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Weimar: Ersatz für Bücher in Anna-Amalia-Bibliothek

Im Jahr 2004 brannte die Anna-Amalia-Bibliothek im thüringischen Weimar, die Schäden waren verheerend, auch durch das Löschwasser (ssn berichtete) - 50.000 Bücher verbrannten. Bis jetzt konnten 8.300 Bücher ersetzt bzw. wiederbeschafft werden.

Dies gelang der Bibliothek im wesentlichen durch Schenkungen, aber auch durch Käufe in Antiquariaten, durch Auktionen und das Internet. Die Ausgaben dafür beliefen sich auf rund eine Million Euro (Budget: rund 4,5 Mio. Euro).

Die Restaurierung der anderen beschädigten 67.000 Bücher wird nach Schätzungen ca. 20 Jahre dauern.


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WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Ersatz, Weimar, Bibliothek
Quelle: de.news.yahoo.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.12.2006 20:18 Uhr von Streetlegend
 
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Die Klassikstiftung Weimar wird alles menschenmögliche tun, um den Bestand weitestgehend wieder zu komplettieren. Das finde ich gut und richtig. Auch Kulturerbe gehört zu unserer Gesellschaft, allen denen zum Trotz, die vielleicht jetzt schon wieder die "Vergeudung von Steuergeldern" wittern. Leider kenne ich die Anna-Amalia-Bibliothek vor dem Brand nur von Fotos, nach dem Brand war ich dort - schrecklich!!! Ich hoffe, dass sich weitere Spender finden, um den Bestand wieder aufzufüllen.
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28.12.2006 22:01 Uhr von Poncia
 
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Kultur: Vielleicht sollten wir unserer "Kultur" bei fortschreitenden gesellschaftlichem und politischem Verfall wieder etwas mehr Aufmerksamkeit gönnen.
Andere Nachrichten auf SSN schocken mich nur noch, und ich habe richtig Angst vor unserer Zukunft, bin aber froh, auch mal wieder mitzubekommen, das sich im Land der Dichter und Denker doch noch jemand für unsere Kulturgüter einsetzt.
Bücher sind Wissen, und Wissen ist Macht. Doch das scheinen die meisten Menschen heute vergessen zu haben.
Grüße Poncia
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02.01.2007 23:57 Uhr von christianwerner
 
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Bücher sind Wissen und Wissen ist Macht: Das kann man nicht leugnen, aber ist es das Geld im Vergleich zum Nutzen wirklich wert? Sollte man nicht viel eher die Digitalisierung der Bücher vorantreiben, um sie (theoretisch) Milliarden von Menschen auf Ewigkeiten zugänglich zumachen?!

Wissen ist Macht, aber Bücher sind vergänglich und nach einem Verlust freut sich wohl jeder über ein Backup...

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