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SPD fordert Rechtsanspruch für Kinderbetreuung ab einem Alter von einem Jahr

Die Sozialdemokraten fordern einen gesetzlichen Anspruch auf die Bereitstellung von Betreuungsangeboten für ein- bis dreijährige Kinder. Dies erklärte die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann.

U.a. auch durch die Einführung des Elterngeldes zum Jahreswechsel sei solcher Rechtsanspruch notwendig. Derzeit gebe es diesen Anspruch jedoch nur für die Gruppe der Drei- bis Sechsjährigen.

Die Kommunalpolitikerin Dieckmann lobte gleichzeitig die Bemühungen der bundesdeutschen Gemeinden, der Bedarf an Betreuungsplätzen sei aber größer. Für Dieckmann habe der Rechtsanspruch jedoch Vorrang vor der Abschaffung von Kita-Gebühren.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Jahr, SPD, Recht, Alter
Quelle: www.heute.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.12.2006 11:02 Uhr von Garviel
 
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Schmarrn. Rechtsansprüche sind das eine, ihre Durchsetzbarkeit das andere. Statt sich in Bemühungen zu verzetteln, einen solchen Anspruch zu etablieren, sollte man lieber daran werkeln, den tatsächlichen Ausbau der Plätze zu unterstützen.
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22.12.2006 16:25 Uhr von Tasko
 
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@Garviel: Die Rechtsansprüche kann man dann auch durchsetzen. Ok, man bekommt nicht zwangsläufig einen KiTa-Platz, aber wenigstens eine Tagesmutter. Und der Platz ist dann subventioniert, weil privat für die meisten nicht finanzierbar.

Fehlt dieser gesetzliche Anspruch, werden die Kinderzahlen bei Gering- und vielleicht auch Normalverdienerpaaren durch das Elterngeld wohl eher abnehmen.
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22.12.2006 19:15 Uhr von mhoffmannw
 
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Solange: anwohner und behörden aus teilweise lächerlichen gründen (kinderlärm, geruchtsbelastigung durch kochen, ...) gegen solche kinder-betreuungstätten vorgehen, wird sich daran nicht viel ändern.

jeder fordert sie zwar, die meisten wollen sie aber keinesfalls in ihrer nachbarschaft haben

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