23.12.06 17:40 Uhr
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Heilpraktikerin gab falsche Beratung - Kind verdurstet

Wie in der "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet wird, untersucht die Staatsanwaltschaft Hildesheim den Tod eines Kleinkindes, das an Flüssigkeitsmangel verstorben ist.

Die Eltern des Kindes haben sich bei einer Heilpraktikerin einen Rat eingeholt. Daraufhin habe die Mutter die Stillzeiten für das Kind reduziert, was zur Folge hatte, dass das Kind nicht genügend Flüssigkeit zu sich nehmen konnte und daran verstarb.

Das zweite Kind der Familie sei in einem sehr guten und gesundem Zustand. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen die Familie und gegen die Heilpraktikerin wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen.


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WebReporter: disma
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Beratung, Durst
Quelle: www.n24.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.12.2006 17:53 Uhr von blazebalg
 
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WARUM? warum folgen menschen bei so dominantem, weitverbreitetem, aufgeklärtem, fundiertem, getestetem medizinischem wissen unserer ärzte immer noch pseudowissenschaftlern wie heilpraktikern?

ich verstehe euch einfach nicht... (die die denen folgen). aber gegen dummheit ist noch kein kräutlein gewachsen, leider. und diese meldung wird auch keinen abhalten weiter zu seinem persönlichen lieblingsquacksalber zu rennen. sie wird im sumpf der dummheit untergehn. schade, menschheit.
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23.12.2006 18:02 Uhr von BeneW
 
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und immer wieder: Kann ja eigentlich fast nicht sein das so was immer noch passiert. Wo das doch so präsent in den Medien ist!

Fragt man sich nur ob die Eltern wirklich so gläubig sind oder einfach nur dumm?!?
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23.12.2006 18:13 Uhr von breitmaulfrosch
 
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wo bleibt: da das mütterliche Einfühlungsvermögen ? Normal sieht eine Mutter das da was nicht in Ordnung ist ! Hat das Kind nicht vor Durst GESCHRIEHEN ?
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23.12.2006 19:10 Uhr von gatito
 
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was für ne krankheit hatte denn das kind: das die eltern mit ihm zu nem heilpraktiker gingen??!!
ist sowas überhaupt nötig?

das müsste doch den eltern aufgefallen sein, das das kind DURST hatte!! ich hab zwar keins aber ich kann mir vorstellen, das ein baby sicher schreit wenns durst/hunger hat! oder eben anders auf sich aufmerksam macht...
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23.12.2006 20:05 Uhr von Bibip
 
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unsere Ärzt sind auch nicht besser Hallo blazebalg

als mein Sohn nicht richtig an Mama trank, wollte ich zu füttern. Doch der Kinder(!)arzt meinte dass sich das nur dann geben würde, wenn wir nicht zu füttern.
Ich handelte bald nach meiner Meinung nachdem ich die Augen meines Kindes sah: Hungeraugen, eingefallene Wangen.... Er erholte sich dann sehr schnell und wurde zu einem gesunden Jungen.
Hätte ich dem Arzt gefolgt, wäre mein Sohn gestorben.
Grüße
Bibip
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23.12.2006 23:10 Uhr von BeneW
 
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jaaa also Heilpraktiker soll man begleitetend zur Schulmedezin einsetzen. Und nich nur Heilpraktiker da jeder Hans Wurst ja Heilpraktiker werden kann....
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24.12.2006 22:11 Uhr von ciaoextra
 
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Wieso: sind die Eltern auch so blöd und LASSEN ihr Kind verdursten? Können die etwa nicht selbst nachdenken? Die Eltern haben das Kind selbst sterben lassen, nicht die Heilpraktikerin (egal, wie schlecht ihr Ratschlag auch gewesen sein mag).
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25.12.2006 18:27 Uhr von sacratti
 
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Dummheit stirbt nicht aus: Erst mal glaube ich nicht, dass eine Heilpraktikerin einen derartigen Rat gegeben haben soll.
Ein Kind wird i.d.R. nicht mehr gestillt, es geht wohl eher um den Tod eines Baby´s. Da sind die Stillzeiten icht festgelegt, ein Baby kündigt seinen "Hunger" an und wird gestillt. Bis es dann an Flüssigkeitsmangel stirbt, müssen etliche Faktoren zusammenkommen und einige Zeit verstreichen.
ALso so einfach, wei hier dargestellt, ist die GEschichte nicht.
BLAZEBALG
Was Du über Medizin laberst ist blinder Gehorsam, über Heilpraktiker etc, scheinst Du nur "Bildzeitungswissen", also gar kein Wissen, zu haben.
Die Schulmedizin hat garantiert mehr Kindstod auf dem Buckel,als jene, die Du als Quacksalber verspottest.
Wenn Du argumentieren willst, bin ich gern bereit,Dir definitive Auskunft zu erteilen, da ich Heilpraktiker bin. Und das hat nichts mit dem zu tun, was an Heilpraktikerschulen/Seminaren gelehrt wird, sonder das ist Naturheilkunde. Bioresonanzverfahren, Magentfeldtherapie und Geistheilung etc.,darüber kann man streiten, Schaden fügen die aber i.d.R. wenn, nur dem Geldbeutel zu, und das tut die Schulmedizin auch.
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25.12.2006 18:59 Uhr von sacratti
 
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So, ich hab jetzt extra mal gegoogelt, da der n24: link nichts brachte-überall liest man die selbe Scheisse, nichts genaues weiss man.
Das Baby/Kind war bereits ein Jahr alt, die Polizei gibt keine Informationen, man ermittelt. Das Kind war 8 Tage zuvor bei der Vorsorgeuntersuchung, muss also innerhalb 8 Tagen verdurstet sein. Das ist schon ein Kunststück, denn auch wenn die Stillzeit reduziert wurde, hat das Baby ja immer noch Flüssigkeit erhalten, so dass ein verdursten nahezu ausgeschlossen ist. Ein Baby mit einem Jahr nur zu stillen, ist schon problematisch, da muss die Mutter schon ordentlich Milch geben, ausserdem gibt man zusätzlich Wasser oder Tee´s, wobei Wasser definitiv die bessere Wahl ist.
Bevor das Kind verdurstet, hat es nahezu keinen Stuhlgang mehr, da der wegen Flüssigkeitsmangel steinhart wird. KEin Stuhlgang bedeutet aber Vergiftungserscheinungen,d ie man dann übersieht, was mehr als fahrlässig ist und wofür die HP nicht verantwortlich zeichnet. Ein Heilkundler bleibt aber am Patienten- nicht wie ein Schulmediziner, der Pillen verschreibt und fertig- insofern bleibt die Geschichte sehr fragwürdig und dürfte auf den Verlautbarungen des Krankenhauses basieren,die dann mglw. noch verkürzt wiedergegeben und eher Mutmassungen auf GRund der elterl. Angaben sind.
Dass die Polizei ermittelt, ist völlig wertfrei, das ist in jedem Fall notwendig. Und eine Schnelldiagnose, das Kind ist verdurstet, kann das Krankenhaus sowieso nicht geben, denn das kann definitiv nur die Rechtsmedizin und dieses Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.
Da offenbar ein Problem vorlag, das auch die Vorsorgeuntersuchung nicht an den Tag gebracht hat, wird nun auf den Heilpraktikern rumgehackt. Es sollte aber erst mal die Frage geklärt sein, was der Grund für die Konsultation eines HEilkundlers war, darin könnte naheliegender die Todesursache liegen.
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25.12.2006 20:01 Uhr von kennet1000
 
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@ sacratti: Danke, gut zu wissen das es so ist wie immer, nichts genaues weiß man nicht, aber Panik machen und auf jeden Fall erstmal jemanden verurteilen.

So ist es doch immer, es wird was weggelassen, dazu gedichtet und schon ist es interessant.

Danke für die ausführlichere Berichterstattung sacratti
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01.01.2007 18:20 Uhr von sacratti
 
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Man hat nun lange nichts mehr von diesem Fall: gehört, Ist wohl nicht viel dabei rübergekommen und die Todesursache wohl eine ganz Andere, als bislang publiziert, zumindest nicht der Rat der Heilkundlerin ursächlich.
Ich habe jedenfalls ausser den ersten Meldungen keine neuen Meldungen, wer Neues weiss, bin sehr gespannt darauf.
kenneth1000, nicht zu viele Blumen auf einmal, danke.

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