Euro noch nicht haben, wird sich die Wirtschaft durchsetzen, um die Bevölkerung mit tätiger Beihilfe der jeweiligen Regierung abzuzocken!
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03.01.2007 09:38 Uhr von vst
 
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ach opppa: auch bei dir hat sich noch nicht rumgesprochen, dass das volk grundsätzlich abgezockt wird.
egal ob mit oder ohne euro

dazu hat man es, das volk
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03.01.2007 09:45 Uhr von opppa
 
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vst: Das hat sich aber in den Beitrittsländern offensichtlich noch nicht so rumgesprochen!
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03.01.2007 09:48 Uhr von vst
 
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hihihi: du glaubst wirklich in rumänien und bulgarien weiß das volk nicht, dass es abgezockt wird?

hältst du die für blöd?
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03.01.2007 09:49 Uhr von Cpt.Proton
 
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Wasn Quatsch Ach so jungewelt.de .... die Bild der linken Front... LOL
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03.01.2007 09:49 Uhr von vst
 
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außerdem: sind es nicht 13 staaten die den euro haben?
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03.01.2007 10:00 Uhr von BenzGermany
 
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schwachsinn?! was ist denn das für ein blödsinn.. der euro wird momentan in einigen börsen als ersatz bzw ergänzung zum dollar gehandelt.. und ich kann mir kein osteuropäisches eu-land (und natürlich auch nicht-eu-land ;) ) vorstellen, das den euro ablehnen würde - wenn es ihn denn angeboten bekäme.
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03.01.2007 10:05 Uhr von Bjoern68
 
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EURO = TEURO !!! Natürlich wird sich der EURO auch dort durchsetzen. Die Wirtschaft wird schon dafür sorgen. Besser als mit dem EURO konnte man die Bevölkerung doch gar nicht abzocken.

Das werden auch die anderen Länder über kurz oder lang bekommen.

Es wird dann wie so üblich gefakte Studien geben das es gar nicht teurer geworden ist, die damals wirklichen Studien die besagten das Lebensmittel durschschnittlich 60% teurer geworden sind, wurden ganz schnell beiseite geschafft...wer da wohl wen schmiert ist ja klar...
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03.01.2007 10:09 Uhr von meru
 
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Nicht durchsetzen ja klar: Lebet doch weiter in eurer Kleinstaaterei.
Auf dem Weltmarkt hat die Wirtschaft von kleinen Ländern inzwischen keine Chance mehr, zu mindestens wenn es kein Baskenland ist.
Zum Tehma € Abschaffen das sind in meinen Augen nur Realitätsfremde ewig gestrige die siche keine Gedanken über ide Kosten und Auswirkungen der Rückumstellung machen wollen.
Besonders die Italiener, die haben wohl vergessen was für eine inflationäre Währung die Lira war .

Mfg Meru
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03.01.2007 10:23 Uhr von mäckie messer
 
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Quelle gelesen? Jungs, ihr schreibt hier totalen Blödsinn. Der Euro ist momentan so stark, weil der Dollar schwächelt - das nutzt einer Exportregion wie Europa aber gar nichts, die würde von einer Abwertung gegenüber dem Dollar weit mehr profitieren. Das Argument, alle wollten wenn sie könnten ist genauso unsinnig, denn Großbritannin könnte schon seit Jahren und will nicht, um nur mal ein Beispiel zu nennen.
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03.01.2007 10:45 Uhr von alfaromeo_52
 
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es ist nur schlimm, daß damals nur die politiker diesen euro wollten. wohlweislich wurden wir bürger nicht gefragt, war auch nie gewollt. die können in noch sovielen studien beweisen wollen, daß es fast keine teuerungsrate bei der umstellung gab. die realität zeigte das das gegenteil. woher sollen die es auch wissen, da solche analysten selbt nie einkaufen werden. und der warenkorb, der als bezugswert benutzt wird, ist ja schon nicht mehr up to date. und die firmen, die ihre waren günstig verkaufen, deren umsatz ist einigermaßen gesichert.

nach der euroeinführung sind sofort die preise nochmals in die höhe geschnellt, daß werden die neuen länder mit der einführung des euros merken, die kosten gingen ja schon nach oben los, als die privatwirtschaft das ruder in die hände nahm.

**ironie an**
wäre damals polen schon dabei gewesen und hätte eine starke wirtschaft gehabt, gäbe es vielleicht den euro-zloty. **ironie aus**

nutznießer des euros ist vorrangig die wirtschaft und die urlauber sparen in den euro-ländern die umtauschgebühren, die sich sonst die banken einverleiben.

und wenn 90% aller eu-bürger den euro abschaffen wöllten, die eu-politiker würden dies nie zulassen. insofern ist der euro diktatorisch und nicht demokratisch eingeführt worden, die stimmung ist dementsprechend.

übrigens diese nachrichtenquelle ist an diesem dilemma nicht schuldig, sie spiegelt nur die öffentliche meinung wider.
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03.01.2007 11:12 Uhr von reziprok
 
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Euro hat den Dollar überholt! dpa - Fünf Jahre nach Einführung der Euro-Banknoten hat die europäische Währung den US-Dollar als wichtigste Bargeldwährung der Welt verdrängt. «Zum ersten Mal hat der Euro den Dollar wertmäßig überholt», sagte ein Sprecher der Europäischen Zentralbank (EZB).

http://www.businessportal24.com/...


Und dass viele neue EU-Mitglieder den Euro nicht einführen liegt daran, weil sie die Kriterien des Euro noch lange nicht erfüllen. Schließlich soll der Euro weiterhin eine harte und stabile Währung bleiben.
Daher ist die Quelle einfach Müll!
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03.01.2007 11:23 Uhr von terrordave
 
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völliger unsinn: erstmal haben 13 staaten den euro.
was übrigens daran liegt, dass genau 3 staaten (!) den euro abgelehnt haben und der rest der eu wirtschaftlich noch nicht weit genug, bzw. erst vorgestern zur eu gekommen ist! das hat nix mit durchsetzungsvermögen zu tun! für den euro gibt es genaue vorgaben!
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03.01.2007 11:52 Uhr von Whyatt Earp
 
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@Abzocke: Ist immer wieder klasse wie bei jedem Zusammenhang mit Geld von Abzocke seitens der Regierungen gesprochen wird. Was denkt ihr eigentlich was mit den Steuern passiert? Ganz ehrlich? Denkt ihr nur die fetten Benze und die Flugreisen werden damit bezahlt?
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03.01.2007 11:58 Uhr von Jorka
 
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Also: wenn ich die Wahl hätte zwischen Euro und Mark hätte ich doch lieber die Mark zurück.
Und selbst wenn der Euro für die Wirtschaft eine starke Währung ist, für den kleinen Mann ist sie und bleibt sie ein T€uro!
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03.01.2007 12:00 Uhr von Falkone
 
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Was für´n Schwachfug !!!! 1.April ;-): Das ist ein Witz eines Statistikers, der noch nicht weiss, das das Jahr mit dem 1. Januar anfängt und nicht mit dem 1. April !!!

>> Einfach IGNORIEREN <<

Wir wissen es doch viel besser. Auch wenn wir alle draufgelegt haben.

Diese elenden Kaputtredner !!!
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03.01.2007 12:13 Uhr von mäckie messer
 
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@terrordave: Land Nummer dreizehn ist Slowenien - das ist erst seit 3 Tagen dabei. Was ändert das an der Aussage der News?
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03.01.2007 12:44 Uhr von flo3877
 
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Dreizehn: Es sind dreizehn EU-Staaten die den Euro haben!
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03.01.2007 13:34 Uhr von Sipo M
 
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für die touristen is super - ansonsten: is alles beim alten geblieben.

Oder was hat sich geändert?
Dafür bräuchten wir erst einmal
einheitliche steuern.

z.Zt. machen sonst halt einfach alle weiter wie vorher auch...
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03.01.2007 14:41 Uhr von dreamcatchergo
 
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Verteuerung: Hat nur bei uns Deutschen stattgefunden, war öfters in den Nachbarländern Einkaufen vor und nach der Euroeinführung. Ich habe festgestellt, dass die Artikel z.B. im Supermarkt billiger geworden sind oder Korrekt umgerechnet wurden. Ebenfalls in der Gastronomie im Ausland.

In Deutschland habe ich früher für einen Becher Kaffe 1 DM bezahlt, jetzt sind es 1 Euro oder zB. Pizza Service habe ich früher maximal 12-14 DM bezahlt, jetzt Zahle ich dafür im Durchschnitt 8,20 €.

Wir deutsche waren zu gierig, zu meiner Studentenzeit habe ich bei einer Weltweit agierenden Frittenbude gearbeitet. Die haben vor der Einführung alles Teurer gemacht zb. 20-25% nach der Einführung um 5% -10% gesenkt.

Nein den Namen verrate ich euch nicht, aber die Konkurrenten haben das gleiche gemacht.
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03.01.2007 14:55 Uhr von Velbert3
 
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Unattraktiv? Es würden sicherlich weitere Länder ihre Währungen gegen
den Euro tauschen. Allerdings muss die EU zustimmen und
bei kürzlich beigetretenen Ländern wie Bulgarien oder
Rumänien wird es wohl noch einige Jahre dauern, bis ihnen
dieses Angebot gemacht wird.
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03.01.2007 15:18 Uhr von eros007
 
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@dreamcatchergo: >> "Verteuerung ... Hat nur bei uns Deutschen stattgefunden, war öfters in den Nachbarländern Einkaufen vor und nach der Euroeinführung."

Wie kommt es dann, dass auch Österreicher über den Teuro klagen und die Italiener erst rech schimpfen, dass alles teurer wurde?

Das Problem am Euro ist, dass Länder, deren Wirtschaft in den letzten Jahren nicht so gut lief (Deutschland, Italien, Österreich auch als Folge der Krise in den beiden wichtigsten Nachbarländern), die neue Währung als Sündenbock sahen. Die Preissteigerungen in Deutschland zur Euro-Bargeldeinführung waren laut statistischem Bundesamt nicht viel größer als sonst auch. Natürlich gab es die Läden und Gaststätten, die frech aufgerundet haben. Die machen jetzt aber entweder mehr Gewinn (vielleicht wurden sie dadurch sogar in der Existenz gerettet, weil sie sonst den Wirtschaftseinbruch nicht überstanden hätten) oder die Leute konsumieren entsprechend weniger, sodass es sich eben so wieder ausgleicht.

Und natürlich ergeben sich Verzerrungen in der Wahrnehmung, wenn wir immer noch in Mark denken. In den letzten Jahren gab es eben Inflation, die einiges teurer machte. Nur die Mark ist in unseren Köpfen auf dem Preisniveau von 2001 stehen geblieben. Klar, dass es dann Jahr für Jahr schlimmer aussieht, wenn man mal wieder in Mark umrechnet.

Meine Meinung: Es liegt nicht am Euro, dass unser Geld heute weniger wert ist, sondern an der Krise der letzten Jahre, wodurch die Gehälter nicht entsprechend gestiegen sind. Die Krise hätten wir wohl auch mit der Mark gehabt. Vielleicht nicht ganz so schlimm, weil die Zinsen niedriger hätten sein können, aber dennoch. Immerhin ist die Krise jetzt mal vorbei. Der Aufschwung ist nicht gerade überwältigend (2,5% Wachstum sind gut für Deutschland, in Europa aber immer noch in der hinteren Hälfte; gut wären 4% und mehr Wachstum, wie sie etwa Schweden hat), aber besser als die 5-Jahre-Dauerkrise ist er allemal. Es geht - auch für den kleinen Mann - im Schnitt nicht mehr abwärts. Jetzt müssen wir eben in die Hände spucken, damit es auch wieder aufwärts geht. Wir können eben nur so viel reicher werden wie wir besser werden.

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