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Schweiz: Erster Skiort mit Tempolimit auf Skipisten

Der Schweizer Nobel-Skiort Gstaad will in Zukunft die Familien und die älteren Leute, die den Skiort besuchen, besser schützen. Aus diesem Grund hat der Skiort auf vier Pisten ein Tempolimit eingeführt.

Bislang gilt die freiwillige Selbstkontrolle auf den Pisten, allerdings werden schon bald Radaranlagen installiert, mit denen die Geschwindigkeit der Fahrer gemessen werden soll. Die Skifahrer dürfen etwa 30 km/h schnell fahren.

"Ski-Patroulleure" kontrollieren zudem die Fahrweise der Skifahrer. Ein auffälliger Fahrer kann auf die Regeln aufmerksam gemacht werden, er kann aber auch des Skigebiets verwiesen werden, wenn er besonders wild fährt.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Schweiz, Tempo, Tempolimit, Skipiste
Quelle: wcm.krone.at

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.12.2006 11:08 Uhr von irreflexivo
 
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aja: also werden sämtlicher ski anfänger des gebietes verwiesen.
also ich geh doch in kein gebiet wo ich erstmal ein regelkatalog auswendig lernen muss

erst wird jedes jahr die skikarte teurer und dafür bekommt man immer mehr regeln. nene
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31.12.2006 11:14 Uhr von Bjorn42
 
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irreflexivo: Wieso Regelkatalog lesen? Das klingt mehr so, als würde der normale Verstand zur Einhaltung der Regeln reichen, wenn man weiß, das dort rücksichtsvoll gefahren werden soll.
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31.12.2006 11:23 Uhr von Gnomeo
 
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30 km/h? klingt n bissl langweilig wenn ihr mich fragt ;)
an sich gehts aber natürlich in ordnung, wenn die sich auf familien und rentner spezialisieren wollen...
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31.12.2006 11:26 Uhr von hady
 
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Absoluter Quatsch! Wer kann schon einschätzen, wie schnell er wirklich auf Skiern fährt? Natürlich sollte man vor allem "dem eigenen Können angepasst" fahren. Das weiß aber normalerweise jeder Skifahrer. Wer seine Bretter nicht unter Kontrolle hat, und im dichten Verkehr zwischen unsicheren Fahrern rücksichtlos durchkachelt, darf von mir aus gerne angehalten werden.
Aber wenn ich auf freier Strecke mal die Sau rauslasse und Schuss in Tal prügle, ist doch wohl nichts dagegen einzuwenden.
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31.12.2006 13:19 Uhr von gabbagandalf
 
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also mit den neuen carvingskiern kann jeder depp schnell fahrn und hält sich dabei für hermann meier. das ist schon ein problem und ich reg mich da oft genug drüber auf.

aber für viele verletzungen sind vorallem sachen wie der gute alte jagatee verantwortlich^^, ich fände es sinnvoller wenn hochprotzentiges nur im tal beim après-ski ausgeschenkt werden würde ...
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31.12.2006 14:27 Uhr von Artemis500
 
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Es kann schon vorkommen, dass man die Strecke für frei hält wenn sie es gar nicht ist.

Für ältere Leute ist eine Piste auf der man nicht schneller als 30 kmh fahren darf sicher praktisch.
Kindern macht es ja nicht so viel aus, mal in einem Knäuel den Berg runterzurollen weils nen Unfall gab, aber ältere Leute brechen sich da leicht was.


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31.12.2006 14:35 Uhr von maglion
 
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Wo ist das Problem ? 1. Es sind nur VIER Pisten betroffen.

2. Werden das wohl Anfänger- und Famileienpisten Sein (Blau), wo viele Anfänger fahren - da sollte man grundsätzlich äußerst vorsichtig fahren => gesunder menschenverstand.

3. Es gibt schon seit Jahrzehnte Verkehrsregeln für die Skipiste (FIS-Regeln), die leider viele nicht kennen und denken, sie könnten auf der Skipiste machen was sie wollen - genau DAS sind die Ski- / Snowboardfahrer, die für Unfälle auf der Skipiste verantwortlich sind und solche Kontrollen nötig machen.

Ich fahre jetzt schon 28 Jahre Ski und 18 Jahre Snowboard und ich muss sagen, dass der Umgang auf den Skipisten immer schlimmer geworden ist.Richtig schlimm war es, als Snowboarden richtig Mode wurde und die Skipisten von möchtegern Boardern überflutet wurden, die weder ihr Board beherrschten, noch irgendwelche Regeln kannten, aber meinten sie müssten die coolen Typen raushängen und ohne Rücksicht auf Andere, mit einer gehörigen Portion Selbstüberschätzung den Berg hinutergestürzt haben - da muss man sich nicht wundern, dass die Skifahrer schnell gegen die Boarder waren - was man auf der Piste auch zu spüren bekam.

Inzwischen halten sich die Ski- und Snowboardfahrer die Waage - die Snowboardfahrer sind deutlich besser geworden und die Skifahrer schlechter.

Für alle, die keine Ahnung haben was die FIS-Regeln sind und wie man sich korrekt auf der Piste verhält, sollte sich hier mal informieren:

http://www.fis-ski.com/...

1. Rücksichtnahme auf die anderen Skifahrer und Snowboarder:
Jeder Skifahrer und Snowboarder muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.

2. Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise:
Jeder Skifahrer und Snowboarder muss auf Sicht fahren. Er muss seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.

3. Wahl der Fahrspur:
Der von hinten kommende Skifahrer und Snowboarder muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Skifahrer und Snowboarder nicht gefährdet.

4. Ueberholen:
Ueberholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder von links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer oder Snowboarder für alle seine Bewegungen genügend Raum lässt.

5. Einfahren, Anfahren und hangaufwärts Fahren:
Jeder Skifahrer und Snowboarder, der in eine Abfahrt einfahren, nach einem Halt wieder anfahren oder hangaufwärts schwingen oder fahren will, muss sich nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.

6. Anhalten:
Jeder Skifahrer und Snowboarder muss es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer oder Snowboarder muss eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen.

7. Aufstieg und Abstieg:
Ein Skifahrer oder Snowboarder, der aufsteigt oder zu Fuss absteigt, muss den Rand der Abfahrt benutzen.

8. Beachten der Zeichen:
Jeder Skifahrer und Snowboarder muss die Markierung und die Signalisation beachten.

9. Hilfeleistung:
Bei Unfällen ist jeder Skifahrer und Snowboarder zur Hilfeleistung verpflichtet.

10. Ausweispflicht:
Jeder Skifahrer und Snowboarder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.

Jeder der zu dumm ist, sich diese Regeln zu merken, sollte sich ein neues Hobby suchen - zum Schutz der Mitmenschen.

Auf der Skipiste kann es nur funktionieren, wenn sich alle an die gleichen Regeln halten, nur dann gibt es keine Mißverständnisse auf der Piste.

Mir fehlt in den Skigebieten die Aufklärung vor Ort und man sollte die Ski- Snowboardfahrer öfters auf die FIS-Regeln hinweisen - z.B. Flyer zu jedem Skipaß, Hinweisschilder auf der Piste und bessere Schulung in den Skischulen.

Grundsätzlich sollte aber jeder, der auf öffentlichen Skipisten fahren möchte, so intelligent sein und sich vorher informieren, ob es da nicht irgendwelche Regeln gibt - denn eigentlich ist es logisch, dass es Regeln gebn muss.
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31.12.2006 14:37 Uhr von bollerikson
 
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die nachricht hab ich doch letztes jahr schon irgendwo gelesen
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01.01.2007 15:37 Uhr von Pillenklicker
 
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@ maglion: JAJA dein kommentar is ja ganz nett. Klar mann kann auch auf der Autobahn genau 120 fahren ...UND?? macht das jemand alle fahren 130..genau so ist das bei Skifahren. No risk no fun
Jedem das seine will ich schnell fahren so lasst mich doch. Nur wenn was passiert dann Schnauze halten und nicht rummjammern!!
[...; gimmick]
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02.01.2007 12:21 Uhr von Mr. Wortgewant
 
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lol: und wie soll man bitte sein tempo kontrollieren?
(bin noch nie ski gefahren also hab ich da kp)
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02.01.2007 13:11 Uhr von radiojohn
 
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Innovationsanstösse: für die entsprechende Industrie: Wie bringe ich eine Tachowelle an dem Ski an?
Oder machen wir das jetzt vollelektronisch und mit Laserunterstützten Messwerten, welche auch noch in Echtzeit per GPS mit "Google Earth" abgeglichen werden?

*viel grübel*

*g*

r.j.
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02.01.2007 19:41 Uhr von maglion
 
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@Pillenklicker: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Du hast wahrscheinlich keine Ahnung wie groß das betreffende Skigebiet ist und wie wenige Pisten-km von diesem tempolimit betroffen sind.

Es betrifft nur V I E R Pisten, auf denen überwiegend Familien, Kinder und Anfänger fahren.
Und es ist wohl nicht zu viel verlangt, wenn man diese Personengruppen vor Raudies schützt, die nicht mit angemessener Geschwindigkeit dort durchpfeifen.

Das Problem ist, dass selbst erfahrene Skifahrer schlecht einschätzen können, was Kinder und Anfänger auf der piste anstellen, welche Spur sie wählen oder wann und wie sie die Kontrolle verlieren.

Grundsätzlich gilt, dass der Schnellere auf die langsameren Rücksicht nehmen muss.

Und wenn ich hier schon höre, wie einige sich daran aufgeilen, wie man das wohl messen soll, dann sieht man ja, wie weit die Dummheit hier schon Einzug gehalten hat.

Es geht hier nicht um eine km/h-genaue Messung sondern um eine Richtwert der ETWA bei 30 km/h liegt. Außerdem gibt es nicht gleich für Leute die sich verschätzen einen Strafzettel, sondern sie werden auf der Piste belehrt. Mit Konsequenzen haben nur unbelehrbare Wiederholgstäter oder grob fahrlässige Zeitgenossen zu rechnen - das ist übrigens schon lange so, nur wird es hier mal etwas konsequenter umgesetzt, gerade weil es auf den Pisten, dank einiger Vollidioten immer gefährlicher wird.

Ich selbst fahre sehr gerne, sehr oft und sehr schnell auf der Piste und ich habe kein Problem damit, auf einigen wenigen Pisten etwas gemütlicher zu fahren - 30 km/h ist ja nicht so langsam. Das sind meistens auch Pisten, wo einem der Gesunde Menschenverstand, für die, die einen besitzen, sagt, dass mann einen Gang zurückschalten sollte, weil diese Pisten meistens sehr voll sind und alle kreuz und quer fahren.

Aber die meisten schreien ja erst nach solchen Maßnahmen, wenn das eigene Kind oder jemand aus der Famile von einem Volldepp auf der Piste über den Haufen gefahren und schwer verletzt wurde.

Die meisten Skifahrer betrifft diese Regel eh nicht, da sie anständig, vorrausschauend und mit angepasster Geschwindigkeit fahren.
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04.01.2007 18:37 Uhr von Pillenklicker
 
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Just 4 Fun: Manche leute sind richtige besserwisser hier bei SSN!!

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