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Saddams Tod: Für die USA ein Meilenstein - Libyen ordnet drei Tage Staatstrauer an

Wie bereits bei SSN berichtet, gibt es international verschiedene Reaktionen auf die Hinrichtung Saddam Husseins. Während George Bush in der Hinrichtung den logischen Schlussstrich unter einem fair geführten Prozess sieht, trauern andere Regierungen durchaus.

In Libyen wurde der Tod Husseins mit Bestürzung aufgenommen, Präsident Gaddaffis Regierung rief eine dreitägige Staatstrauer aus. Es werden keine Feierlichkeiten zum islamischen Opferfest "Eid al Adha" stattfinden.

Auch in den Palästinensergebieten trauert man um Hussein, sah man in ihm doch einen Verbündeten in der eigenen Sache. Kritik kam auch aus dem Vatikan, dort vertritt man die Meinung, dass durch die Hinrichtung ein Anstieg der Gewalt zu erwarten sei.


WebReporter: rudi2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Tod, Staat, Libyen, Meile, Staatstrauer
Quelle: tagesschau.sf.tv

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2006 13:39 Uhr von rudi2
 
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Ich bin auch der Meinung, dass eine lebenslange Haftstrafe sinvoller gewesen wäre- die Todesstrafe ist ein überbleibsel eines der niedersten archaischen Instinkte des Menschen- nämlich der Rache..........
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30.12.2006 14:06 Uhr von Kalle87
 
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Amis - Europa: Naja, Gott sei Dank sind wir (Europäer) nicht so dumm und hauen jeden, den wir nicht mögen, direkt auf die Fresse.

Mal schauen wohin das führt, die Amerikaner machen sich immer mehr Feinde als Freunde, selbst Europa steht schon lange nicht mehr hinter der USA.

Irgend wann heißt es dann ´USA gegen den Rest der Welt´, naja, wenn sie meinen, sie müssen den "Sheriff der Welt" spielen, dann müssen sie auch mit den Konsequenzen rechnen.
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30.12.2006 14:11 Uhr von Johnny Cash
 
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Wenn: man sich den Verlauf des Prozesses ansieht merkt man schnell das der Angeklagte keinen fairen Prozess bekommen hat. Eine ähnliche Siegerjustiz wie damals in Nürnberg.

Jede Art von kommender Beleidigung lass ich diesmal unkommentiert.
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30.12.2006 14:50 Uhr von philo89
 
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Todesstafe nicht gut egal für wen! Also ich finde die Todesstrafe nicht gut egal für wen.
Ich wette für manche Straftäter ist das sogar ne Erlösung.

Aber so Vergewaltiger usw. sollte man lieber ihr Leben lang einsperren. Ich stelle mir so eine Leben ohne Hoffnung nochmal irgendwas zu machen ziemlich schei*e vor.

Außerdem will ich mich der Meinung des Autors anschließen, das die Todesstrafe eigentlich nur eine Art der Rache ist. Das sieht man schon das zum Beispiel in den USA die Angehörigen der Geschädigten bei dem tot des Verurteilten zuschauen können.
Ok weiß jetzt nicht mehr ,ob das immer noch so ist aber denke mal schon !
mfg, philo
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30.12.2006 15:02 Uhr von hIdd3N
 
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@vorredner: ja das ist immernoch so. mittlerweile kannst du das "spektakel" als hinterbliebener/opfer auch im internet per webcam verfolgen falls es dir nicht möglich ist anwesend zu sein
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30.12.2006 15:19 Uhr von pphs
 
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[x] todesstrafe: ganz klar für die todesstrafe.

auch wenn lebenslanges einsperren beschissener wäre, haben leute wie saddam oder kinderschänder es nicht verdient zu leben.
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30.12.2006 15:31 Uhr von CerealDeath
 
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[x] keine Todesstrafe @pphs: sicher haben sie auf meiner Meinung nach kaum noch ein Recht auf Leben, aber du glaubst doch nicht, dass das, was Kinderschändern hinter Gittern blüht noch als solches anzusehen wäre... denn dort sind sie die muschis...
Der Tod ist doch keine Strafe... dann hat man keine schmerzen mehr... keine sorgen... kein leid... garnichts...

Zudem kann man ein Todesurteil nicht rückängig machen, wenn es unglücklicherweise den Falschen trifft... und das kommt häufiger vor als man meinen möchte. Inhaftierte kann man dagegen entlassen, wenn man im Nachhinein feststellt man hatte den Falschen...

Was Saddam angeht, denke ich, dass man jetzt wirklich nur einen Märtyrer mehr geschaffen hat... warscheinlich noch den bedeutensten...
Ich denk mal jetzt geht die Stimmung richtig los...
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30.12.2006 21:10 Uhr von Lebowski1
 
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todesstrafe hin oder her,der ami hat bekommen was er wollte und kann sich wieder als grosser beschützer aufspielen für den er sich immer hält.ich denke das in husseins fall lebenslänglich besser gewesen wäre.
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31.12.2006 00:32 Uhr von borgir
 
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wenn saddam hängen musste: frage ich mich, warum bush, chainey und konsorten nicht auch hängen müssen für ihre taten....wenn bush sagt, saddam hätte das verdient, dann hat er es auch....
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31.12.2006 00:38 Uhr von borgir
 
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davon abgesehen: wenn ein land aussagt, dass die todesstrafe ein meilenstein darstell, sagt das viel über eben jenes land aus...erbärmlich
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31.12.2006 12:07 Uhr von KnightF2
 
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@ borgir: Ja da stimm ich dir voll zu!!Echt erbärmlich!
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31.12.2006 13:47 Uhr von HunterS.
 
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Ha, da hab es doch So eine super Spruch, gerichtet an alle die, die "Für die Todesstrafe" schreien:

Der Mörder eines Mörders wird auch zum Mörder


Oder so ähnlich, der Sinn ist hoffentlich erkenntlich.

Meine Frage:
Ist es rechtens, hier zweierlei Maß anzulegen?
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31.12.2006 13:56 Uhr von Ophiuchus
 
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Bush: Würde irgendein Land (Ausnahme natürlich Israel) so vorgehen, wie es die USA seit langer langer Zeit tut, würde es sich nicht nur erheblichen Sanktionen seitens der UN ausgesetzt sehen, sondern wäre bereits vor geraumer Zeit von der amerikanischen Kriegsmaschinerie überrannt worden. Der Tod Husseins stellt ebensowenig einen Schlußstrich oder Meilenstein dar, wie die "Mission accomplished"-Farce von Bush.

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