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Leipzig: Bärenbaby wurde eingeschläfert, Tierschützer gehen auf die Barrikaden

Im Leipziger Zoo, bekannt durch die MDR-Sendung "Elefant, Tiger & Co.", wurde kürzlich ein neugeborener Lippenbär eingeschläfert.

Das Tier war von seiner Mutter abgewiesen worden. Auch eine Hormontherapie für die Mutter änderte daran nichts. "Durch das Einschläfern wurde das Leiden des Bären beendet", meint der Zookurator. Das Bärenjunge habe nur noch wenige Stunden gehabt.

Der Tierschutzbund sieht in der Einschläferung eine Verletzung des Tierschutzgesetzes und überdenkt weitere juristische Schritte. Das Management des Zoos habe hier seine Kompetenzen überschritten.


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WebReporter: hellfridge
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Leipzig
Quelle: www.netzeitung.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2006 15:09 Uhr von Bibip
 
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Manchmal dreht der Tierschutzbund hohl.
Hätte der Zoo das Baby langsam verrecken lassen sollen?
Grüße
Bibip
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30.12.2006 15:23 Uhr von ciaoextra
 
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Bibip: Noch nie von Handaufzucht gehört?
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30.12.2006 15:43 Uhr von Bibip
 
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Hallo an meine Vorredner: Zitat:
Das Bärenjunge habe nur noch wenige Stunden gehabt.

Das besagt, dass das Baby schon am Abkratzen war.
Solll man es leiden lassen?
Das macht man nur bei Menschen.
Grüße
Bibip
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30.12.2006 15:45 Uhr von ben12
 
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Ich habe: diese Sendung auf MDR schon oft gesehen und hatte bisher immer den Eindruck es laufen kompetente Menschen dort herum.Ich muss meine Meinung wohl revedieren.Denke auch das man das Problem vorher erkennen und entsprechend (Handaufzucht) handeln müssen...
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30.12.2006 15:49 Uhr von aenima_vegan
 
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man habt ihr ahnung: für den zoo zählt das geld, tiere sind dort auch nur waren.
als ob es den zooleuten um das wohl der tiere geht oO .

mord bleibt mord.
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30.12.2006 15:50 Uhr von ciaoextra
 
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Bibip: Die nächste Frage: wieso hat man dann nicht früher eingegriffen und gewartet, bis das Tierchen fast tot war?
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30.12.2006 15:57 Uhr von hellfridge
 
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aus der Quelle: "Eine Aufzucht des Wildtiers von Menschenhand sei nicht artgerecht und habe langfristige Folgen, argumentierte dagegen der Tierpark."

Ich bin kein Experte, aber ich glaube schon, dass man das Tier hätte aufziehen können ohne Psychosen oder was weiß ich was das für Folgen sind.
Die Einschläferung zu dem Zeitpunkt war aber sicherlich gerechtfertigt. Was ich nicht erwähnt habe, ist, dass auch noch versucht wurde das Junge einer Hundeamme unterzuschieben.
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30.12.2006 16:01 Uhr von intruder1400
 
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Gerade in den östlichen Tierparks: sind in der letzten Zeit Tierquälerein zu Tage gekommen.
Ein Tiger hat wochenlang ein vereiterten Oberkiefer oder
Elefanten sind über 20 Stunden am Tag angekettet.Wenn
man einem Neugeboreren Baby keine Nahrung gibt stirbt
es ja auch nach einigen Stunden.Was die Ossis da
gemacht haben war reine Bequämlichkeit.Die hätten nicht
der Bärenmutter eine Hormontherapie verpassen,sondern besser dem Jungen eine Flasche geben sollen.
Warscheinlich kriegen die nicht mehr soviel Förderungen
aus dem Soli.
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30.12.2006 16:07 Uhr von Enny
 
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keine Ahnung: Der sogenannte "Tierschutzbund" sollte sich vorher schlau machen ehe man sich dort Wichtig tut.
Es war der einzige Weg. Es gab keine Alternative.
Das Fläschchen geben ist nicht. Es wird nicht von dem kleinen angenommen.
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30.12.2006 16:16 Uhr von feuermännchen
 
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Bärenbaby wurde eingeschläfert, Tierschützer gehen: Manchmal sollte der Tierschutz über gewisse Dinge erst mal nachdenken, bevor er in übereilter Art und Weise zuschlägt. Der verurteilt gerne Dinge ohne darüber nachzudenken, wie die Tierwelt funktioniert, bzw. wie die Natur funktioniert.
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30.12.2006 16:57 Uhr von Jerry Fletcher
 
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lol: da schreien die tierschützer und heulen rum..
gleichzeitig sinds die selben die JUUHUUU schreien wenn ein mensch hingerichtet wird.. man leute.. kopfschüttel
eure werte sind fürn arsch!!!
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30.12.2006 17:22 Uhr von The_free_man
 
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Hmm, mich würde abetr auch mal das warum interessieren.
Kann so ein Tier nicht von Hand aufgezogen werden?
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30.12.2006 17:40 Uhr von [email protected]
 
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@intruder: War da auch nicht mal was im Tierpark Hagenbeck los? Und das ist ganz sicher nicht bei uns.

Das Bärenbaby hat die Flasche nicht angenommen, steht doch sogar in der Nachricht und der Quelle. Dann lieber dem Bärchen die Qualen ersparen.

Ist eigentlich das gleiche wie Sterbehilfe bei unheilbar und dahinsiechenden Menschen.
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30.12.2006 18:20 Uhr von olt52
 
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tierschutz? In der freien Natur wäre das Baby auch sofort gestorben.Wenn es die Flasche nicht nimmt und man mit der Hundeamme nicht weiterkommt dann ist es doch eigentlich sinnvoll ein Bärenbaby von den (möglichen) Folgen des weiteren Lebens(Qualen)zu erlösen.Warum wird hier in dem Fall so ein Geschrei gemacht und auf der anderen Seite bei Bär Bruno nicht. Wird hier mt zweierlei Maß gemessen?.Last erstmal alle zu Wort kommen und dann wird geurteilt.Der Angeklagte ist immer noch unschuldig vor Gericht bis ihm das Gegenteil bewiesen wird.
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30.12.2006 18:55 Uhr von doug90
 
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Wenn das stimmt, was der Zoo behauptet, der Bär also wirklich in ein paar Stunden, auch mit Hilfe, gestorben wäre, dann sehe ich keine Einwände, wieso sie ihn nicht hätten einschläfern sollen. Aber wenn sie ihn hätten retten können, wärs ne Sauerei! Das glaub ich aber eher nicht.
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30.12.2006 18:56 Uhr von Earendil45
 
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Nachdenken: Hier wahllos nach Mord zu schreien oder dem Zoo Geldgier vorwerfen finde ich lächerlich. Ich glaube wenn es eine Möglichkeit gegeben hätte, dann hätte man die auch wahrgenommen. Schließlich ist ein Bärenbaby auch ein Besuchermagnet und damit Geldquelle um mal auf dieser Schiene zu argumentieren.
Sieht wohl leider so aus als hätte mans nicht anders machen können. Oder soll man den Bären ne Infusion anhängen?!?
Tut mir auch unheimlich leid aber so ist halt die Natur. Gerade das sollten sich Tierschützer auch mal überlegen
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30.12.2006 19:25 Uhr von voodooking
 
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@ intruder1400 wie bist Du denn unterwegs? Meinste etwa in den Westdeutschen Zoos ist alles besser als im Osten oder wie? Du bist sicher auch so ein "Kleiner Ossihasser" wa.? Zumindest kann ich mir das bei Dir gut vorstellen wenn ich Deine Zeilen so lese. Der Leipziger Zoo ist einer der besten Zoos in Deutschland...gerade auch was Artenschutz ect. betrifft. Informier Dich besser erst mal ordentlich, bevor Du hier solche Zeilen vom Stapel läßt.
Des weiteren finanzieren sich die meisten Tierparks über Spenden und Patenschaften z.B. große Firmen ect. Ich weiß nicht was Du hier mit nem Solidarzuschlag willst???

Einfach nur peinlich Dein Kommentar oder um es anders zu sagen und da zitiere ich mal Dieter Nuhr << Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die F***** halten!(meine Meinung)>>

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30.12.2006 19:33 Uhr von praggy
 
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@Earendil45: da gebe ich dir voll recht. so ein baby hätte sicher viele leute in den zoo gezogen so niedlich wie die sind :-)
die haben sicher keinen anderen ausweg gewusst... aber alle hacken erst mal wieder auf den ossis rum...
und was mir noch so auffällt, alle freuen sich das saddam h. tot ist, und scheien wegen einem bärenbaby. wo sind da duie relationen? ein mensch bleibt ein mensch, egal wie schlecht oder gut er war.
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30.12.2006 19:42 Uhr von olt52
 
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tierschutz? In der freien Natur wäre das Baby auch sofort gestorben.Wenn es die Flasche nicht nimmt und man mit der Hundeamme nicht weiterkommt dann ist es doch eigentlich sinnvoll ein Bärenbaby von den (möglichen) Folgen des weiteren Lebens(Qualen)zu erlösen.Warum wird hier in dem Fall so ein Geschrei gemacht und auf der anderen Seite bei Bär Bruno nicht. Wird hier mt zweierlei Maß gemessen?.Last erstmal alle zu Wort kommen und dann wird geurteilt.Der Angeklagte ist immer noch unschuldig vor Gericht bis ihm das Gegenteil bewiesen wird.
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31.12.2006 03:59 Uhr von alter.mann
 
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der leipziger: zoo hat auch eine zweite handaufzucht eines löwenbabys abgelehnt, mit den selben argumenten wie bei den lippenbären - was in dem beitrag auch ausgiebig und fachlich begründet ausgeführt wurde.
der direktor und die mitarbeiter dieses zoos sind überaus kompitent und lassen sich eine solche entscheidung sicher nicht bei einem würfelspiel einfallen...


gruß
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31.12.2006 05:06 Uhr von kimmsen
 
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unstimmigkeiten: 1. in der quelle steht nicht, anders als hier behauptet wird, dass der bär die flasche nicht angenommen hat.

2. der zoo zeigt tiere auf kleinstem lebensraum, die ihr lebenlang von menschen umlagert werden. wo soll denn da das problem sein, dass eine menschenaufzucht nicht artgerecht ist.
wenn der zoo sagt, eine aufzucht von menschenhand ist zu teuer, dann kann ich das verstehen. die sollten also nur ehrlich sein.

3. wenn der tierschutzbund mit solchem vorgehen probleme hat, dann sollten die sich bereit erklären, in solchen fällen die zoos finanziell zu unterstützen.
das wäre doch nur geld für:
- 1 bis 2 arbeitskräfte
- eine aufzuchtstation mit gehegen
- futter
bei vielen mitgliedern vom tierschutzbund ersetzt engagement nun mal nicht mangelndes fachwissen.

fazit:
der zoo wäre sicher glücklich über die beiden jungtiere gewesen, wenn die mutter die kinder angenommen hätte.
da das finanziell anscheinend nicht zu leisten war, blieb dem zoo nur noch das einschläfern.
der tierschutzbund kann medienwirksam auf sich aufmerksam machen, obwohl ihm bestimmt klar ist, dass der zoo keine alternative hatte.
wie so oft hier, viel geschreihe um nichts. ein babybär wird betrauert, während die große natur vor die hunde geht.
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31.12.2006 12:34 Uhr von henniger2
 
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an vst: Man streitet sich mit jedermann ,doch schlägt sich nur mit seinesgleichen.
Deie Häme lässt auf einen sehr geringern IQ
Schließen.
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31.12.2006 12:57 Uhr von hady
 
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Mann, mann, mann: Hab das Gefühl die hier postenden selbst ernannten Tierschützer leben alle auf einer rosa Wolke.
Ein verstoßenes Tierbaby hätte in freier Wildbahn - wo sowas auch vorkommt - absolut null Überlebenschance. Unter Umständen würde es sogar von der eigenen Mutter gekillt.
Und im Zoo wurde, wenn man der Quelle glaubt, einiges versucht, um den Bären auch ohne die Mutter durch zu bringen. Hat aber alles nichts gebracht.
Soll man dann das Tierbaby elendig verhungern lassen? Umwelt- und Tierschützer sind oftmals sehr weltfremd. Bestes Beispiel ist für mich die Greepeace-Aktion mit der Brent Spar.
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31.12.2006 13:30 Uhr von 666leslie666
 
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Ein Problembär: Dieses mal wars wenigstens einer.. ;-)
Der Zoo hat das einzig richtige getan.

@ Bibip..100% Zustimmung. ;-)

Die Menschen wissen nicht mehr was Mitleid ist..
traurig.. :-(
Trotzdem noch frohes neues Jahr. ;-)

Mlg jp
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31.12.2006 14:52 Uhr von Johnny Cash
 
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Tierschutz: ist gut und wichtig nur ist das eine gute Entscheidung gewesen. Sich quälende Tiere werden von ihren Leiden erlöst. Nur Menschen nicht.

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