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Verbraucherschützer befürchten weniger Kaufkraft in Deutschland

Die Verbraucher in Deutschland werden im kommenden Jahr wesentlich weniger Geld zur Verfügung haben als noch in diesem Jahr. Nach Berechnungen von Verbraucherzentralen liegt das Minus bei insgesamt rund 24 Milliarden Euro.

Die bestätigte die Chefin der Verbraucherschutzverbände, Edda Müller, gegenüber einer Hamburger Tageszeitung. Umgerechnet auf einen Brötchenpreis von 0,30 Euro ergeben sich daraus - rein rechnerisch - 1.000 Brötchen oder 300 Euro pro Jahr weniger pro Kopf.

Hauptgrund dafür sind der Anstieg gleich mehrerer Steuern sowie kräftige Beitragserhöhungen. Müller mahnte an, vor dem Kauf die Packungsgrößen kritisch zu hinterfragen. So stellten Verbraucherschützer bereits bei einigen Drogerien Preiserhöhungen fest.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Verbraucher, Verbrauch, Verbraucherschützer
Quelle: www.tagesschau.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.12.2006 20:15 Uhr von biberstern
 
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unglaublich: woher wissen die das alles? vielleicht will ich im nachsten jahr mir auto kaufen. also solche hochbezahlte spinner gehen mir auf sack mit ihre thorie man kann sehen oben wie die erkähren in brötchen und in afrika wird mit bannan gezählt. typisch deutschland jahr nicht mal zu ende.
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25.12.2006 21:49 Uhr von Troll-Collect
 
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ganz einfach, die werden wahrscheinlich die Nachrichten verfolgen und die beschlossenen Erhöhungen / Belastungen ganz simpel aufaddieren. Ist doch hinlänglich bekannt, was sich zum 01. Januar verändern wird.
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25.12.2006 22:41 Uhr von normalo78
 
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wow das fällt den Verbraucher"schützern" aber früh auf. Wollen wohl kurz vor Jahresende noch mal so tun, als ob sie ihrem Namen gerecht würden.

Gruß
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26.12.2006 01:30 Uhr von P. Panzer
 
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lernt lesen! Man befürchtet das weniger Kaufkraft da ist, man rechnet nicht fest damit.


Aber egal, im jahr 2012 sind viele von uns gewohnt in gebrauchten Wohnwagen am Stadtrand zu pennen und Touristen anzubetteln die aus den Niederlanden oder aus China kommen werden.
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26.12.2006 02:05 Uhr von megaakx
 
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Aha sie befürchten... und weiter? Befürchten sieht nicht sehr nach "Verbraucher schützen" aus - es sieht eher so aus als würden sie schon Bekanntes neu aufgießen...
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26.12.2006 03:29 Uhr von Telemaster
 
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....mal ehrlich?! Ist das nicht zu erwarten? Okay, der eine scheint 100 Jahre gespart zu haben um sich ausgerechnet 2007 ein tolles Auto leisten zu können; der fällt vielleicht aus der Rolle, aber was ist mit den Millionen Deutschen (darunter auch H4´ler), denen schon alleine die 19% Märchensteuer richtig weh tun? Hier 5ct, dort ´n Euro und da 20ct und dort 30 Euro... Aufs Jahr hochgerechnet sind das etliche hundert, ja vielleicht hier oder dort auch einige tausend Euro Mehrausgaben für nichts. Das rechnet sich sehr schnell bei einigen Millionen Deutschen hoch. Und das Geld wird dem Einzelhandel letztendlich fehlen. Dazu kommt noch, dass die Menschen jeden Euro zweimal umdrehen und sich dreimal überlegen, ob das Micki-Maus-Heft für 2,10 EUR (hui hui mehr als 4 Mark für ein Comicheft) ab 2007 nicht doch lieber sparen sollten.

Ich glaube so manchem ist nicht bewusst, dass lächerliche 3% mehr MwSt und hier und dort ein paar sonstige erhöhungen (z.B. Krankenkasse, Versicherung...) mehr als nur 5 Euro im Monat sind. Dann dürfen wir auch nicht die allgemeine Preiserhöhung vergessen, die uns nun wiedermal bevorsteht. Kostet zum Beispiel ein Brötchen 30ct, wäre die Zahl mit nur 3% mehr ...hm naja... unschön; also wird direkt auf 40ct erhöht; wieder umgerechnet 20 Pfennige mehr. Es ist die große Summe des Kleinen, das weh tut. Selbst die einfache Plastiktüte oder die neuen Preise von 14ct (statt wie bisher 12ct) für die 180er Rufnummer.

So gesehen, ist die Kernaussage der Verbraucherschützer recht realistisch - in meinen Augen sogar sehr optimistisch eingestuft. Hört Euch nur mal in Eurem Freundes- und Bekanntenkreis um; ich behaupte hier mal, dass es kaum welche gibt, denen die 19% nichts ausmachen und viele werden wohl bestätigen, dass sie ab 2007 irgendwo irgendwas einsparen möchten/müssen - Geld, das sie weniger zur freien Verfügung haben.
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26.12.2006 07:57 Uhr von Das Allsehende Auge
 
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Überschrift Falsch (nicht vollständig): Verbraucherschützer (und Pöbelaufklärer) befürchten weniger Kaufkraft in Deutschland.

Tja Tagesschau eben. :-(
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26.12.2006 11:23 Uhr von Johnny Cash
 
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Das ist: doch alles gelogen. Unsere Freunde von der großen Koalition haben uns doch versprochen das alles besser wird und der Aufschwung stetig weitergeht. Warum lügen die jetzt nur so gemein?
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27.12.2006 13:04 Uhr von borgir
 
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wie kommen die nur darauf: dass die kaufkraft nachlässt...

1. weniger gehalt
2. mehr steuern
3. alles wird teurer
4. konzerne und unternehmen zocken kunden ab
......

usw usf. verbraucherschützer stehen auf verlorenem posten. die konzerne sind zu stark, die reichen-lobbys zu mächtig....keine chance für die kleinen...

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