27.12.06 20:37 Uhr
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Umfrage: 82 Prozent sehen ihre Interessen durch die Politik nicht berücksichtigt

Eine Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag des Wochenmagazins "Stern" ergab eine zunehmende "Kluft" zwischen den Bundesbürgern und ihren politischen Vertretern. Nur 18 Prozent glauben an den Einfluss des Volkes.

Noch deutlicher wird die Kluft, wenn es um Wahlen geht. Hier glauben nur noch fünf von hundert Befragten, dass der Einfluss von Wahlen "in starkem Maße" gegeben ist. 48 Prozent glauben, dass die Wahlen "etwas" Einfluss auf die Politik haben.

Noch deutlicher wird diese Kluft bei den Ostdeutschen. Hier sind sogar 90 Prozent der Befragten der Meinung, sie werden von der Politik nicht vertreten. Forsa führte die Befragung von 1.001 Bundesbürgern am 14. und 15. Dezember durch.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Prozent, Umfrage, Interesse
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2006 20:23 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Jetzt bin ich auf die Diskussionen gespannt. Erschreckend ist das Ergebnis schon, zumal die Demokratie zwar die ideale, aber doch die bestmögliche Staatsform ist. Allen Skeptikern und Pessimisten sei gesagt: Jedes Volk hat die Politiker, die es verdient.
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27.12.2006 20:54 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Ach der gemeine Pöbel ist aufgewacht: aber bleibt trotzdem Sitzen, wetten.

TJA. Wie sagte mal jemand.

Es gibt kein dümmeres Volk als die Deutschen, man muss ihnen nur Knochen vorwerfen, dann sind sie ruhig (oder so ähnlich).

Autor Diskutieren? Ist doch schon alles durch diskutiert, neu hier ;-). :-)

Habt noch ein schönes "mitsprechendes" Leben

Weitere gemeine Pöbelaufklärungen dort, auch 2007, wenn die Seite dann noch gibt.
http://www.deutschland-wette.ch.vu/
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27.12.2006 21:27 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Autor: "...zumal die Demokratie zwar die ideale, aber doch die bestmögliche Staatsform ist."

Wer hat dir den Scheiß denn eingeredet (die Medien?)

Es gibt drei Staatsformen die besser sind.
Die da währen;

Ochlokratie
Unter einer Ochlokratie wird die Herrschaft der Masse, des Pöbels, verstanden. Die staatliche Gewalt geht dabei von den besitzlosen Klassen aus.
http://de.wikipedia.org/...

Monarchie
Der Begriff Monarchie stammt vom französischen „monarchie“ ab, das wiederum seinen Ursprung im griechischen (monarchía) hat und bedeutet „Alleinherrschaft“. Er bezeichnet eine Staats- bzw. Regierungsform, bei der ein Monarch oder eine Monarchin das Amt des Staatsoberhauptes inne hat (und bildet somit das Gegenstück zur Republik).
http://de.wikipedia.org/...

Anmerkung. Ein Monarch will das Beste für sein Land (und den gemeinen Pöbel darin) und muss es auch in der Welt repräsentieren.

So und zu letzt Diktatur (wenn der richtige an der Macht ist) gilt das gleiche wie bei Monarchie.

SO. Jetzt zu Demokratie (bzw. Oligarchie http://de.wikipedia.org/... )

Was ist an diese Staatsform gut wo "wenige" zu bestimmen haben, was gemacht wird, gemacht werden muss (viele Köche verderben den Brei - Deutschland).

TJA. Wie der Weise Aristoteles schrieb;
Der antike Philosoph Aristoteles verwendet den Begriff Demokratie in seiner N?vitika negativ, um die Herrschaft der Armen zu bezeichnen. Diese nach seiner Auffassung entartete Staatsform würde nicht das Wohl der Allgemeinheit, sondern nur das Wohl des herrschenden Teils der Bevölkerung (eben der Armen) verfolgen

JA. Und da kann ich mich nur anschließen, es ist nun mal wie es ist, und das ist nicht gut so.

SO. Jetzt das was ich schon mal dazu schrieb;

Was ist Demokratie?
Ist Demokratie, wenn man alle vier Jahre mal sein Kreuz machen darf, wo man vorher noch von den Medien propagandiert (gelenkt) wird, wo man sein Kreuz machen darf/muss?
Ist es Demokratie, wenn Demonstrationen nicht beachtet bzw. nicht drauf hingewiesen wird bzw. totgeschwiegen wird? http://www.volksprotest.de
Ist es Demokratie, wenn (Bundestags-)Petitionen nicht beachtet oder gar berücksichtigt werden, also keine "Rolle" spielen?
Ist es Demokratie, wenn es keine Volksbegehren (Volksentscheide) gibt?
Ist es Demokratie, wenn nicht viele/alle was zu bestimmen haben?

Also, Demokratie gibt es nicht! (Der Erleuchtete, Aufgewachte) :-(

Wikipedia Ochlokratie
http://de.wikipedia.org/...

Bonus
Was ist eine Republik? (das was vor Deutschland steht)

Die Republik (über franz. république von lat. res publica „öffentliche Sache“) ist eine Staatsform, in der sich das Gemeinwesen am Gemeinwohl orientiert und kein Monarch vorhanden ist. Sie wird daher als Gegenmodell zur Monarchie verstanden.

Wikipedia Republik
http://de.wikipedia.org/...
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27.12.2006 21:57 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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hey Auge: Danke für Deine umfassende Kommentierung.
Trotzdem kann ich Deinen - leicht verwirrten - Äußerungen nicht ganz folgen.

Der entscheidende Fehler bei Deiner Argumentation scheint mir zu sein, dass Du Demokratie mit Oligarchie verwechselst. Beides sind aber unterschiedliche Ausprägungen staatlicher Organisation.

PS: Was Wikipedia angeht, habe ich es mir angewöhnt, jedes Mal hinterher zu recherchieren. Wikipedia wird anerkanntermaßen von Amateuren gemacht. Gut, um einen ersten Eindruck zu gewinnen, aber schlecht, wenn man sich ausschließlich darauf beruft.

Ich bleibe dabei, Demokratie im Sinne einer "Herrschaft der vielen" ist für mich die bessere Alternative. Oligarchie als Herrschaft der Wenigen ist das klassische Gegenstück dazu und bezieht sich von seinen Ursprüngen her auf die Zustände der damaligen griechischen Stadtstaaten.

Die griechischen Klassiker haben übrigens bereits Jahrhunderte vor Aristoteles die Grundlagen der politischen Theorie gesetzt. Wenn Aristoteles die Demokratie als etwas Schlechtes bezeichnet, dann deshalb weil er die griechische Ausprägung der Demokratie kritisierte. Die hat nämlich in ihrer Spätphase jede Menge Tyrannen herausgebracht.(Die athenische Demokratie begann mit Solon 590 v.Chr., Aristoteles wurde 383 v.Chr. geboren !!!)

Wenn Du über die ursprüngliche Konzeption von Demokratie reden willst, musst Du etwas früher ansetzen.

Fazit: Deine Ausführungen sind durchaus interessant, zeugen aber von einem gewissen Zynismus gegenüber dem bestehenden System. Eine Herrschaft des Pöbels, wie von Dir bevorzugt, würde Not und Verderben über dieses Land bringen.
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27.12.2006 22:51 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Ralph_Kruppa: Eine Herrschaft des Pöbels, wie von Dir bevorzugt, würde Not und Verderben über dieses Land bringen.

Also. Da bin ich der Meinung, dass Demokratie dies genauso tut.

JA. Demokratie & Oligarchie sind doch das gleiche, beziehungsweise wird unter diesem Deckmantel geführt, denn wer hat denn wirklich das Sagen hier? Das Volk, die (Nebenberufs)Politiker oder die Wirtschafts- und Finanz-Bosse? ;-)
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28.12.2006 00:35 Uhr von imhoni
 
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Deutschland ist eine moderne Diktatur Deutschland ist ganz klar eine moderne Diktatur die sich nur minimal vom 3 Reich, Russland, Nordkorea usw. unterscheidet. Gut man wird nicht gleich erschossen wenn man mal das Maul aufreißt und man hat mehr zum Essen, aber ansonsten sehe ich keinen großen Unterschied zu Ländern die eine Diktatur haben. Sagt doch mal zu eurem Chef, dass er ein rießen Arschloch ist, ich denk mal dann wird er euch schon zeigen was ein Diktator ist!
Ich kann in diesem Land beim besten Willen keine Demokratie erkennen.
Des Volkes Wille wird hier nicht gesprochen eher schon der Wille weniger Gutmenschen.
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28.12.2006 01:48 Uhr von milesmoeller
 
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Man Man Man Das System wie wir es haben ist schon ganz gut...

Klar ist es Demokratischer wenn jeder Bürger bei allem mitstimmen würde, aber BESSER wäre es nicht!

Die Politiker müssen viele Dinge verabschieden, mit denen die Masse nicht einverstanden wäre, sonst würde es Deutschland schon lange nicht mehr geben!

Und ganz ehrlich, wer will sich ernsthaft mit jedem Thema beschäftigen, dass zur Abstimmung steht?

In einem Kuhkaff geht es vielleicht noch, aber in einer Stadt klappt das schon wieder nicht mehr!
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28.12.2006 05:38 Uhr von Mancus Nemo
 
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Moral/Geld: Habt ihr alle Tomaten auf den Augen?

Das Problem ist nicht das System, sondern das was damit gemacht wird. Es wird Politik für Lobbyisten gemacht. Also da wo das Geld herkommt und wo noch mehr hin soll. Und die Moral wird einfach über Bord geworfen. Hauptsache die Kasse stimmt. - Der Dumme bezahlt schon ggg
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28.12.2006 09:17 Uhr von opppa
 
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Mancus Nemo: Ein Wort feht!

Hauptsache die e i g e n e Kasse stimmt. - Der Dumme bezahlt schon.

ES LEBE DIE DEMOKRATUR!
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28.12.2006 11:26 Uhr von Johnny Cash
 
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@ imhoni: "Sagt doch mal zu eurem Chef, dass er ein rießen Arschloch ist, ich denk mal dann wird er euch schon zeigen was ein Diktator ist!"

Das hat ja auch nichts mit Meinungsfreiheit zu tun. Das ist eine Beleidigung und die wird von niemanden geduldet.
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28.12.2006 11:27 Uhr von Johnny Cash
 
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Jede: Staatsform ist falsch. Es gibt kein perfektes Modell. Höchstens ein Ideal. Und wird sind zumindest teilweise noch vorne mit dabei. So traurig das auch ist.
Die Monarchie wurde abgeschafft da es den Leuten reichte. Dann kam die Republik die wollte nach 15 Jahren auch keiner mehr. Dann hatten wir eine Diktatur die war nach 12 Jahren auch beendet. Dann kamen für die einen Demokratie und die anderen bekamen eine andere Diktatur. Die letztere wurde auch abgeschafft. Mal sehen wie es weiter geht.
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31.12.2006 12:14 Uhr von Rollo-Ralf
 
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Es war einmal eine "Soziale Marktwirtschaft", die hatte sich auf die Fahne geschrieben, auch die "unteren Schichten" menschlich und würdevoll zu behandeln. Den Armen, Kleidung, Nahrung, Wohnung und ein wenig Geld zu geben, so das auch sie in der Lage waren am gesellschaftlichem Leben teilzunehmen!!!! So das alle in der Lage waren ein bißchen das Gefühl zu haben, es aus eigener Kraft noch oben zu schaffen. Wir haben es zugelassen das, daß Sozial- gegen ein Ellenbogen- ausgetauscht wurde, das Grossunternehmen immer mehr einfluss auf die Politik ausüben. Da ist es kein wunder das der Einfluss des Volkes auf die Politik immer geringer wird!
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31.12.2006 14:16 Uhr von freddy111
 
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Hier in Deutschland werden "NUR" die Intressen der Unternehmer
berücksichtigt!
das Volk wird immer weiter ausgebeutet!!
Wir sind auf dem besten Weg zum neuen
Feudalismus
Bis jetzt ist noch keiner da der dagegen ankämpft
wie gesagt bis jetzt!!!

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