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Studie sieht 190.000 Arbeitsplätze durch Erhöhung der Mehrwertsteuer gefährdet

Einer am heutigen Dienstag vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vorgelegten Studie zufolge gehen durch die zum Jahresbeginn vollzogene Erhöhung der Mehrwertsteuer in den nächsten drei Jahren 190.000 Arbeitsplätze verloren.

Den Berechnungen des Instituts zufolge sinke die aus den Privateinkommen resultierende Kaufkraft, was wiederum eine Verringerung der Nachfrage nach sich ziehe.

Würde man auf die Mehrwertsteuererhöhung verzichten, hätte dies bereits nach einem Jahr eine um 130.000 höhere Zahl von Beschäftigungsverhältnissen zur Folge als dies nun eintreten werde.


WebReporter: the_final_conflict
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Arbeit, Gefahr, Erhöhung, Arbeitsplatz, Mehrwertsteuer
Quelle: www.pr-inside.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2007 14:14 Uhr von the_final_conflict
 
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Die Quelle führt ein Alternativkonzept des Instituts auf, nach dem sich auch mit der jetzt erfolgten Mwst.-Erhöhung eine Erhöhung der Beschäftigungszahlen binnen Drei-Jahres-Frist erreichen ließe.
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02.01.2007 14:31 Uhr von rumpelpumpel2
 
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logisch (eigentlich): eigentlich ist das ganze logisch!
weniger mehrwertsteuer, mehr kaufkraft!!
mehr kaufkraft, industrie und handel profitieren!
dadurch mehr arbeitsplätze, da das zeug das mehr gekauft wird, auch produziert werden muss!
mehr arbeitsplätze, kaufkraft steigt weiter!
das könnte man wohl noch ne weile so weiterführen!

also entweder ich check das system nicht, oder unsere politiker!
wobei ich aber in meiner überlegung keinen fehler finden kann!
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02.01.2007 14:38 Uhr von 666leslie666
 
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@ rumpelpumpel2: Dein Denken ist richtig.. ;-)
Das Denken der Politiker nicht.
Schönsaufen verträgt sich nun mal nicht mit der Realität.

Mlg jp
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02.01.2007 14:44 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Boulevard-News: Aufhänger ist eine Prognose zur Entwicklung der Beschäftigung auf einen Zeithorizont von drei Jahren.
Das sind keine gesicherten Erkenntnisse, das sind Vermutungen und Gerüchte, als ab in die Rubrik "Boulevard" oder seh ich das falsch?
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02.01.2007 15:01 Uhr von Mazzi
 
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Ralph_Kruppa: richtig. genau wie das was politiker tun. nur prognostizieren sie da weniger sondern handeln und jammern dann wenn all das was vorrausgesagt wurde eintrifft. dann sucht man nach schuldigen und danach nach lösungen. die lösung heisst dann: kürzungen, einsparungen steuererhöhungen (bei den kleinen natürlich). politiker sind weltfremde, dumme, ignorante idioten. keinerlei blick für die realität in der menschen wie wir leben. überversorgt und abgeschottet von allem was normale bürgern den verstand raubt. ich bin wasg/linke wähler aus protest.
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02.01.2007 15:12 Uhr von Troll-Collect
 
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@Ralph: Eine auf mathematischen Berechnungen basierende Studie eines Forschungsinstitutes als "Vermutungen und Gerüchte" zu titulieren, erfordert schon eine gewisse Boshaftigkeit.
Sicherlich kann man darüber diskutieren, dass es sich (noch) nicht um geschehene Ereignisse handelt; aber wenn du einen Apfel fallen läßt, ist sein Aufschlagen auf die Erde ebenfalls durchaus wahrscheinlich.
Und gemessen an dem Müll, der sonst so als Fakten durchgeht, handelt es sich bei dieser News schon beinahe um das Zitat eines Naturgesetzes.
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02.01.2007 15:14 Uhr von the_final_conflict
 
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Re: Ralph_Kruppa: Ich stimme Dir zu, das ist nur eine "Vermutung".

Bei der Einsortierung war ich mir auch alles andere als sicher, hielt mich dann aber an das, was ich von der "Ober-Checkerin" Wanderbaustelle dazu mal mit auf den Weg bekam:

"da helmut schmidt kein amt mehr inne hat gilt er als privatperson - drum boulevard

der bühnenverein ist eine offizielle vertretung - darum fakt."

Es ging dabei um Helmut Schmidts Ansichten zum Thema "Armut in Deutschland" einerseits und die Meinung des Deutschen Bühnenvereins andererseits, dass in Deutschland zu wenig für die Kultur ausgegeben würde.

Bezüglich dieser (obenstehender) News habe ich jetzt mal den diensthabenden Admin um eine Entscheidung gebeten - harren wir also der Dinge, die da kommen mögen.
:-)
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02.01.2007 15:38 Uhr von thejack86
 
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naja ob da kann unser staat wieder 190.000 1 Euro Jobber mehr ausbeuten -.- ,,, nur dumm das der staat 90% davon bezahlt !

ich hab schon bei der idee mir gedacht (und auch anderen gesagt): 3% teuerer -> Leute kaufen weniger -> weniger umsatz -> weniger geld um mitarbeiter zu bezahlen -> mehr arbeitslose ...

aber ich bin ja nur 20 ... hab meinen Facharbeiter in Fachinformatiker für Systemintegration bei der DTAG gemacht ... da kann man sich noch irren ... schliesslich lügen unsere politiker (jeder für sich) schon so 20 Jahre (im Schnitt) ...

Agenda 2010 ... in 3 Jahren werden die Jugendlichen um Berlin Randalieren wie in Paris zuletzt !(vllt auch eher) ..
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02.01.2007 16:05 Uhr von port
 
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Komisch, Studien die etwas negatives vorhersagen werden für glaubwürdiger gehalten als Studien die etwas positives vorhersagen...
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02.01.2007 16:12 Uhr von Garviel
 
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@Troll-Collect: "Eine auf mathematischen Berechnungen basierende Studie eines Forschungsinstitutes als "Vermutungen und Gerüchte" zu titulieren, erfordert schon eine gewisse Boshaftigkeit."

Ich würde eher sagen, es erfordert einen gewissen Realitätssinn. Voraussagen über eine komplexe Materie (Arbeitsplätzeä) auf einen Zeitraum von drei Jahren unter Zugrundelegung einer einzelnen Maßnahme zu treffen ist noch größerer Humbug als die Aufstellung staatlicher Haushalte auf der Basis von - wenigstens als solche deklarierten - SteuerSCHÄTZUNGEN.

Ich sag nur: Churchill und Einstein hatten Recht.
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02.01.2007 16:37 Uhr von alfaromeo_52
 
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tja, und solche institute bekommen ja einen ganz enormen batzen dafür aus dem staatshaushalt. aber es hatte sich gezeigt, daß alle zusätzlichen steuererhöhungen wie auf tabakwaren, treibstoffe u.a. die geplanten steuermittel nicht erwirtschafteten. denn dann sparen die konsumenten, soweit es geht (finanzmittel sind bei jedem einzelnen begrenzt) und fahren den verbrauch nach unten. ergo schießen sich die politikerdeppen selbst ins bein.
ich sag es ja immer: dr. und sonstige prof. in der regierung kochen auch nur mit wasser, aber außerhalb jeder realität in ihrer eigenen kammer.
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02.01.2007 18:43 Uhr von eros007
 
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Ich will 25% Mwst! Dänemark hat schon lange 25% Mwst. und dennoch derzeit die niedrigste Arbeitslosenrate seit über 30 Jahren, siehe
http://agbs.fazjob.net/...~E1EBF0A48B17E45F6ABF48E850E95D9EA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Also entweder ist mehr Mwst, wenn der Staat das Geld für etwas Sinnvolles ausgibt, ganz und gar nicht kontraproduktiv, oder mehr Mwst. und weniger Steuern an anderer Stelle (etwa bei Unternehmen, wie es in Dänemark der Fall ist) sind der wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere jener auf dem Arbeitsmarkt, sogar förderlich.

Zudem entkräftet Dänemark die gern behauptete These, dass sinkende Arbeitslosenzahlen heute wegen der gestiegenen Produktivität nicht möglich seien. Warum hat Dänemark dann heute weniger Arbeitslose als vor 20 Jahren und Deutschland doppelt so viele? Es ist die Art und Weise, wie Politik betrieben wird. In Dänemark gut, in Deutschland miserabel.

In Dänemark bekommen die Leute bei höheren Steuern nur unwesentlich mehr Geld auf die Hand als bei uns (in Form von Rente, (Langzeit-)Arbeitslosengeld etc.), aber es wird viel mehr Geld in die Erziehung und Bildung der Kinder gesteckt. Außerdem hat Dänemark mehr Kinder als wir, sodass allein im Bildungsbereich mehr Arbeitsplätze vorhanden sind.

Auf Deutschland bezogen: Hätten wir in den letzten 15 Jahren eine Geburtenrate von 1,8 Kindern/Frau (die dänische oder schwedische) anstatt der knapp 1,3 Kinder/Frau gehabt, wären in den letzten 15 Jahren statt 12 Millionen Kinder eben etwa 17 Millionen Kinder geboren worden. Diese 5 Millionen Kinder zusätzlich erforderten gut 500.000 Erzieher und Lehrer mehr. Allein dadurch, dass sie da wären. Die Zahl der Erwerbstätigen hätte sich dadurch nicht geändert. Würde man die Klassengrößen dann noch auf skandinavisches Niveau verkleinern, gäbe das 500.000 weitere Arbeitsplätze. Einfach so. Nicht zuletzt wäre dann die Qualifikation der Leute höher, und wir könnten uns steigende Löhne (=steigende Kaufkraft) leisten, ohne Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren (so machen das Dänemark oder Schweden).

Aber wir verpulvern unser Geld eben lieber für Soziales (kaum ein Land leistet sich ein derart überdimensioniertes Gesundheitssystem, kaum ein Land ein derart teures Rentensystem), anstatt es in die Kinder zu stecken.
Wir geben das Geld lieber aus, um Probleme zu lindern (Arbeitslosigkeit), anstatt ein Abrutschen vieler in diese Probleme zu verhindern (Bildung).

Anteil der Bildungsausgaben am BIP:
Deutschland: 4,7%
Dänemark: >7,5%
Schweden: >9%

Noch was: Die Mwst. ist deshalb erhöht worden, weil unser Staat mehr Geld ausgibt als er einnimmt. Die größten Ausgabeposten sind die Rente (>240 Milliarden Euro, davon 60 Milliarden Steuergelder, Tendenz steigend), Maßnahmen rund um den Arbeitsmarkt (120 Milliarden) und Gesundheitsausgaben (>250 Milliarden). Da Kürzungen an dieser Stelle (alle anderen Ausgabeposten geben die Differenz schlicht nicht her) nicht erlaubt sind (das werden die Ablehner hier im Forum sicher bestätigen), muss eine Steuer erhöht werden, wenn das Schuldenmachen ein Ende haben soll. Die Mwst. war dann eben das Mittel der Wahl. Nicht das schlechteste, wie ich finde.

Übrigens trifft die Mwst.-Erhöhung nicht Kleinverdiener am meisten, sondern Mittelverdiener. Kleinverdiener ("arme Schlucker") kaufen sich nur wenig Sachen, die vom erhöhten Satz betroffen sind (Kaltmiete ist mwst-frei, Lebensmittel & Zeitungen bleiben bei 7%). Höchstens 20% von deren Ausgaben werden stärker belastet. Insofern ist die Steuer so ungerecht nicht. Wäre den Ablehnern der Steuer lieber, wenn das Geld für Rentner und Arbeitslose einseitig gekürzt würde?

Dass Arbeitsplätze wegfallen, wenn eine Konjunkturstütze, nämlich das Übergewicht der Staatsausgaben im Verhältnis zu den Einnahmen, zurückgefahren wird, ist ganz natürlich und sogar nötig (wir können ja nicht immer Schulden machen). Dafür muss man kein Forschungsinstitut sein, dafür reichen Grundkenntnisse in Mathematik.
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02.01.2007 18:49 Uhr von eros007
 
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@MP44: Die von Dir zitierte Seite ist aus dem Grund unglaubwürdig, da sie nur einseitig Arbeitsplatzabbau betrachtet und eventuellen Arbeitsplatzaufbau an anderer Stelle nicht gegenrechnet.

Dass Fluktuation herrscht, ist klar. Es ist sehr plausibel, dass seit 2002 (laut Herrn Kreutzer) 4,5 Millionen Arbeitsplätze abgebaut wurden. Nur ist diese Zahl vollkommen nutzlos, wenn nicht mit den neu entstandenen Arbeitsplätzen gegengerechnet wird.

Es könnten 3 Millionen neue Arbeitspläzte entstanden sein oder auch 6. Das sagt Herr Kreutzer nicht. Und deshalb ist die Seite zwar nett und zu beachten, aber für sich genommen nur Demagogie!

P.S.: Es wäre interessant, wenn alle neuen Stellen auch mit aufgelistet wären inkl. des jeweiligen Bruttoverdienstes. Dann könnte man verlässlich sagen, wie oft Ein-Euro-Jobs reguläre Stelle verdrängt haben und an der These, dass der Aufbau der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen, wie wir ihn seit einigen Monaten sehen, tatsächlich überwiegend im Bereich der prekären Beschäftigungen im Bereich zwischen 401 und 800 Euro erfolgt.
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02.01.2007 18:57 Uhr von _BigFun_
 
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und die politik will es doch genau so haben - das land wird "Ausgemerkelt" <-- wird das nun auch wieder von irgend nem ssh fuzzi zensiert - anscheinend kann man ja hier nichts mehr gegen die Politik schreiben - direkt wird zensiert.
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03.01.2007 13:31 Uhr von Mazzi
 
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eros007: du bist ne nase!

leb mal in dänemark mit dem geld was du dort verdienst. dann weisste warum die 25% haben. du bist ne oberflasche! vergleichst wieder 2 unterschiedliche systeme, wirfst sie zusammen und denkst nun das deutschland genauso sein muss weil es ja in dänemark auch so ist. du bist aber mal wieder nur oberflächlich unterwegs und gehst nich im geringsten auf die lebensituation, steuern, abgaben, lebenserhaltungskosten und co ein.
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03.01.2007 14:04 Uhr von eros007
 
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ach Mazzi: Nein, ich denke nicht, dass Deutschland genauso sein müsste wie Dänemark. Ich habe nur - zugegeben etwas überspitzt - gesagt, dass eine höhere Mwst. _prinzipiell_ funktioniert und keineswegs eine höhere Arbeitslosigkeit zur Folge hat. Wenn sich das System eingependelt hat, _kann_ (muss aber nicht) es prima klappen.

Übrigens habe ich auch gar nicht geschrieben, dass das dänische System 1:1 auf uns übertragen werden kann. Ich schrieb - wenn du genau nachliest - dass höhere Abgaben durchaus Positives bewirken können, wenn sie für etwas Sinnvolles eingesetzt werden. Und auch die Aussage, dass ich nicht auf die Lebenssituation in Dänemark einginge, ist falsch. Ich schrieb doch, dass die Verdienste dort etwas höher sind als bei uns, aber die Steuern eben auch. Netto bleibt ähnlich viel übrig. Die Lebenshaltungskosten, die ich tatsächlich nicht erwähnte, sind in Kopenhagen höher als im deutschen Schnitt, lassen sich aber durchaus mit München oder Frankfurt vergleichen. In der dänischen Provinz sieht es wegen der Kosten für das Leben ähnlich aus wie in Baden-Württemberg oder Bayern auf dem Land.

Aber diese Informationen wolltest Du wahrscheinlich eh nicht haben (Grundzüge davon fanden sich sowieso schon in meinem ersten Beitrag, die hast Du aber leider überlesen). Du wolltest mich wahrscheinlich einfach beschmipfen, weil es nicht in Dein Weltbild passt, dass mit mehr Steuern für den kleinen Mann (Mehrwertsteuer) und weniger für Unternehmen ein Land insgesamt besser laufen kann als wir das tun. Dass es damit nicht getan ist, habe ich auch oben schon hervorgehoben. Bildung ist ein zentrales Thema, in dem wir uns deutlich von Dänemark unterscheiden. Die Nachwuchsstärke ein weiteres. Vielleicht sollte man erwähnen, dass Autos in Dänemark als Luxusgüter zählen und 180% Steuern darauf fällig werden (dort kostet ein Kleinwagen ähnlich viel wie bei uns ein stattlicher BMW). Vielleicht sollte man erwähnen, dass die Bereitschaft der dänischen Bevölkerung zu hohen Steuern höher ist als bei uns, weil man vom Staat mehr bekommt (u.a. bessere Kinderbetreuung + bessere Bildung für die Kinder). Dass der Staat in Dänemark als Vertretung der gemeinsamen Interessen gesehen wird und in Deutschland als Feindbild Nr. 1, durch das sich eine kleine Schicht bereichert?

War es das, was Du hören wolltest?

Willst Du mir weiter vorwerfen, keine Ahnung von Dänemark zu haben? Wenn ja, wie sieht es denn mit Deinen Kenntnissen um das besagte Land aus? Klär mich auf, wo ich falsch liege. Snakker du dansk?

Oder missliegt es Dir einfach, gute Erfahrungen, die andere Länder gemacht haben, versuchen auch bei uns anzuwenden? Meinst Du, wir müssen das Rad jedes Mal neu erfinden?
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03.01.2007 14:18 Uhr von opppa
 
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Die große Koalition: muß die Umverteilung der Einkommen von unten nach oben weiter forcieren, weil sonst die Wirtschaft ihre "Zuwendungen" an diese Koalitionsparteien kürzen würde.

Daß dabei Arbeitsplätze wegfallen werden, kommt den Interessen der Wirtschaft doch entgegen, weil die hohe Arbeitslosenzahl die Löhne niedrig hält.
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04.01.2007 14:26 Uhr von eros007
 
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bonsaitomado1: Das ist natürlich wahr - ich habe nicht berücksichtigt, dass man diese Arbeitsplätze erst mal bezahlen müsste. Dafür müsste man logischerweise das Geld an einer anderen Stelle kürzen oder eben die Steuern erhöhen.

In diesem Zusammenhang erwähne ich gerne den Vergleich der hochentwickelten Länder (i.W. EU15, Japan, Kanada, USA):
Deutschlands Steuern und Abgaben liegen in diesem Vergleich im Mittelfeld. Weder besonders niedrig, noch besonders hoch. Deutschlands Aufwendungen für Sozialleistungen (Renten, Rundum-Sorglos-Gesundheitsversorgung, Arbeitslosenunterstützung) liegen im selben Vergleich im Spitzenfeld. Nachzulesen beispielsweise unter http://www.destatis.de/... für den EU-Vergleich und für den weltweiten Vergleich http://www.destatis.de/...

Das heißt: Wenn der deutsche Staat verhältnismäßig mehr Geld für Soziales ausgibt als andere Länder, bleibt natürlich weniger Geld für die anderen Bereiche übrig. Insbesondere für die Bildung. Jeder, der laut nach mehr Bildung und damit i.d.R. nach mehr Geld für Bildung ruft, muss sich dessen bewusst sein - die aktuelle Abgabenquote gibt das nicht her - nicht in Verbindung mit den hohen Stand der Sozialleistungen.

Noch was zu den hohen Sozialausgaben: Deutschland liegt zwar EU-weit (jetzt EU 25) bei den Sozialausgaben an vierter Stelle, erzielt damit aber eine miserable Wirkung (Platz 20 oder 21, glaube ich). Insofern wäre - bei geschicktem Umbau des Sozialstaates - weniger Geld für Soziales noch nicht einmal mit weniger Leistung verbunden. Das freie Geld könnte der Bildung dienen...

Ein Denkanstoß:
http://www.faz.net/...~EA7E3C604D35B4D25B4DADFBE2CAD3FE4~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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