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Irak: Qualvolle Todesprozedur für Saddam Hussein

Ein besonders qualvoller Tod erwartet den Ex-Diktator Saddam Hussein. Ihm wird nicht das Genick gebrochen, sondern ein langsames Ersticken wird ihn zum Tode führen.

In den islamischen Staaten ist diese Art der Hinrichtung weit verbreitet. Und so wird auch die Exekution an Saddam Hussein, welche innerhalb von 30 Tagen nach dem Richterspruch stattfinden muss, zu einer qualvollen Prozedur für den Delinquenten.

Der Todeskandidat (69) kann relativ gesehen schon heute oder morgen mit der Vollstreckung rechnen, da die Frist "innerhalb" von 30 Tagen, und das heißt jederzeit ablaufen kann.


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Irak
Quelle: www.rp-online.de

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73 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.12.2006 15:47 Uhr von Bibip
 
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Sadisten wie beim Nürnberger Tribunal Wenn sie schon primitive Rache machen wollen, dann sollten sie ihn erschießen oder Henken.
Und gleich daneben Rumsfeld.
Doch wie war das mit dem Sieger und dem Verlierer?
Ist auf der ganzen Welt gleich.
Und ob sich der Tod von Saddam rentiert? ist er hunderte von Menschenleben wert? Denn sein Stamm und seine islamische Sekte wird blutige Rache verüben. Und einen Märtyrer haben.
Grüße
Bibip
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28.12.2006 15:52 Uhr von iamsoemorightnow
 
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Abwarten @ Bibip: Man kann ja nicht in die Zukunft sehen und sagen, dass mit dem Tod des ehemaligen Dikators "alles" noch schlimmer wird. Am besten man beobachtet die Lage die ersten Tage nach der "Vollstreckung" und bildet sich dann langsam ein Urteil ob "sein Stamm und seine islamische Sekte wird blutige Rache verüben" werden!

mfg
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28.12.2006 15:56 Uhr von Koyan
 
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Falsch >>In den islamischen Staaten ist diese Art der Hinrichtung weit verbreitet.<<

Sicher nicht.

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28.12.2006 15:57 Uhr von toffa
 
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Was soll man dazu sagen? Als erstes ging mir durch den Kopf: "Geschieht dem Knilch ganz recht, selbst da stirbt er noch viel zu schnell." Aber das ist schon ziemlich krass...
Ich bin der Meinung dass Saddam die Todesstrafe verdient hat, aber ich empfinde es als falsch, ihn quasi zu Tode zu quälen oder zu Tode zu foltern, weil genau für diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit gehört er meiner Meinung nach an den Galgen.
Und zu dem Umstand, dass diese Hinrichtungsmethode in islamischen Ländern "weit verbreitet"sein soll, äußere ich mich lieber nicht.
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28.12.2006 16:01 Uhr von reaperman
 
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@Bibip:er wird so oder so gehenkt! Ich denke, Du meinst hängen, den der Vollzug der Todesstrafe wird auch Henken genannt, durchgeführt durch einen Henker.

Zur News: der größte Fehler ist, Hussein überhaupt hinzurichten: das ist die Geburtstunde eines neuen Märtyrers, nichts weiter.
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28.12.2006 16:06 Uhr von toffa
 
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@ Koyan: Hmmm, sicher? Weil die Justiz in arabischen Staaten ist nun wirklich nicht für ihre übertriebene Mitmenschlichkeit bekannt, oder stimmt das auch nicht?


Hat sich die irakische Justiz diese Hinrichtungsmethode vielleicht gestern abend ausgedacht?
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28.12.2006 16:08 Uhr von rheih
 
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Todesstrafe: Die Todesstrafe ist ein Verbrechen!

Hiermit wird ein Verbrechen durch ein anderes Verbrechen bestraft!

Und das gilt grundsätzlich für die Todesstrafe!

Kein Mensch hat das Recht über das Leben eines anderen Menschen zu bestimmen!

Ich glaube auch, dass es nach dem Tod von Hussein zu Aufständen kommen wird, seine Anhänger werden in ihm einen Märtyrer! Es ist einfach nur billige Rache der Siegermächte...
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28.12.2006 16:14 Uhr von JCR
 
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Wenn es richtig gemacht wird ist auch nicht unbedingt ein Genickbruch von Nöten, weil z.B. Halsschlagadern oder Lebenswichtige Nerven reißen, was zu einem raschen Tod führt.

Zum Ersticken kommt es nur, wenn der "long-drop" falsch ausgeführt wird, oder wie in vielen arabischen Staaten üblich, der Verurteilte am Galgen hochgezogen wird.

Aber das tut wohl wenig zur Sache, Hinrichtung ist Hinrichtung. Es geht darum, ob man allgemein die Todesstrafe ablehnt oder nicht.
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28.12.2006 16:31 Uhr von cartman007
 
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Die Grünen wollen zum Händchenhalten hinfahren: Wo sind die ganzen Menschenrechtsfanatiker, wenn Christen auf das ganzen Welt, vom Islamclub diskriminiert, gefoltert, enthauptet werden?

Haben sie ihre Stimmchen für die 100000 Opfer erhoben?
Tödliches Schweigen.

Menschenrechte gelten eben nur für Menschen mit der richtigen linksfaschistischen, anti-abendländischen Ideologie.
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28.12.2006 16:37 Uhr von Großunddick
 
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Gleiches mit Gleichem vergelten? Nein, so darf es nicht sein!
Todesstrafe gab es nicht geben.
Selbst nicht für solche Mörder

Wenn er schon zu feige war, sich selbst zu richten, kann man ihn doch einsperren wie einst Hess -und dann den Schlüssel weg werfen.

Wie diese "Hinrichtungsart" aussieht: Man wird ihn wohl, wie im Irak anscheinend getätigt (so habe ich mal im Spiegel gelesen) ein Seil um den Hals legen und an einem Kran daran hochziehen, bis er nicht mehr zappelt.

Ist das eine Art von richten?

Da ist sogar die Guillotine noch menschlich.
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28.12.2006 16:38 Uhr von CHR.BEST
 
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Rache oder Gerechtigkeit? Ein Streit, so alt wie die Justiz selber.
Hm, ich hatte früher die Hinrichtungen auf der Guillotine - zu Zeiten der französischen Revolution - als grausam, blutrünstig und archaisch empfunden. Aber wenn man sich so umsieht was heutzutage alles auf dem staatlich sanktioniertem "Tötungsmarkt" feilgeboten wird, wird man doch sehr nachdenklich. Alsda wären ein halbstündiger Todeskampf durch eine Giftspritze, langsam gegrillt werden auf dem elektrischen Stuhl, ersticken in der Gaskammer oder wie hier in der News durch Strangulation, steinigen usw.

Dagegen dauert der Tod durch die Guillotine nur einen kurzen Augenblick. Ich finde es würde reichen Saddam in den finstersten Kerker bei Wasser und Brot für den Rest seines Lebens einzusperren. Erstens wäre das mit 69 Jahren sowieso voraussichtlich nicht mehr so lange und zweitens macht sein Tod auch niemanden seiner Opfer mehr lebendig.
Viel wichtiger wäre es, die richtigen Lehren für die Zukunft aus der Gräuel des Diktats der Vergangenheit zu ziehen und dafür zu sorgen, das niemals mehr ein einzelner Mensch die Macht haben darf, Menschen mit Giftgas zu ermorden.
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28.12.2006 16:43 Uhr von Bindadkz
 
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FREIHEIT für SADAM: Naja das ist halt der typische Umgang mit unterlegenen das haben die Amerikaner immer so gemacht, ja ich weis er wurde von einem ordentlichen irakischen Gericht verurteilt und nicht von den Amerikanern^^ wer es glaubt wer hat eigentlich das Gericht bestimmt und wer diese Figuren an diese Position gesetzt naja wie auch immer ich bin generell für die Todesstrafe aber nicht für Rachejustiz und was anderes ist es auch in diesem Fall nicht niemand hat das Recht über andere Länder zuurteilen das hat was mit internen Angelegenheiten zutun andere Völker andere Sitten, die USA und ihre Knechte sollten lieber mal den eigenen Balken von den Augen nehmen bevor sie nach Splittern bei anderen suchen damit haben sie genug zutun ich sage ganz klar FREIHEIT für SADAM!!!!!!! Er hat nichts anderes getan als andere Länder im Schutz der UNO seid Jahrzehnten tun !!!!
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28.12.2006 16:55 Uhr von dunkelziffer
 
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@iamsoemorightnow: Allerdings kann man, wenn es nach seiner Hinrichtung zu weiteren Aufständen/Kämpfen/Attentaten kommt, ihn auch nicht mehr lebendig machen, um die Sache wieder "in Ordnung" zu bekommen. Wenn er tot ist kann man nichts mehr machen!

Und zum Thema Gulliotine:
Ich halte die Guillotine (neben der erschießung) für die "menschlichste" Hinrichtungsform, da die hingerichtete Person kein Schmerz verspürt und nicht lange mit dem Tod kämpfen muss. (obwohl ich die Todesstrafe strikt ablehne.).
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28.12.2006 17:04 Uhr von KonT
 
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Denn gibt es immer noch?!?! Was wird den son Hermann um den gemacht? Kopp ab und fertig. Das ist der tod und alle sind zufrieden, glaub ich:-) Ich dachte der wär schon Geschichte:-)
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28.12.2006 17:11 Uhr von grimpii
 
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wann kommt der andere kriegsverbrecher: bush an den galgen......
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28.12.2006 17:17 Uhr von horus1024
 
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keiner hat das Recht über Leben und Tod! Aber da die Menschheit ja immer noch so primitiv ist und noch nichts gemerkt hat wird sich auch nichts ändern.
Die Erde sagt zum Saturn: "ich hab Homosapiens" sagt der Saturn: "das geht von selber weg!"
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28.12.2006 17:20 Uhr von doug90
 
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@grimpii: Genau das hab ich zuerst auch gedacht, auch wenn ich strikt gegen die Todesstrafe bin. Ist da irgendwo Gerechtigkeit?...
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28.12.2006 17:25 Uhr von iamsoemorightnow
 
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@dunkelziffer: War die politische Lage während bzw. nach Saddam jemals ,,in Ordnung"?
Während der Herrschaft Saddams herrschte Angst und Schrecken vor Saddam, nach ihm ebenfalls, vor wem dürfte wohl klar auf der Hand liegen!

mfg
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28.12.2006 17:31 Uhr von dunkelziffer
 
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@iamsoemorightnow: Ich wollte mit meinem Beitrag keinesfalls Saddam in Schutz nehmen (tut mir Leid wenn es so rübergekommen ist). Allerdings heisst das nicht, dass dort noch mehr (unschuldige) Menschenleben gefährdet werden müssen.
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28.12.2006 17:34 Uhr von HerrLehmann
 
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der arme Kerl möge er nicht so lange leiden.
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28.12.2006 17:44 Uhr von Kampfpudel
 
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@Bindadkz: "ich bin generell für die Todesstrafe aber nicht für Rachejustiz"

Todesstrafe IST Rachejustiz. Es läßt das/die Opfer des Verurteilten kurzfristig die Genugtuung verspüren, Gleiches mit Gleichem vergolten zu haben.
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28.12.2006 18:17 Uhr von Sysipha
 
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@großunddick: Wer sagt, dass er zu feige war oder ist, um sich selbst zu richten? Vielleicht ist er auch zu stolz? Er will vielleicht einmal ein Mann sein und sich dem Schicksal stellen. Außerdem denke ich, dass Selbstmord im Islam - genau wie im Christentum - eine Todsünde ist. Also wird er das nicht tun, wenn er gläubig ist.
Und wenn man ihn lebenslang wegsperren würde, gäbe es mit Sicherheit genug Leute, die ihm helfen würden - entweder um da rauszukommen oder um "lebenswert" eingesperrt zu sein, indem sie ihn mit allem versorgen, was er so braucht. Nicht zu vergessen gäbe das auch sicher noch mehr Tumulte / Anschläge / etc., weil seine fanatischen Anhänger ihn mit allen Mitteln freipressen wollen würden.
PS: wenn ich das lese, man soll gleiches nicht mit gleichem vergelten, dann könnte ich platzen. Ich möchte einen Mann hier sehen, der z.B. tatenlos zugucken würde, wenn seine Frau angegriffen und verprügelt wird. Würdet Ihr da nicht auch sofort dazwischengehen und den Kerl selbst verdreschen? Oder würdet Ihr ruhig auf ihn zugehen und sagen:"Mein Freund, das ist nicht richtig, was du da tust - bitte lass das und tu es nie wieder. Weder hier noch woanders. Danke."
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28.12.2006 18:27 Uhr von Bibip
 
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@großunddick: wie man es macht, es ist falsch.
Begeht er Selbstmord, dann heißt es er sei feige und würde vor der Verantwortung fliehen.
Begeht er nicht Selbstmord, so heißt es, er sein Feige, weil er für die Konsequenzen seiner Handlungen nicht gerade steht.
Wat denn nu?
Feige oder nicht feige, das ist hier die Frage!
Er wusste mit Sicherheit, was der Ami mit ihm anstellen würde, wenn er gefangen würde. Dazu hat er genügend Beispiele in der Geschichte der USA. Man denke da nur an Deutschland.
Grüße
Bibip
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28.12.2006 18:30 Uhr von Alfadhir
 
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man müssten viele amis hingerichtet werden: wenn diese welt gerecht währe. würd gern mal vergleichen für wieviele tote saddam verantwortlich ist und für wie viele bush b.z.w. die leute die hinter der ganzen "anti"-terror sache stecken.
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28.12.2006 18:43 Uhr von Privat Antrax
 
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Immer weg mit den Diktatoren: Qualvolle Prozedur? Lach mich weg, die Angehörigen derer, die er in seinem Namen hat hinrichten lassen (Handgranaten an den Körper gebunden und diese zur detonation gebracht etc. gibt genug seiten im www wo seine Foltermethoden zu sehen sind) denken da bestimmt anders, denen kann es garnicht Qualvoll genug sein. Immer dran denken, eine Medailie hat immer 2 Seiten.

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