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Berlin: CDU-Pflüger bezweifelt demokratische Ausrichtung der Linkspartei

Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Berliner Senat, Friedbert Pflüger, hat in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ddp Zweifel an der demokratischen Ausrichtung der Linkspartei.PDS in ihrer Gesamtheit geäußert.

In der Partei, so Pflüger, gebe es Strömungen, die einer Einstufung der Linkspartei als "eindeutig demokratisch" entgegenstünden. In Teilen der früheren PDS werde aktuell beispielsweise wieder massiv eine Verharmlosung der DDR-Diktatur betrieben.

Nachdem man zeitweilig bemüht gewesen sei, die eigene Geschichte "rhetorisch" aufzuarbeiten, vollziehe die Linkspartei nun eine "ideologische Rückwärtsrolle". Dies, so Pflüger, könne auch zu einem Problem für den LP-Koalitionspartner SPD werden.


WebReporter: the_final_conflict
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, CDU, Linkspartei, Ausrichtung
Quelle: www.pr-inside.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2006 19:18 Uhr von Ophiuchus
 
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Zweifel: Ich habe schon seit geraumer Zeit an der demokratischen Ausrichtung der angeblich großen "Volksparteien" !
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27.12.2006 19:32 Uhr von alfaromeo_52
 
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genau: nach außen hin demokratisch sich schimpfen, aber ihre, die menschenwürde verachtenden gesetze in den elefantenrunden sind diktatorischer natur. im prinzip gibt es nur eine große volkspartei, nämlich die spd-cdu-cdu.

die spd steht nicht mehr auf seiten des arbeitenden volkes sondern ist ein salonfähig gewordenens 2. standbein der bourgeosie in deutschland. die gewerkschaften denken auch nur an sich, die proletarische solidarität (wie marx es sah) gibt es nicht mehr. august bebel würde schon einige jahre im grab rotieren, wenn er dies sehen könnte, was hier bei schröder, beck und co. so vor sich geht.

ich erinnere mich nur an ein bild von müntefehring in der bild am sonntag vor gut einem jahr. da saß er auf eine stuhl in einer pose, die einem goebbels aus dem tausendjährigen reich zur ehre gereicht hätte.

die oben denken auch, daß diffamierungen anderer parteien, die hier gegen diese volkspartei antreten, wirkung zeigen. leider ist es der fall, da das volk verlernt hat, zu denken und die zusammenhänge nicht erkennt oder es nicht will. jeder kümmert sich nur um sein ureigenstes anliegen und das ist für die bourgeoisie nur zum vorteil; sie kann schalten und walten wie sie will. und was sollen da schon einige aufschreie auch bewerken. (prinzip des chinesischen reissacks)
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27.12.2006 21:08 Uhr von Troll-Collect
 
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sagen die richtigen: Wie viele Gesetze von Union und SPD werden regelmäßig durch das Verfassungsgericht gekippt?
Was ist mit dem seit Jahren laufenden Abbau von Grundrechten unter dem Vorwand der terrorbekämpfung (bis die vorm BVergG landen vergehen leider noch ein paar Jahre wg. Gang durch die Instanzen)?
Was ist mit den ganzen Aktionen a la wenn die Verfassung im Wege steht, ändern wir sie halt? Das GG ist dank Union und SPD inzwischen zur Loseblattsammlung verkommen, bei der man nach Belieben und Opportunität Seiten austauscht.

Da fallen die Rechtsausleger wie Homann und der Typ aus Hoyerswerda schon gar nicht mehr ins Gewicht.
Oder solche Perlen:

Eine ernste Herausforderung an alle demokratische Parteien sieht Lieberknecht (Vorsitzende der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag) im abschneiden von NPD und DVU. "Wir dürfen den rechtsextremen Parteien nicht ganze Wählersegmente überlassen, ... ", sagte Lieberknecht.
http://www.thl-cdu.de/

Milbradt will um NPD-Wähler werben
DRESDEN. Nach Ansicht des sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt (CDU) sollte sich seine Partei stärker für Themen öffnen, mit denen sich NPD-Wähler zurückgewinnen ließen.
http://www.berlinonline.de/

Gleichwohl plädierte auch Bosbach dafür, mehr Anstrengungen zur Rückgewinnung rechtsextremer Wähler zu unternehmen.
http://www.tagesschau.de/

Sachsens CDU will die rechtsextreme NPD rhetorisch angreifen. CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer sagte, genau wie bei der bayerischen CSU dürfe es auch rechts von der CDU keine politische Kraft geben.
http://www.mdr.de/
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28.12.2006 03:15 Uhr von isern
 
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Nichts Neues: Wird langsam mal wieder Zeit, dass sich das Auffangbecken für ehemalige NSDAP-Mitglieder über die bösen Linken aufregt.
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28.12.2006 09:22 Uhr von opppa
 
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Vollkommen richtig! Jede andere Partei, die die z-Zt. noch eigenen Futternäpfchen gefährdet, ist natürlich undemokratisch!

Die bekannte Tatsache, daß gerade die CDU nur die Interessen der Wirtschaft vertritt und dafür die kleinen Steuerzahler ausquetscht, ist ja lt. Pflüger demokratisch.

Bei a l l e n Politikern der Regierungsparteien fällt mir4 nur noch ein: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing! Die "Zuwendungen" der Wirtschaft scheinen ganz schön hoch zu sein!

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