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Venezuela: Gründung der "Sozialistischen Einheitspartei Venezuelas" steht bevor

Das politische Bündnis des gerade wiedergewählten Präsidenten Venezuelas, Hugo Chavez, "Bewegung Fünfte Republik" (MVR) hat für den Beginn des neuen Jahres ihre Auflösung beschlossen.

Aus diesem Bündnis soll nach dem Willen der politischen Führung der Bewegung die "Sozialistische Einheitspartei Venezuelas (PSUV)" hervorgehen.

Diese Entwicklung in Venezuela war offensichtlich absehbar. Schon seit längerem sind Differenzen in der Koalition des Präsidenten zu verzeichnen. Die Befürworter der "partizipativen Demokratie" sehen sich mit dieser Entscheidung gestärkt.


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WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Venezuela, Einheit, Gründung, Sozialist
Quelle: www.jungewelt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.12.2006 18:09 Uhr von Bibip
 
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Dass die Menschen einfach nicht lernen wollen! Seit 1918 haben es mehrere Staaten probiert alle Meinungen unter einen Hut zu bringen (bei uns die DDR). Alle, aber ausnahmslos alle sind gescheitert!
Jetzt gibt´s schon wieder solche Idioten. Das ist der Untergang dieses Staates.
Schade drum.
Grüße
Bibip
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24.12.2006 21:02 Uhr von horror2
 
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und: was genau ist an unserer staatsform besser ausser das wir komplett darauf angewiesen sind andere länder auszubeuten um unseren lebensstandart zu halten???
denkst du ein tshirt für 5 euro gebe es wenn wir nicht die kinder in der 3. welt oder asien schuften lassen würden?
frag mal unsere ärmsten leute in deutschland die nicht wissen wie sie über die runden kommen sollen ob ihnen ein staat wie die ddr nicht lieber wäre wo es keine obdachlosen gab obwohl das land arm war im vergleich zu unserem
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24.12.2006 21:27 Uhr von horror2
 
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lol: "Das ist falsch gedacht! Obdachlose gab es in der DDR deswegen keine, weil Landstreicherei strafbar war und sie stattdessen in Haft waren."

also hatte wohl jeder zwangsläufig ne wohnung oder nicht???
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24.12.2006 22:18 Uhr von MRPink
 
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horror2: denk nach!

warum gibts die DDR nicht mehr? weil sie pleite war! jetzt überleg mal warum!

und zu den obdachlosen in der BRD. jeder obdachloser hat die möglichkeit eine wohnung zubekommen oder zumindest eine unterkunft in nem obdachlosenheim. für das nötigste zahlt der staat. die meisten wollen das nicht aus irgendwelchen gründen. keiner muss auf der strasse leben.
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24.12.2006 23:02 Uhr von Muta
 
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Quark@ Bibip, news nicht richtig gelesen: "Seit 1918 haben es mehrere Staaten probiert alle Meinungen unter einen Hut zu bringen"
Er will doch garnicht ALLE Parteien vereinen, sondern mit den Parteien in seiner Regierungskoalition fusionieren.
In Venezuela gibt es zig Kleinstparteien, 24 Parteien hatten Chavez z.B. bei der letzten Präsidentschaftswahl unterstützt. Somit ist eine Koalition, mit entsprechender Postenverteilung, nicht gerade unkompliziert. Vorausgesetzt, wie ja geplant und bisher umgesetzt ist, dass man die innerparteiliche Demokratie wahrt (nämlich dass die Listenplätze bei den Wahlen innerhalb der Partei von der Basis gewählt werden), könnte das Ziel, die Basis mehr bestimmen zu lassen und das Postengemauschel zu beenden, tatsächlich erreicht werden.
Mal schaun.
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25.12.2006 04:05 Uhr von horror2
 
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@MRPink: "und zu den obdachlosen in der BRD. jeder obdachloser hat die möglichkeit eine wohnung zubekommen oder zumindest eine unterkunft in nem obdachlosenheim."

alter schwede wenn du das ernst meinst solltest du dich echt nochmal informieren wie man eine wohnung bekommt wenn man ofw ist lol.
ein obdachlosenheim ist nur für begrenzte zeit und man kann es nicht als wohnung betrachten.

das die ddr pleite war ist schon klar aber das hat eher mit dem wirtschaftssystem der udssr zu tun gehabt, denn die ddr hat ausreichende industrie gehabt um das land zu finanzieren .
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25.12.2006 13:06 Uhr von Johnny Cash
 
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viele Kritiker ist das erst der Anfang. Langsam aber sicher wird alles verstaatlicht damit sich die erhoffte südamerikanische sozialistische Achse mit Kuba und Bolivien bald erfüllt.
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25.12.2006 13:54 Uhr von Bibip
 
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@ Muta: Zitat:
Aus diesem Bündnis soll nach dem Willen der politischen Führung der Bewegung die "Sozialistische Einheitspartei Venezuelas (PSUV)" hervorgehen.

Nennst Du das Fusion? Das hat "wir brauchen geene Budda!" auch gesagt, als er alle damaligen Parteien in der DDR "fusionierte"!

@ horror
nomen est omen: ich bin oft genug in Euren glorreichen Staat gekommen. Ich muss Dir sagen: in solchen Ruinen hätten nicht mal unsre BRD -Obdachlosen hausen wollen.
In Wandlitz lebte eine Clique in Saus und Braus auf Kosten der BRD. Der Bevölkerung aber redete man ein, sie würden im Paradies leben. Doch so ganz waren die scheinbar nicht davon überzeugt: sie bettelten ihre Verwandten nach Westware an, sie schalteten zu 80 % das Westfernsehen an, versuchten möglichst einen Golf (der Rolls Royce der DDR) zu bekommen, waren misstrauisch jedem Nachbarn gegenüber (könnte ja einer von der Stasi sein), liefen in Scharen unter Lebensgefahr in den Westen, mussten mit Gewalt daran gehindert werden die DDR zu entvölkern, lebten nur von den Grundnahrungsmitteln (außer in Wandlitz: die lebten in s.o.), arbeiteten in maroden, herunter gekommenen Firmen, die ab 12:00 Uhr zu arbeiten aufhörten, weil kein Material mehr da war, und schrieen lauthals: "wir sind das Volk!". Das hört sich alles nach einem Paradies an, da hast Du Recht!
@ maki,
es ist richtig, dass die BRD z.Zt. mit einigen Problemen zu kämpfen hat (z.B. mit dem Misthaufen, der sich mal DDR nannte). Doch so Pleite, wie die damalige DDR war, wird die BRD auch in 1000 Jahren nicht sein.
Wir können gut klagen, das ist richtig. Doch ist die BRD ein reiches Land. Wir können uns sogar die Seilschaften der ehemaligen DDR leisten! Und das will wirklich was heißen.
Grüße
Bibip
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25.12.2006 15:59 Uhr von Muta
 
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Ja nenne ich Bibip :): "Nennst Du das Fusion? Das hat "wir brauchen geene Budda!" auch gesagt, als er alle damaligen Parteien in der DDR "fusionierte"!"
Warum liest du nicht die news?
Es gibt weder eine Vereinigung aller Parteien, noch wird diese von oben verordnet.
Er fusioniert mit seinen Koalitionspartnern. Wenn Urabstimmungen innerhalb der Parteien stattfinden, ob sie fusionieren wollen, ist es völlig rechtmäßig und angesichts der 24 Parteien im Bündnis auch sinnvoll.
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25.12.2006 18:45 Uhr von Bibip
 
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@ Muta: Ich habe mir die Originalseite mal angesehen. Es erinnert mich an die Anfänge der DDR und der SED. Es war auch eine freiwillige Fusion. Erst gab es sogar eine Opposition. Doch die war bald verschwunden. Denn linke Parteien neigen besonders zur Diktatur, die sie dann Demokratie nennen. Ein gutes Beispiel sind unsere extrem linken Chaoten, die mit Steinen und prügeln andere Meinungen niederschlagen.
dies ist im kleinen.
Im Großen wird ganz einfach derjenige, der anderer Meinung ist in ein Umerziehungslager gesteckt und solange verprügelt und gefoltert, bis er der gleichen Meinung ist. Siehe Bautzen, siehe Rotchina, siehe Vietnam, und siehe im extremen Kambodscha unter den Roten Khmer. Richtig, auch bei den sog. Demokratien gibt es ähnliche Spiele: USA zur Zeit der Kommunistenverfolgung.
Obwohl ich immer über unsere BRD schimpfe, so muss ich doch sagen, dass wir hier eine hervorragende Demokratie haben. Wo kann man anders so über die Politik, die Regierung und die einzelnen Politiker herziehen? Wo seine Meinung herausposaunen? In den USA würden die meisten von uns im Gefängnis sitzen: wegen unpatriotischen Verhaltens.
Bei uns gibt es nur eine einzige Zensur: alles awa mit Juden zu tun hat. Da gibt es keine Meinungsfreiheit. Da haben wir Diktatur.
Aber sonst?
Übrigens ist diese Zeitschrift "Jungewelt" nicht unbedingt ein seriöses Blatt. Das passt sehr gut in die Reihe Bildzeitung. Nur eben von der anderen politischen Richtung.
Grüße
Bibip
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25.12.2006 20:20 Uhr von Muta
 
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@Bibip: Nunja abgesehen davon, dass es doch sehr fraglich ist, ob man z.B. die Khmer als links bezeichnen kann (Ideologie, dass man von den Städten weg aufs Land ziehen muss usw., außer Mittel zur Herrschaft gab es bei den Khmern nichts in der Ideologie [lediglich, da es in der Region populär war wegen den Erfolgen Nordvietnams sich Kommunist zu nennen, bezeichneten sie sich als "rot"]. Sie waren ja auch mit den kommunistischen Vietnamesen verfeindet und wurden anfangs beim Putsch von den USA unterstützt.):
Dann müsstest du aber allgemein jede Parteienfusion als Weg zur SED sehen. Was müsste geschehen, damit du diese Fusion nicht als WEG zur SED siehst? Mehr als sie demokratisch darüber abstimmen zu lassen ist ja nicht möglich. Klar geht von sowas grundsätzlich eine Gefahr der übermächtigen Partei aus. Aber mit 24 Parteien zu regieren ist auch wiederrum schlecht möglich, und die chavistische MVR ist ja wesentlich basisdemokratischer (daher wäre selbst bei der Parteiübermacht bei dem Zustand die Demokratie bewahrt) organisiert als die SED. Im Gegensatz zur DDR kann man in Venezuela aufgrund der Verfassung auch die Opposition nicht einfach verbieten bzw. in die Partei eingliedern ohne dass sie es wollen.
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25.12.2006 20:27 Uhr von Muta
 
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wegen der Quelle:
Falls du alternativ eine andere Quelle zur news haben willst, die direkter und neutraler am Thema dran ist:
http://www.venezuelanalysis.com/...

zur news und Thema der Basisdemokratie evt. interessant, siehe ich grade:
http://www.venezuelanalysis.com/...
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25.12.2006 22:07 Uhr von Bleifuss88
 
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Kein: besonders klug gewählter Name in Anbetracht dessen, was eine (bis auf das Land) gleichnamige Partei in einem gewissen Land in Mitteleuropa mal so veranstaltet hat. Schauen wir mal, ob es dort unten besser klappt.
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25.12.2006 23:35 Uhr von Muta
 
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@Bleifuss Ja/nein: Die Bezeichnung "Einheitspartei" ist natürlich negativ besetzt.

Allerdings heißt sie ja eigentlich "Partei der vereinigten Sozialisten Venezuelas" (Partido Socialista Unido de Venezuela), also ist eher die Übersetzung und nicht der Name an sich unklug gewählt.
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26.12.2006 11:10 Uhr von Bibip
 
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Hallo Muta: gut, die Khmer waren für mich auch keine echten Kommunisten/Sozialisten sondern ein Haufen gestörter Mörder. Zumindest nach dem, was wir hier in Europa davon hörten.
Welche Vorraussetzungen nötig sind?
Nun, das ist wirklich schwer zu sagen.
1. Klar: freiwillig, aus eigenem Antrieb. Und hier happerts schon wieder: die Parteien in der damaligen DDR schlossen sich auch "freiwillig" zusamen.
2. wer nicht mitmacht darf keinerlei Repressalien ausgesetzt sein. Das wird erst die Zukunft zeigen
3. eine Regierung muss nicht aus ...100 Parteien bestehen. Man kann es z.B. so machen, wie in Deutschland: ein Mindestwahlergebnis von 5 %. Dazu könnte man bestimmen, dass nur 2, max. 3 Parteien eine Koalition bilden dürfen. Alle anderen die die 5 % Hürde geschafft haben sitzen in der Opposition. Eine Opposition ist eine extrem wichtige Einrichtung.
Auch könnte man bestimmen, dass nur die stärkste Partei regieren darf. Das beinhaltet aber wieder eine Gefahr: die Gefahr der an die Diktatur grenzende macht.
Warten wir es ab, was dort passiert. Chavez könnte in Segen für Venezuela sein. Er hat schon kräftig sein Land aus der Bevormundung durch die USA herausgelöst. Oder besser: der Ausbeutung durch die Ölmultis. Denn die USA werden von zwei Gruppen regiert: Ölmultis und den Rubin(Grün/ Blau.-..)steins. Also Öl und Wallstreet. Wer hier nicht mitspielt wird plattgewalzt.
Grüße
Bibip

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