30.12.06 10:15 Uhr
 2.446
 

Krupp-Stiftung kauft weitere Aktien von ThyssenKrupp - Übernahme fast unmöglich

Die Krupp-Stiftung hat ihre Aktienanteile an ThyssenKrupp von 23,7 Prozent auf 25,1 Prozent erhöht. Dadurch hält die Stiftung nun eine Sperrminorität, wodurch die Stiftung ein Mitspracherecht an Konzernentscheidungen erhält.

Durch den erhöhten Anteil ist es für Konkurrenten fast unmöglich, den größten deutschen Stahlproduzenten zu übernehmen. Als Übernahme-Ziel sieht sich ThyssenKrupp allerdings nicht.

In der Stahlbranche finden momentan viele Übernahmen statt. Der deutsche Stahlproduzent ThyssenKrupp will z. B. den kanadischen Stahlkonzern Dofasco übernehmen. Die Aktie von ThyssenKrupp liegt momentan bei 35,51 Euro.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Aktie, Übernahme, Stiftung, ThyssenKrupp, Krupp, Thyssen
Quelle: de.biz.yahoo.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Ein Verbraucher bekommt 30.000 Likes für bösen Facebook-Post an Aldi-Süd
Google zahlt Frauen offenbar geringere Gehälter als Männern
Großbritannien: IT-Problem - British Airways streicht Flüge

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
30.12.2006 11:35 Uhr von Mithandir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ein letzter Rest Deutschland AG. Firmen wie Siemens oder Allianz sind schon mit mehr als der Hälfte der Aktien in Ausländischer Hand. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis die nächsten großen deutschen Unternehmen auseinander genommen werden.
Kommentar ansehen
30.12.2006 12:55 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Deutschland AG wieder im Kommen: Die deutschen Konzerne merken, daß sie gegen die überbewerten Ami-Konzerne und prall gefüllten Hedgefonds-Kassen in der wichtigen Währung Aktien kaum etwas entgegensetzen können, selbst wenn sie 30% Rendite pro Jahr einfahren würden.

VW ist fast schon wieder ein Familienunternehmen, ThyssenKrupp hat eine Stiftung mit Sperrminorität, TUI sucht derzeit einen loyalen Großaktionär, die Lufthansa kann sowieso nicht übernommen werden (50% deutsche Aktionärsklausel), die Telekom und Deutsche Post AG sind immer noch zu großen Teilen in Kfw-Hand, BMW gehört auch einer Familie, E.on und RWE werden dank Monopolpreisen zu globalen unangreifbaren Champions gepusht, ...

Kritisch ist es für Siemens, Deutsche Bank und Deutsche Börse. Bei denen haben tatsächlich einige ausländische Großaktionäre das Sagen.
DaimlerChrysler ist so in der Schwebe. Wenn tatsächlich der Renditedruck dann so stark wird, daß diese Konzerne mal zerfleddert werden sollen, kann nur öffentlicher und politischer Aufschrei etwas bewirken. Die Deutschen scheuen natürlich dank dem Volksaktien-Flop mit der Telekom die Wertpapiere und setzen lieber aufs Sparbuch. Ausländische Großbanken haben beherzt zugegriffen, als der DAX bei 5000 Punkten stand. Heute steht er bei 6600 und die Deutschen müssten viel mehr bezahlen, wenn die Deutsche Börse oder Deutsche Bank wieder in die Hand einheimischer Aktionäre wandern wollte.
Kommentar ansehen
30.12.2006 13:57 Uhr von eddy diggy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
GELD GELD GELD GELD: ERST WEN DER LETZTE DEUTSCHE ARBEITNEHMER ENTLASSEN IST DANN WERDEN ALLE FIRMEN made in GERMANY so GLÜCKLICH SEIN und so viel GELD haben das SIE alles kaufen und besitzen können was sie wollen. LANG LEBE DER KAPITALISMUS! ABER WAS PASSIERT MIT DEN MENSCHEN HIER ? SCHEISS EGAL ES GIBT JA DAS SOZIALAMT
Kommentar ansehen
30.12.2006 15:53 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@eddy: >>ERST WEN DER LETZTE DEUTSCHE ARBEITNEHMER ENTLASSEN IST DANN WERDEN ALLE FIRMEN made in GERMANY so GLÜCKLICH SEIN und so viel GELD haben das SIE alles kaufen und besitzen können was sie wollen.
>>

Zu plakativ! Und es stimmt nicht. Selbst wenn die Deutsche Bank noch 20.000 Leute entläßt...sie wird den Wert nicht so hoch steigern, daß sie der Gefahr entkommt, von einer Citigroup übernommen zu werden.

Die Gefahr kommt aus Übersee...wenn, dann sind es die Kapitalmarktregeln, die aus den USA diktiert werden, die dafür sorgen, daß es sozial kälter bei uns wird.

Die Firmen hier entlassen bestimmt nicht gern, aber sie laufen selber um ihr Leben. Wenn sie es nicht tun, dann übernimmt es ein ausländischer Investor, der noch weniger Skrupel hat (siehe Siemens-BenQ). Zu Zeiten einer funktionierenden Deutschland AG lag der Fokus auf dem Erhalt und der Stabilisierung einer Sozialen Marktwirtschaft.
Dank der Globalisierung liegt der Fokus heute auf Rendite.

Gut, daß einige Firmen und Konzerne zur Besinnung kommen und sich dagegen stemmen.
Kommentar ansehen
30.12.2006 17:49 Uhr von tiezdriwse
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wer globalisiert verliert. Die Frage ist , in wie weit haben die Auserwählten in den falsch programmierten Hierarchien der Macht, überhaupt noch Einfuß auf diesen entstandenen, systemimanenten Zerstörungsprozess.
Kommentar ansehen
30.12.2006 20:04 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Der Ankauf von Anteilen ist aus mehreren Gründen zu begrüßen:
1.) Weil das Unternehmen damit dem Zugriff internationaler Finanzinvestoren ein Stück weit entzogen ist. Ein 25-prozentiger Aktionär würde sich im Falle einer Übernahme der Zerschlagung widersetzen und das ist verdammt gut so.
2.) Die ThyssenStiftung tut Gutes. Mit dem Ankauf weiterer Aktien erhält die Stiftung zudem mehr Gelder aus Dividendenzahlungen, die dann wiederum gemeinnützigen Zwecken zugute kommen kann.....
3.) Zum dritten ist der Ankauf eigener Aktien immer gut für die Kursentwicklung, weil die handelbare Masse an Anteilscheinen sinkt und bei gleichbleibender Nachfrage damit der Druck auf Kaufwillige steigt, einen höheren Preis für die Aktie zu zahlen......

Also gute Sache....
Kommentar ansehen
30.12.2006 21:00 Uhr von Der Erleuchter
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Und wer wird bald wieder: dazwischenfunken - die EU!!! Das ist ja Abschottungspolitik und das kann ja gar nicht gut sein... Meiner Ansicht nach ist das Globalisierungsproblem eher ein EU-Problem. Internationale Hedgefonds sind bestimmt keine neue Erfindung. Aber seit die Freiheiten für die Konzerne innerhalb der EU Maximalstatus haben, läuft alles aus dem Ruder. Geld und Arbeitsplätze verschieben macht den Manager glücklich und den normalen Arbeitnehmer zum Zukunftsphobiker. Die EG hat jahrzehntelang funktioniert - aber unsere Politiker mussten sich ja ein Denkmal schaffen, egal was dabei auf der Strecke bleibt.
Kommentar ansehen
31.12.2006 20:05 Uhr von Extr3m3r
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wenigstens ein alter deutscher Konzern ist vor der Übernahme ausländischer Unternehmen abgesichert.

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berlin: Hinterhältige Attacke auf Polizisten
Bundeswehr testet Uniform für Schwangere
Orkan in Moskau: Mehrere Tote durch Unwetter


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?