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Japan: 20 Monate Gefängnis für 29 Monate, in denen Musik zu laut gehört wurde

Das Hohe Gericht in der Stadt Osaka befasste sich bereits in einem Berufungsverfahren mit dem Fall einer Japanerin, die Musik mit Vorliebe sehr laut genoss und damit ihre Nachbarn über 29 Monate hinweg belästigt hatte.

Die Vorinstanz hatte die 59-Jährige zu zwölf Monaten Gefängnis verurteilt, der Richter des Hohen Gerichts verlängerte die Strafe in seinem Urteil um acht Monate. Zu den Gründen zählte die Weigerung der Frau, sich den Anweisungen der Behörden zu fügen.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur "Kyodo" argumentierte die Verteidigung mit fehlender Absicht der Frau. Der Richter forderte die Angeklagte zum Schluss des Prozesses zu einer ruhigeren Lebensweise auf, wenn sie ihre Strafe verbüßt habe.


WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Musik, Gefängnis, Monat
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2006 03:34 Uhr von Janina 2000
 
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So ein Urteil: könnte es in Deutschland auch geben, wenn jemand bereits ca.20 Vorstrafen hat.
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27.12.2006 15:28 Uhr von Johnny Cash
 
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Zum: Glück bin ich das nicht denn ich belästige meine Nachbarn seit Jahren. Da dürften 10 Jahre Haft drin sein ;-)
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27.12.2006 15:34 Uhr von Janina 2000
 
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na ja Jonny,: wenn du keine Vorstrafen hast, wird es eine mickrige Geldstrafe für dich geben.
Sollte es gar die erste Anzeige sein, wird sie vermutlich sogar eingestellt.

Ich wollte mit meiner ersten Antwort sagen, dass die Höhe der Strafe in Deutschland an erster Stelle nicht von der Schwere der Tat abhängt, sonder von der Anzahl der Vorstrafen. Scheint in Japan ähnlich zu sein. Ob das gerecht ist, mag ich anzweifeln.

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