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Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet nicht mit Abkehr von Atomausstieg bis 2009

Für die Dauer dieser Legislaturperiode rechnet Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einem Interview mit der Financial Times Deutschland (FTD) nicht mehr damit, den Atomausstieg in Frage zu stellen.

Gleichzeitig unterstützte die Kanzlerin die Rechtsposition ihres Umweltministers Sigmar Gabriel (SPD). "Der Umweltminister entscheidet und hat dabei das Einvernehmen mit den anderen Ressorts zu suchen", erklärt Merkel das Kabinettsprinzip.

Nach Einschätzung der Kanzlerin ist Atomstrom ohnehin nur von begrenzter Bedeutung, insbesondere auch für die Ziele des Kyoto-Protokolls. Merkel betonte, auch ohne Kernkraft seien die Klimaschutzziele erreichbar.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, Angel, Kanzler, Bundeskanzler, Atomausstieg
Quelle: www.ftd.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2007 13:12 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Alle, die jetzt gleich wieder die „verbalen“ Musketen aufklappen, um Argumentations-Salven auf die hohe Politik abzufeuern, für all die sei auf Folgendes hingewiesen:

Frau Merkel war vom 16. Oktober 1994 bis zur Abwahl im Jahr 1998 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im letzten Kabinett Kohl. In diesem Thema kennt sie sich aus und ihre ausgewogene Meinung lässt sie sogar fast souverän“ wirken.
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03.01.2007 13:39 Uhr von 666leslie666
 
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Aber nur fast: -->http://shortnews.stern.de/...

Heil Merkel.. :-O
;-)

Mlg jp
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03.01.2007 13:46 Uhr von sampo0
 
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Angela souverän wirken...ja
...soverän sein...nein

was bringt uns ein atomausstieg bis 2009?

und warum rechnet sie damit?...weil die SPD da nicht mitmacht, die würde dann ihr gesicht verlieren. Denn beschlossen wurde der atomausstieg ja von SPD / Grüne Regierung...

CDU wartet doch nur drauf das sie bei der nächsten wahl nicht mit SPD koalieren muss...

warum sagt sie nicht: Der atomausstieg ist beschlossene sache und wird auch durchgezogen?

na weil sie es nicht nicht mit vattenfall, eon, usw verscherzen will...
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03.01.2007 13:59 Uhr von sampo0
 
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@leslie: vielen dank für den link
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03.01.2007 14:00 Uhr von 666leslie666
 
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Heuchlerin: Und hinterrücks Kohlekraftwerke errichten lassen.
-->http://shortnews.stern.de/...

Aber sie hatte ja Honecker als Ziehvater.. :-O

Wir haben nicht vor,ne Mauer zu errichten...

Mlg jp
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03.01.2007 14:03 Uhr von vst
 
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leslie: ich schon
wer hilft mauern?
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03.01.2007 14:03 Uhr von 666leslie666
 
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@ sampo0: büdde.. ;-)

Mlg jp
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03.01.2007 14:05 Uhr von Deniz1008
 
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für sichere Atomkraftewerke anstatt Atomausstieg jetzt wo ein ölkrieg sich möglicherweise anbahnt ist der atomausstieg fehl am platze.

mfg

Deniz1008
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03.01.2007 14:08 Uhr von gatita
 
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jajaja, dann holt man eben die energie: die atomkraftwerke bis vor kurzen noch geliefert haben woanders her!! hmm wie wärs mit atomkraftwerke aus dem ausland??!! irgendwo im osten, wo die sicherheitsmaßnahmen nicht so hoch sind wie in D... dann müssen wir da bezahlen um unsre energie zu beekommen und in D gehen wieder arbeitsplätze kaputt!!
also so lange wir keine bessere technik entwickelt haben können wir wohl auf atomkraftwerke als energielieferant nicht verzichten...
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03.01.2007 14:09 Uhr von sampo0
 
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@Deniz: ich bitte um erklärung deiner Theorie...

du möchtest sichere Atomkraftwerke? dann geh lieber in die Kirche dafür beten...wers glaubt wird seelig...
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03.01.2007 14:13 Uhr von sampo0
 
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@gatita: es gibt doch schon billigere Technik...was sollen wir denn bitte mit atomkraftwerken die mit ner Technik von 1980 ausgestattet sind?

Wenn heutzutage diese a-werke gebaut werden sollten würden die zum bau garnicht zugelassen werden...
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03.01.2007 14:20 Uhr von eros007
 
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Atomausstieg sollte tatsächlich überdacht werden: Der Atomausstieg ist in Zeiten der Klimaerwärmung und Verknappung von fossilen Brennstoffen in der Tat ziemlich zweifelhaft.

Soll man wirklich Atomstrom, der zwar hochgefährlichen Abfall liefert, aber das in geringen Mengen, ersetzen durch emissionsbehaftete fossile Brennstoffe (erneuerbare Energieträger sind leider nicht in absehbarer Zeit so weit, um die Lücke zu schließen)?

Denn wenn man ehrlich ist, verhält es sich ja so: Wir haben schon Atommüll. Deshalb stellt sich das Problem der Endlagerung so oder so. Wir müssen so oder so einen über 10.000 und mehr Jahre sicheren Lagerplatz finden/bereitstellen. Insofern macht es lagerungstechnisch keinen Unterschied, ob wir jetzt 50 Jahre länger Atommüll erzeugen. Auch wird es dadurch nur wenig sicherer. Das quälende Problem des gefährlichen Mülls haben wir schon.

Um eines klarzustellen: Hätten wir bisher keinen Atomstrom, ich würde wegen der Verantwortung meiner potentiellen Kinder und Enkel gegenüber auch nie dafür stimmen, ihn einzuführen. Aber da wir ihn und die Probleme eh schon haben, ist es anders. Da wäre in meinen Augen ein vermehrter Ausstoß von CO2 weit schlimmer.
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03.01.2007 14:53 Uhr von 666leslie666
 
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hmmm: @ eros007
Zitat:
Aber da wir ihn und die Probleme eh schon haben, ist es anders. Da wäre in meinen Augen ein vermehrter Ausstoß von CO2 weit schlimmer.

Falsches denken..

Nur weils schon da ist,kann man einen draufsetzen.. ?:-/

Das ist alles scheisse.

Uran wird nurnoch 40 Jahre halten.
Das Ölförderlimit ist wahrscheinlich schon erreicht.

Vielleicht sollte man mal mehr im Bereich freie Energie forschen.

Da gibts Versuche,Energie aus dem nichts zu erzeugen... ;-)
Google mal nach diesem Film.
http://cgi.ebay.at/... Freie.Energie.-.Der.Wettlauf.zum.Nullpunkt.Unglaublichkeiten

http://nexus-magazin.de/...

Mlg jp

Mlg jp
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03.01.2007 15:01 Uhr von sampo0
 
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@eros: Der Atomausstieg ist in Zeiten der Klimaerwärmung und Verknappung von fossilen Brennstoffen in der Tat ziemlich zweifelhaft.

antwort: Atomkraftwerke werden mit Flusswasser gekühlt...

Soll man wirklich Atomstrom, der zwar hochgefährlichen Abfall liefert, aber das in geringen Mengen, ersetzen durch emissionsbehaftete fossile Brennstoffe (erneuerbare Energieträger sind leider nicht in absehbarer Zeit so weit, um die Lücke zu schließen)?

antwort: ja, der atomausstieg kommt ja nicht von heute auf morgen...ist also kein argument!

Denn wenn man ehrlich ist, verhält es sich ja so: Wir haben schon Atommüll. Deshalb stellt sich das Problem der Endlagerung so oder so. Wir müssen so oder so einen über 10.000 und mehr Jahre sicheren Lagerplatz finden/bereitstellen. Insofern macht es lagerungstechnisch keinen Unterschied, ob wir jetzt 50 Jahre länger Atommüll erzeugen. Auch wird es dadurch nur wenig sicherer. Das quälende Problem des gefährlichen Mülls haben wir schon.

antwort: wirklich witzige argumentation...fehler gemacht fehler erkannt...ok egal...machen wir einfach weiter so jetzt ist es sowieso egal...oh man

Um eines klarzustellen: Hätten wir bisher keinen Atomstrom, ich würde wegen der Verantwortung meiner potentiellen Kinder und Enkel gegenüber auch nie dafür stimmen, ihn einzuführen. Aber da wir ihn und die Probleme eh schon haben, ist es anders. Da wäre in meinen Augen ein vermehrter Ausstoß von CO2 weit schlimmer.

antwort: sehe ich auch fast so... nur das für mich der atommüll schlimmer ist als CO2...
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03.01.2007 15:28 Uhr von eros007
 
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sampo0: "Atomkraftwerke werden mit Flusswasser gekühlt..."

Und? Ist das Wasser, das da rauskommt, radioaktiv und somit gefährlich nach messbaren Kriterien? Was ist ansonsten das Problem daran?

"sehe ich auch fast so... nur das für mich der atommüll schlimmer ist als CO2... "

Natürlich ist er das in gewisser Weise. Aber Du hast meine "witzige" Argumentation anscheinend nicht verstanden: Ob wir 100 oder 200 Tonnen (Zahlen von mir erfunden, es geht ja auch nur um die Vorstellung) Atommüll lagern müssen, spielt keine so große Rolle wie wenn wir 20% mehr CO2 in die Luft blasen, meiner Meinung nach. Oder was ist an "nur" 100 Tonnen radioaktivem Müll bei gleichzeitig 20% CO2 mehr besser?
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03.01.2007 15:35 Uhr von 666leslie666
 
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Atommüll: Mein Vorschlag:

Im Marianengraben versenken.
Ist knapp 11.000 Meter tief und die Plattentektonik erledigt den Rest.. ;-)

Mlg jp
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03.01.2007 15:37 Uhr von Troll-Collect
 
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*prust*: "Frau Merkel war vom 16. Oktober 1994 bis zur Abwahl im Jahr 1998 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im letzten Kabinett Kohl. In diesem Thema kennt sie sich aus und ihre ausgewogene Meinung lässt sie sogar fast souverän“ wirken."

und besonders souverän hat sie das Dosenpfand vergeigt (durch eine Verordnung in ihren letzten Amtswochen wurde das Chaos mit den unterschiedlichen System verursacht).
Und überhaupt - was haben ministerielle Entscheidungen mit Kompetenz zu tun? Dort geht es einzig und alleine um Ideologie und Interessensvertretung.


"Wir haben schon Atommüll. Deshalb stellt sich das Problem der Endlagerung so oder so. Wir müssen so oder so einen über 10.000 und mehr Jahre sicheren Lagerplatz finden/bereitstellen. Insofern macht es lagerungstechnisch keinen Unterschied, ob wir jetzt 50 Jahre länger Atommüll erzeugen. "

*ähm* - wie haben bereits jetzt große Mengen über 40 Jahre erzeugten Atommüll, von dem wir nicht wissen wohin damit (deshalb wird der quer durch Europa geschickt, in La Hague und Sellafield sind noch große Mengen, die darauf warten, nach D zurückgebracht zu werden) - und da kommt es nicht darauf an, _noch mehr_ zu erzeugen? Ich bitte dich.

Und was die angebliche Umweltfreundlichkeit angeht - neben der Atommüllagerung - hast du dich mal mit dem Uranabbau befaßt?
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03.01.2007 15:43 Uhr von mäckie messer
 
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Ralph: 1. Absatz: Endlossatz (wer im Glashaus sitzt... ;-)

2. Was soll die alberne Abkürzung FTD?

3. "Für die Dauer dieser Legislaturperiode rechnet [sie] [...] nicht mehr damit, den Atomausstieg in Frage zu stellen." Was ist das für eine Formulierung? Für die Dauer des heutigen Tages rechne ich nicht mehr damit, deine Formulierung in Frage zu stellen.

Auch im Übrigen liest sich das alles sehr gebrochen und unstrukturiert.
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03.01.2007 15:55 Uhr von sampo0
 
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@eros: nur ganz kurz

du weißt wie halbwertszeit zu verstehen ist, oder?

fei erfunden: 50 kilo atommüll 50jahre halbwertszeit
also in 100 jahren "nur" noch 12,5kilo

nun aber bei deinem vorschlag... nochmal soviel atommüll herzustellen weil ja die ersten 50kilo sowieso schon da sind: also 100kilo mit hbz 50jahre in hundert jahren also 25kilo noch vorhanden

find ich ne klasse idee von dir in der selben zeit doppeltsoviel atommüll weggestrahlt...

ich schlage eros als nächsten umweltminister vor!
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03.01.2007 17:06 Uhr von Bleifuss88
 
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Erst weg von CO2-Zeugs: wie Öl und Kohle, und auch weg vom Gas (Abhängigkeit!) durch alternative energien, dann können wir über die AKWs reden, denn die produzieren 0,0 CO2.
Das wäre im Sinne der Umwelt die beste Variante.
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04.01.2007 15:41 Uhr von eros007
 
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Troll-Collect: "wie haben bereits jetzt große Mengen über 40 Jahre erzeugten Atommüll, von dem wir nicht wissen wohin damit (deshalb wird der quer durch Europa geschickt, in La Hague und Sellafield sind noch große Mengen, die darauf warten, nach D zurückgebracht zu werden) - und da kommt es nicht darauf an, _noch mehr_ zu erzeugen? Ich bitte dich."

Auch Du hast meine Argumentation nicht verstanden. Wie Du richtig sagst, wissen wir selbst heute nicht, wohin mit dem Zeug, das wir in 50 Jahren Kernspaltung erzeugt haben. Aber wir werden wohl oder übel einen Platz finden _müssen_, der 10.000 Jahre oder länger hält. Und den auf die Dauer bewachen (wobei man das bezweifeln kann). Wenn so ein Platz aber ausgemacht, gesichert und entsprechend gerüstet ist, sehe ich es als unproblematischer, wenn da drin doppelt so viel gelagert wird (oder auch der Platz etwas größer und teurer ausgebaut werden muss), als wenn wir stattdessen noch mehr CO2 in die Luft blasen.

sampo0, aber hier bitte mitlesen:
Das ist mein Punkt. Natürlich ist es nicht optimal, es so zu machen. Natürlich gibt es Risiken. Aber das Problem ist, dass alle konventionellen Energieträger solche Risiken haben. Die einen haben CO2, die anderen radioaktiven Abfall. Was ist besser? Ich wünsche eine begründete Antwort... Und die erneuerbaren Energieträger sind leider derzeit noch nicht in der Lage, unseren Verbrauch zu decken. Das soll uns nicht daran hindern, weiter in die Richtung zu forschen. Im Gegenteil, ich würde mir wünschen, wenn unser Staat für Forschung in dem Bereich 6 Milliarden jährlich zusätzlich bereitstellte. Und eine 1 Milliarde zur
Erforschung der Aufbereitung des radioaktiven Abfalls, den wir haben (egal, ob jetzt neue Meiler eröffnet werden oder nicht). Und dann noch mal 2 Milliarden zur Verbesserung der Energieeffizienz in allen Lebenslagen.

Jetzt wird man fragen, wo wir das Geld hernehmen sollen. Nun ja, wir wollten sowieso den Anteil der Forschung am BIP auf 3% ausbauen. Diese 9 Milliarden erhöhten ihn um etwa 0,4 Prozentpunkte von 2,5 auf 2,9 %: Die Ausgaben wollten wir sowieso leisten. Warum also nicht so?
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04.01.2007 18:56 Uhr von ocalanews
 
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was immer: frau merkel zum atomausstieg sagt: noch in 100 jahren hängen reaktoren am netz.

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