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TK: Ab 1.1.2007 gilt die Akupunktur als Kassenleistung

Die Techniker Krankenkasse (TK) bestätigte nun, dass ab 1.1.2007 ihre Mitglieder mit chronischen Rücken- und Kniegelenkschmerzen die fernöstliche Behandlungsmethode "Akupunktur" als Kassenleistung zuzahlungsfrei in Anspruch nehmen können.

Ein über Jahre dauerndes Modellprojekt mit umfangreichen Studien ging dieser Entscheidung voraus. Während der Testphase wurde festgestellt, dass Akupunktur zuverlässig und dauerhaft wirkt.

Die Techniker Krankenkasse sieht diese Maßnahme zum 1.1.2007 als Teilerfolg und erhofft sich für die Zukunft, dass der Akupunktur-Behandlungskatalog erweitert werden kann.


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WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kasse, Akupunktur
Quelle: www.finance-daily.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.12.2006 19:17 Uhr von Streetlegend
 
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Gut, dass es von einer Krankenkasse mal eine positive Nachricht für die Versicherten gibt. Eine Erweiterung des Leistungskataloges im Interesse der Versicherten/Kranken ist immer gut. Ich hoffe, dass andere Krankenkasse nachziehen werden!!!
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28.12.2006 19:32 Uhr von ishn
 
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Wird Zeit sich eine neue Versicherung zu suchen. Kein Wunder wenn die Kassenbeiträge immer höher werden wenn jeder pseudowissentschaftliche Hokus Pokus übernommen wird.
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28.12.2006 20:18 Uhr von kirschholz
 
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Die TK bringt trotz politischer Dilenttantismus Höchstleitungen.

Während in Berlin höchst inkompetente PolitikerInnen seit Jahren das Wort ´Gesundheitsreform´ zu einem Volksbrechmittel erste Güte entwickelt haben, gibt es neben üppigen Beamtengehältern Realisten und Leistungsträgern in diesem Land. Obwohl die TK seit Jahren wie andere Leistungsfähigen Krankenkassen von der Politik per Gesetz zur Leistungstransfer erpresst wurden, versucht sie trotzdem ihren Kunden zufriedenzustellen.

Traurig an der Geschichte ist doch nur, dass die Politik schon lange den Überblick verloren hat. Warum werden im nächsten Jahr schon wieder Zigmilliarden von Krankenkassen verpulvert, die noch nie Leistung gezeigt haben? Wohin geht das Geld? Wo bleiben detaillierte Quartalsberichte Frau Gesundheitsministerin?

Solange die Politik mir nicht erklärt wo mein sauerverdientes Geld bleibt und warum die Steuern und Abgaben steigen, obwohl die Kaufkraft im gleichem Maße sinkt, gehe ich davon aus, dass hier Diebe am Werke sind. Diese wähle ich natürlich nicht - wer würde das denn schon?

@ishn

Viel Spaß beim suchen - der Staat hat alles längst unter Kontrolle :-)
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28.12.2006 20:25 Uhr von foxymail
 
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bin mal gespannt, wann denn endlich mal was gegen die Geld verschleudernden AOK und Barmer unternommen wird. wieso muß jeder Ortskreis seinen eigenen "Chef" haben und der noch nen Dienstwagen gestellt bekommen??? Warum dürfen Apotheken noch horrende und künstlich hochgehaltene Preise für Arzneimittel verlangen???
Schön daß es Krankenkassen wie die TK gibt, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit dem Geld relativ Sparsam umgehen, alleine schon durch eine schlanke Verwaltung und dann ihren Kunden damit mehr bieten können.

Bin bei der TK seit meiner Geburt (mit-)versichert und war immer zufrieden, zumal sie eine der günstigsten großen Kassen ist.
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28.12.2006 23:45 Uhr von swald
 
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super: Das werde ich dann auch mal ausprobieren, bin gespannt.
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29.12.2006 13:19 Uhr von disma
 
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BKK Mobil Oil: macht das schon lange. Ich bin seit mehr als 4 Jahren bei der BKK Mobil Oil und bekomme seit ca. 3 Jahren Akupunktur verschrieben, ohne eine Zuzahlung. Die einzige Verpflichtung ist die, dass der Arzt / die Ärztin ein Zertifikat über die bestandene Prüfung in der Anwendung bei der Krankenkasse einrichen muss.
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30.12.2006 22:24 Uhr von Nessy
 
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Das wird einige sicherlich freuen. Vor allem weil die Wirksamkeit der Akupunktur schon lange erwiesen und bekannt ist !!!
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31.12.2006 00:49 Uhr von borgir
 
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wunderbar: ist ja verdammt noch mal auch zeit geworden so langsam...hoffentlihc ziehen andere kassen nach
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31.12.2006 18:49 Uhr von marshaus
 
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endlich: aber was machen die anderen kassen....warum koennen die nicht mal einheitlich etwas zusammen entscheiden........
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31.12.2006 18:55 Uhr von Troll-Collect
 
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Nichts wirklich besonderes: Bisher durfte Akupunktur nicht als reguläre Kassenleistung angeboten werden.
Viele Kassen (und beileibe nicht nur die Techniker) haben es in den letzten Jahren als Satzungsleistung - als "Modellversuch" getarnt - angeboten.

Inzwischen darf Akupunktur bei bestimmten Indikationen als reguläre Leistung angeboten, die TK transportiert dieses lediglich am lautstarksten, wahrscheinlich um davon abzulenken, dass sie nach 0,4% vor 6 Monaten die Beiträge schon wieder um 0,3% erhöht.
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31.12.2006 19:15 Uhr von marshaus
 
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nur deswegen: oder warum sagen die anderen kassen nichts wenn sie dadurch beitragszahler halten oder neu gewinnen koennen...alle haben was zu vertuschen....sind alles nur zocker
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31.12.2006 21:30 Uhr von Troll-Collect
 
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weil es ja schon seit Jahren bezahlt wird. Nur die Begründung ist eine andere - statt Modellversuch nun reguläre Leistung. Ansonsten ändert sich nichts.
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01.01.2007 23:54 Uhr von Mr.Stanley
 
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Bei diesen Beiträgen können die Kassen schon mal was locker machen. Glaub zwar an des Akupunkturzeugs nicht wirklich, aber wenigstens die Kassen machen überhaupt mal was *fg*

bye
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03.01.2007 00:00 Uhr von md2003
 
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OOOOOOH: sind die Krankenkassen auch schon im 21. Jahrhundert angekommen.....

JAJA nicht nur die westlich geprägte Schulmedizin taugt was - man sollte doch noch mehr Alternativen erlauben UND bezahlen!
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03.01.2007 01:43 Uhr von Troll-Collect
 
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@md2003: Die Kassen bestimmen nicht selber, was in den Leistungskatalog aufgenommen wird:

"Der Gemeinsame Bundesausschuss ersetzt mehrere andere Ausschüsse (unter anderem den Bundesausschuss Ärzte / Krankenkassen) und trifft vielfältige Entscheidungen bei Fragen, die die gesundheitliche Versorgung betreffen. Unter anderem konkretisiert er den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung.
In diesem Ausschuss wirken Krankenkassen, Leistungserbringer (z.B. Ärzte und Vertreter von Krankenhausbetreibern) und Unparteiische zusammen. Auch Patientenvertreter nehmen im Ausschuss mit beratender Stimme teil."
http://de.wikipedia.org/...
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03.01.2007 05:34 Uhr von md2003
 
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@Troll-Collect: naja - da bin ich anderer Meinung....

was du schreibst ist leider THEORIE:-(
In der Praxis sitzt die Krankenkasse am längsten Hebel........

Nicht der Arzt hat die dicke Kohle, nicht der Patient hat die dicke Kohle, nicht das Krankenhaus bzw. dessen Leitung hat die dicke Kohle --- NEIN - es sind die Krankenkassen, die das Geld haben - und wer das Geld hat, hat die Macht (und das Sagen)! Ist leider so......

man kann es ja mal auf die Agentur für Arbeit übertragen..... wer sitzt da wohl am längeren Hebel?!? Die Agentur für Arbeit oder Arbeitslose (ALG I) oder Hartz-IVler (ALG II).... das kannst du dir wohl selbst beantworten........

is nun mal so - die Krankenkassen können nach belieben agieren - da haben weder Ärzte noch Doktoren noch Krankenhausbetreiber viel mitzureden.....

davon müsstest du eigentlich schonmal gehört haben - machen Ärzte oder Krankenhausbetreiber den Krankenkassen Vorschriften oder ist es wohl eher andersrum?!?

Also ich kenne nur den einen Weg.... die Krankenkasse sagt ihr müsst günstige Medikamente verschreiben, günstige Behandlungsmethoden wählen, einsparen wo es geht --- und Ärzte und Krankenhausbetreiber müssen spuren......

und wenn die Krankenkassen sagen, dass sie die Beiträge erhöhen, dann muss eben auch das Mitglied spuren - und bezahlen - oder die Kasse wechseln.....
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03.01.2007 13:26 Uhr von Troll-Collect
 
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@md2003: Das hat nichts mit Theorie zu tun - das ist die Praxis.
Der GBE legt die Grundsatzentscheidungen fest, welche Leistungen zum Leistungskatalog gehören und welche nicht. Im Ausschuß sitzen Vertreter der Kassen und Interessenvertreter der Ärzte (Verbandsfunktionäre).

"die Krankenkassen können nach belieben agieren"
Das meiste wird von der Bundesregierung vorgegeben und der GBE legt die Kassenleistungen fest. Das müssen die Kassen dann umsetzen. Daher auch die Bezeichnung Gesetzliche Kassen.

"da haben weder Ärzte noch Doktoren noch Krankenhausbetreiber viel mitzureden....."
Wie gesagt - der Leistungskatalog wird vom GBE erstellt. Und die niedergelassenen Ärzte rechnen nicht mit den Kassen ab, sondern mit der Kassenärztlichen Vereinigung - ihrer eigenen Standesorganisation.

"wenn die Krankenkassen sagen, dass sie die Beiträge erhöhen, dann muss eben auch das Mitglied spuren - und bezahlen - oder die Kasse wechseln..... "
Sicher. Aber das hat nichts mit dem GBE zu tun. Abgesehen davon - was die Beiträge angeht kann der Leidensdruck so hoch noch nicht sein, wenn ich sehe, mit welchen Ausreden die Versicherten etwa Informationsgespräche zu einem Kassenwechsel ablehnen.
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03.01.2007 15:34 Uhr von md2003
 
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wie gesagt ich denke, dass das NUR Theorie ist!!!!!!

Natürlich sitzen in der Praxis die Parteien an einem Tisch - soweit dürften wir uns noch einig sein....... ich weiß nicht wie ich dir es veranschaulichen soll?!?!??!?

Die Krankenkassen haben an diesem Tisch DAS SAGEN - Interessensvertreter sind nur zur Dekoration vorhanden (jedenfalls größtenteils).......

ich war natürlich noch nie bei bei solchen Gesprächen dabei - vielleicht hab ich nur eine falsche Vorstellung.......

Aber in der Regel ist es doch so, dass der der Macht hat, diese Macht auch ausnutzt.......

und wer ist das wohl?!? Der Landarzt aus der Uckermark oder eine milliardenschwere Krankenkasse......:-)

PS: falls du bei einer Krankenkasse arbeiten solltest, dann bist du voreingenommen und darfst bei diesem Thread nicht mehr mitspielen:-)
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03.01.2007 16:46 Uhr von Troll-Collect
 
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@md2003: Nein, ich arbeite nicht für die GKV - ganz im Gegenteil - und so habe ich auch eine entsprechende Perspektive auf das _gesamte_ System.

"Der Landarzt aus der Uckermark oder eine milliardenschwere Krankenkasse..."

Sicher, der Landarzt alleine ist auch ein armes Würstchen (zumindest die ehrlichen 90%) - das bestreite ich ja gar nicht. Aber er hat ja direkt mit der Kasse nichts zu tun - das läuft über die KVen. Und was das für ein Apparat ist, kannst du hier nachlesen:
http://www.wdr.de/...

Oder was die Kartelle seitens der Aoptheker angeht hier:
http://www.stern.de/...

Wo das System allgemein krankt hier:
http://www.heise.de/...

Die gesetzlichen Kassen können trotz aller Größe nicht einfach selber festlegen, was sie anbieten, wie sie abrechnen usw. - das wird alles durch den Gesetzgeber vorgegeben und die Kassen müssen es umsetzen. Sie sind auch nur ein Spielball der Gesundheitspolitik; wenngleich auch ein großer.

Sämtlicher Versuche etwa (durch die große Nachfrage) Preisnachlässe von der Pharmaindustrie zu erhalten, alle Versuche durch Effizienzsteigerungen Kosteneinsparungen zu erzielen u.ä. wurden seitens der Interessensvertreter durch Intervention bei der Bundesregierung torpediert. Wurde wirklich mal ein Gesetz dahingehend beschlossen, wurde sogleich eine Sollbruchstelle eingebaut, mit der es einfach umgangen werden konnte (beispielsweise bei den Festbeträgen für Medikamente).

Das seitens der Politik einseitig die GKV als Bösewicht dargestellt wird, dient einfach nur dem Ablenken von der eigenen Lobbypolitik und der Vorbereitung von weiteren Leistungskürzungen (damit diese dann privat abgesichert werden müssen, schau dir mal an, wie viele Versicherungslobbyisten im Bundestag sitzen).
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03.01.2007 23:14 Uhr von md2003
 
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@Troll-Collect: ja die Pharmaindustrie hatte ich natürlich total vergessen - sorry dafür......

die sind auf jeden Fall die Schlimmsten aus dem ganzen Haufen:-(
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03.01.2007 23:58 Uhr von Troll-Collect
 
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@md2003: Jepp. Laut Untersuchungen gehen jedes Jahr über 20 Milliarden Euro durch Korruption und Verschwendung im Gesundheitswesen verloren. Wenn da eingeriffen würde, könnten die Beiträge sinken und es wäre genügend Kohle für bessere Leistungen und Bezahlung der Landärzte vorhanden.
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06.01.2007 23:49 Uhr von alexolaf
 
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hat lange gedauert, aber nun scheint die Schulmedizin zu begreifen wie man heilen kann

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