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Turkmenistan kurz vor Revolution?

Nach dem Tod des "Vaters aller Turkmenen" kündigte eine prowestliche Gruppe von Exilanten in Kiew bereits an, eine Revolte zum Errichten einer Demokratie in dem zentralasiatischen Staat zu planen.

Dabei dürften nun mehrere Atommächte daran interessiert sein, die nähere politische Zukunft Turkmenistans mitbestimmen zu können. Denn das Land verfügt neben Öl besonders über reiche Erdgasvorkommen.

Bislang war der russische Riesenkonzern Gazprom der Alleinabnehmer des Erdgases, es steht aber zu erwarten, dass auch die USA und China jetzt versuchen werden, die Rohstoffe und die geopolitische Schlüsselrolle Turkmenistans zu kontrollieren.


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WebReporter: mäckie messer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Revolution
Quelle: www.jungewelt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2007 00:51 Uhr von mäckie messer
 
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Ich empfehle, sich die Quelle mal anzuschauen. Möglicherweise sorgt das Machtvakuum in diesem Land tatsächlich dafür, dass wir in naher Zukunft einen neuen Kriegsherd in Asien haben. In jedem Fall dürfte der Artikel für politisch Interessierte von Interesse sein.
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03.01.2007 11:43 Uhr von pippin
 
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Ich empfehle die Quelle nicht! Also bitte, die "Junge Welt" ist doch auch "nur" ein Revolverblatt und als Quelle genauso glaubhaft wie die BILD.

Da empfehle ich doch schon eher den Spiegel.

http://www.spiegel.de/...
http://www.spiegel.de/...
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03.01.2007 11:46 Uhr von Johnny Cash
 
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Gestern: kam noch ein Bericht darüber. Viele Staaten freuen sich auf solche Ereignisse damit sie sich als Freund und Helfer aufspielen um sich die Rohstoffe unter den Nagel zu reißen. Fragt sich nur welcher Staat sowas schon öfters gemacht hat?

Ich sagte doch vor einigen Wochen daß es schlecht ist das der Präsident tot sei. Alle die jubelten werden es hoffentlich nicht mehr tun.
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03.01.2007 11:50 Uhr von mäckie messer
 
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pippin: Lol, die Junge Welt empfiehlst du nicht, aber dann ausgerechnet den Spiegel???? LOL :-D Tja, wenn man unabhängigen Journalismus nicht mag...
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03.01.2007 12:08 Uhr von Davor
 
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liegt wohl daran daß der Spiegel mal wirklich unabhängig war

irgendwann früher

verkommen zur überheblichen Haus- und Hofpostille der political correctness mit ab und an Anwandlungen sich in gewissen Themen hie und da von der Regierungsmeinung abzugrenzen
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03.01.2007 12:11 Uhr von pippin
 
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@mäckie Naja, ich würde sagen, dass sich die Junge Welt und der Spiegel in Sachen "unabhängiger, objektiver Journalismus" beide nichts schenken.

Beim nächstenmal werd´ ich wohl deutlich sichtbar einen Ironie-Smilie einbauen.
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03.01.2007 12:18 Uhr von mäckie messer
 
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@pippin: Ich erinnere immer wieder gern daran, dass die Junge Welt eine der ersten und ganz wenigen Zeitungen in Europa waren, die es offen wagten, das Gerücht von den serbischen Konzentrationslagern im Kosovo zu dementieren, auf die geheime Anzettelung des Bürgerkrieges durch Deutsche und Amerikaner hinzuweisen und auf die Tatsache, dass noch mehrere Tage nach dem offiziellen Kriegseintritt Deutschlands Asylbewerber aus dem Kosovo abgewiesen wurden, weil ihr Land nicht als Krisenregion eingestuft wurde.
Die Junge Welt mag politisch sehr klar eingestellt sein, aber dafür sind ihre Nachrichten in der Regel wahrer und investigativer als in den meisten anderen Zeitungen.
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03.01.2007 12:25 Uhr von Davor
 
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Pippin: das was du empfiehlst hab ich mir eben durchgelesen -

der übliche erhobene Zeigefinger und der übliche Aufguß des immer selben Teebeutels wonach die Opposition engelsgleich nur das allerbeste will und keinesfalls bestellte Provokateure die im Auftrag versuchen sollen die Bodenschätze des Landes ausländischen Mächten urban zu machen.

Mich wundert daß überhaupt noch jemand diese Legende glauben kann?

Mal schaun ob das wieder so läuft wie das übliche Schema - bestellte Massenproteste nebst Versuch die staatlichen Stellen zum Eingreifen zu bewegen um sich als Opfer gerieren zu können, Bastionsfiguren die - zufällig natürlich - in den USA studiert haben, Verleihung eins wohltuend klingenden Namen wie "goldene Revolution" (gabs ja schon lila und orange afair)

im Spiegel gabs übrigens auch mal nen schönen Bericht darüber wie man nur unwesentlich seitens des CIA (natürlich nicht nur aber der Sachverhalt dort war mit dem CIA verquickt) Einfluß nimmt auf einen Staat mit Umsturzexperten.

Diese Kern-Aussage allerdings fehlt in deinen Links. Haben damit aber auch nichts mehr mit der news zu tun. Diese unliebsame "Kleinigkeit" wird leider ausgeblendet...
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03.01.2007 14:32 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Hier fehlt was Der Artikel ist nicht wirklich gelungen. Sowohl sprachlich, als auch inhaltlich - Beispiele gefällig:
1. KA: "eine Revolte zum Errichten einer Demokratie"
besser: "eine Revolte zur Errichtung einer Demokratie"
2. KA: "mehrere Atommächte" welche??? USA, Russland, China oder noch andere Pakisten? Die Aussage ist zu ungenau.
3. KA: Hilfe vor "Endlossätzen". Sie erschlagen einen immer wieder. Daraus hätte man bequem drei Sätze machen können, es hört sich auch besser an.

Es bleibt der Zweifel, ob die Junge Welt als ideologisches Kampfblatt der Linke eine gute Quelle ist. Meine Zweifel wurden nicht geringer.
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03.01.2007 15:19 Uhr von mäckie messer
 
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Ralph: 1. Erst mal selber besser machen. Deine News sind in aller Regel weit schlechter. Das trifft auch auf die Sprache zu.

2. Guck in den dritten Absatz, da stehen sie.

3. Zwei Sätze vielleicht, ganz sicher keine drei.

Wer mit Vorliebe "Spiegel", "Focus", "Krone" und "Bild" als Quellen zitiert, sollte sich wohl zurückhalten mit solchen Kommentaren...
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03.01.2007 21:51 Uhr von christi244
 
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Turkmenistan: Zunächst einmal an alle: Geht es in den Postings um die News oder um Grammatik?

Es dürfte ja wohl klar sein, wer bei dieser Revolte die Finger im Spiel hat und "prowestliche Gruppe zum Errichten einer Demokratie" hört sich zwar super toll an, heißt aber letztlich nichts anderes, als dass die USA ihre Finger im Spiel haben.

Besonderes Augenmerk ist hierbei auf die geographische Lage des Landes zu richten, abgesehen von dessen Ressourcen. Turkmenistan wird außerhalb seiner Bodenschätze auch eine große geostrategische Rolle zukommen größeren Ausmaßes, denn es grenzt nicht nur an Afghanistan, sondern auch an den Iran. Na ... klingelt es? Wird es langsam klar, warum Afghanistan fallen musste? Welche Rolle Osama dort spielte als Garant für den Angriff auf Afghanistan und warum WTC sein musste?

Gazprom wird hier wohl eher der große Verlierer sein, denn Moskau ist weit und China wird in diesem Fall wohl bestenfalls die Rolle des Konsumenten zukommen.

Dass wir Turkmenistan in die EU bekommen steht wohl erst einmal nicht zur Debatte, denn damit stünde zu befürchten, dass wir ein Land dazu bekämen, das der EU tatsächlich etwas bringen würde, anstatt es abzuzocken.
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04.01.2007 01:08 Uhr von mäckie messer
 
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christi: Es sollte schon in erster Linie um die News gehen, aber Hinweise zur Grammatik sind auch nicht schlecht, auch wenn mancher sie nicht immer gern hört. *sich Asche aufs Haupt streut* ;) Immerhin steht auch in den Regeln zur Newserstellung, dass diese orthographisch korrekt sein sollen.
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04.01.2007 11:22 Uhr von christi244
 
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Mäckie Ich sehe das ja alles ein, aber ich sehe auch, dass nun manchmal Fehler passieren im Eifer des Gefechtes. Außerdem gibt es doch noch die Möglichkeit, private Messages zu senden und darauf hinzuweisen.

Sieh Dir doch manche Stränge an, die News an sich ist vor lauter Grammatik und/oder rethorischer Gründe vollkommen untergegangen im Getümmel. Und wir haben auch ausländische Schreiber, die nun einmal zwar super gut Deutsch sprechen und auch schreiben können, aber eben nicht unbedingt angelehnt an die Grammatikregeln.
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04.01.2007 19:15 Uhr von ocalanews
 
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turkmenistan: korruption, schlechtestes bildungssystem auf dem kontinent. hätten die usa dort kein militärisches zuhause, wäre das bald anders.
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05.01.2007 10:29 Uhr von christi244
 
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@ocala: Thema Korruption:
Was glaubst Du, ist diesbezüglich bei den Neumitgliedern der EU los?

Und Bildungssystem: wir sollten da nicht gerade mit Steinen schmeißen, wenn das so weiter geht.

Zumindest aber brächte Turkmenistan echte Ressourcen mit in die EU, während der neue Rest nur aussaugt.

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