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Mehrwertsteuererhöhung ist Gift für das Konsumklima

Der Anstieg der Mehrwertsteuer ab 1. Januar 2007 ist laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) eine Hemmung für die Kauflaune der Deutschen. Deshalb befürchten sie eine seit längerem prophezeite Rezession der Konjunktur.

Begünstigt werde die Rezession durch eine Kombination zwischen wegfallenden Steuervorteilen und höheren Renten- und Krankenversicherungsbeiträgen.

Die sich bessernde Situation am Arbeitsmarkt sorge aber für mehr verfügbares Privatkapital, so dass die GfK mit einem Zuwachs von 0,5 Prozent des privaten Verbrauchs rechnet. Zum Vergleich: 2006 lag dieser bei circa einem Prozent.


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WebReporter: hellfridge
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gift, Konsum, Mehrwertsteuer
Quelle: www.finanzen.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2006 17:10 Uhr von 666leslie666
 
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Das merken die: aber früh.. :-/
Und wo sehen die verdammtnochmal eine bessere Arbeitsmartsituation.
-->http://www.wsws.org/...

Privater Verbrauch wird doch heutzutage nurnoch auf Pump bezahlt.
Und wo das endet,weiss man ja. :-(

Mlg jp
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29.12.2006 20:05 Uhr von alfaromeo_52
 
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wird alles: durch die regierung hochgerechnet. da werden steuererhöhungen bei tabak, sprit u.a. waren durchgeführt, vom ausgehenden konsumverhalten dann gerechnet und im endeffekt kommt da noch weniger ins staatssäckel, da jeder den verbrauch runterschraubt. ich frage mich, nach welchen mathematischen modellen diese rechengenies (sind ja viele mit doktorentitel!!!) ihre zielsetzung erarbeiten.

es wird suggeriert, daß "steuereinsparungen" bei jedem zutreffend sind, aber durch die hintertüren werden jedoch mehr steuern von jedem aus der tasche gezogen.

der größte finanztrickser und -jongleure waren ja der kriminell veranlagte hartz und sein busenfreund schröder. die kosten für hartz 4 sind weitaus höher, als wenn man es bei dem alten zustand belassen hätte. und arbeitsplätze sind auch nicht groß dabei rausgekommen, im gegenteil...

alle in ein lager sperren, aber für immer und ewig.
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29.12.2006 20:43 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@autor: Dein Beitrag übertreibt und interpretiert die Aussagen in der Originalquelle über.
Es gibt einen nicht unerheblichen Unterschied zwischen "Rezession" und "Konsumklima". Das Konsumklima war auch im vergangenen Jahr zurückhaltend, trotzdem wird das Jahr 2006 als Boomjahr in die Geschichte eingehen.

Die Grafik in dem Artikel zeigt überdies, dass der Rückgang des Indexwertes um 0,5 Punkte höchstens eine leichte Delle ist. Die GfK - das steht nicht in der Quelle - unkt schon seit Angebinn gegen die Erhöhung der Mehrwertsteuer und trotzdem stiegen die Indexwerte immer weiter an....

Eine wenig zeitaufwändige Recherche Deinerseits hätte ergeben, dass die Aussichten für das Jahr 2007 alles andere als eine Rezession voraussagen. Die gängigen Wirtschaftsforscher haben ihre Prognosen sogar nach oben korrigiert. Das passt nicht mit Rezession zusammen.

Als Letztes: Die Einzelhandelsumsätze stagnieren seit Mitte der 90er Jahre. Selbst im Boomjahr 2000 stiegen sie nur geringfügig an. Trotzdem stieg die Wirtschaftsleistung damals wie heute um mehr als zwei Prozent an (ja so bescheiden sind wir geworden...). Kauflaune und Binnenkonsum ist die eine Seite der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Investitionsgüter und Export die andere. Erst wenn sich beide Seite negativ entwickeln, sprechen wir von einer Rezession.

Insofern soll die "harte" Bewertung Ausdruck dafür sein, volkswirtschaftliche Begriffe nicht miteinander zu verwechseln. Sonst reden sich die Deutschen wieder in eine Rezession, die gar nicht existiert.
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30.12.2006 01:43 Uhr von hellfridge
 
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@Ralph: Du hast Recht. Ich würde die Kritik aber nicht an dem Wort Rezession ansetzen, sondern an Konjunktur. Das gibt die Quelle so nicht her. Rezession der Binnennachfrage wäre passender. Die Quelle behandelt, wie du richtig sagst, nur einen Faktor der zur Konjunktur beiträgt. Mea culpa.
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30.12.2006 22:44 Uhr von Pattern
 
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Spätestens im Juni stöhenen wir wieder über das heisse Sommerwetter und kein Mensch redet mehr von Mehrwertsteuer. Und in wneigen Wochen schon werden die Berichte veröffentlicht in denen ausführlich belegt wird, das die Kauflaune keinesfalls gesunken ist ... gerade so wie man es braucht.
Auch wenn höhere Belastungen kein Grund zur Freude sind, ich glaube das Spektakel um die Mehrwertsteuer wird überbewertet.

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