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Neues TÜV-Siegel soll vor Preistreiberei im Einzelhandel schützen

Der Technische Überwachungsverein TÜV hat ein neues Geschäftsfeld. Zukünftig soll ein "Siegel" verhindern, dass Einzelhändler im Zuge der steigenden Mehrwertsteuer die Preise auf die Verbraucher abwälzen.

Die Einzelhändler Conrad Electronic, C&A sowie die Drogeriekette Müller haben das TÜV-Siegel bereits erworben. Drei weitere Handelsunternehmen haben sich dafür beworben. Preiserhöhungen wird das Siegel jedoch nicht gänzlich verhindern können.

Der TÜV wird drei Monate rückwirkend und bis Mitte 2007 anhand von Stichproben prüfen, ob die Preise nicht doch erhöht wurden bzw. werden. Über die Kosten für das neue Siegel schwieg sich der TÜV aus.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, TÜV, Einzelhandel, Siegel
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.12.2006 13:16 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ein gute Sache. Die Mehrwertsteuer ist ohnehin schon ein Ärgernis für die Verbraucher. Das nun der Einzelhandel zusammen mit dem TÜV ein solches Qualitätssiegel entwickelt hat, ist zwar löblich und verdient die Aufmerksamkeit des Verbrauchers. Ob die Unternehmen aber bereits im Sommer 2006 die Preise erhöht haben, beantwortet die TÜV-Prüfung nicht. Der preisbewusste Verbraucher vergleicht ohnehin, ob der Händler nun ein TÜV-Siegel hat oder nicht.
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28.12.2006 14:55 Uhr von maki
 
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Wow, Ein Siegel, welches beweisen soll, dass keine Preiserhöhungen stattfinden, obwohl allein schon die Kosten für dieses Siegel (vermutlich) eine Preiserhöhung erzwingen... :-)
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28.12.2006 17:52 Uhr von Tasko
 
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Blödsinn: Natürlich muß der Kunde die höhere Mehrwertsteuer zahlen. Das Problem ist nur, daß sich dann theoretisch diese idiotischen 9er-Preise erledigt hätten. Um diese Preise wieder mit einer 9 am Ende zu versehen, muß entweder eine Netto-Preiserhöhung her oder der Händler macht weniger Gewinn. Wahrscheinlich wird´s ´ne Mischkalkulation.
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28.12.2006 19:30 Uhr von delauer
 
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Wieso sollte das Unternehmen die Kosten auf den Verbraucher umschlagen? Die Umsatzsteuer ist für die Firmen in Deutschland nur ein durchlaufender Posten!
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29.12.2006 10:42 Uhr von Tasko
 
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@delauer: Ist sie nur bedingt.
Beispiel: Du hast für Dein Produkt Materialkosten von 30€ netto und Personalkosten von 50€. Dann willst Du noch 20€ Gewinn machen. Also hast Du einen Netto-VK von 100€. Und da kommt zwecks Verkauf an Endkunden die Märchensteuer drauf, bisher 16€, zukünftig 19€.

Oder Dienstleistung in Deutschland. Je nach Branche fast reine Personalkosten. Kalkuliert werden aber Netto-Preise, weil das Unternehmen die Märchensteuer ja komplett abführen muß (Vorsteuer-Geschichten wegen Aufwendungen können wir hier außen vor lassen). Der Stundensatz beträgt nach wie vor z.B. 60€ netto, jedoch zzgl. MwSt. Und Endkunden aka Verbraucher zahlen diese und können sie nicht irgendwo verrechnen.
Oder was meinst Du, wieso der Sprit teurer wird? Liegt ja auch offiziell nicht nur an dieser idiotischen Bio-Sprit-Regelung...

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