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Pädophiler Lehrer konnte trotz Berufsverbot weiter unterrichten

Der Lehrer hat eigentlich lebenslang Berufsverbot. Mehrere Kinder waren von ihm missbraucht worden. Trotzdem schaffte er es in Bayern Kinder zu unterrichten, denn es wurde versäumt, ein Führungszeugnis von ihm anzufordern.

So war es ihm möglich, an gleich drei Schulen als Vertretung für andere Lehrer zu arbeiten. Er schaffte es sogar, in einem Klostergymnasium tätig zu werden, ohne dass jemand misstrauisch wurde.

Der 62-jährige Lehrer ist verheiratet und war 2006 durch eine Regensburger Sonderkommission festgenommen worden. In seinem tschechische Schloss soll er sich an Kindern vergangen haben, als Wiederholungstäter bekam er schon vor Jahren Berufsverbot.


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WebReporter: da_schau_hin
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Lehrer, Beruf, Pädophil, Pädophiler
Quelle: www.spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.12.2006 20:17 Uhr von Chef-Chris
 
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kl. Fehler: seinem tschechische Schloss
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21.12.2006 20:38 Uhr von Nightwalkerin
 
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mal ne frage, wieso sitzt der nicht im knast? warum kommen menschen eigentlich überhaupt dazu zu wiederholungstätern zu werden. und verdammte sche argh das ist doch krank, der richter ist mit schuld, auch in den knast mit dem, alle die den wieder auf freien fuss gelassen haben, einsperren und die leute die das führungszeugnis vergessen habe auch berufsverbot! wie bescheuert kann man denn sein? das nennt man dann fahrlässigkeit!
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21.12.2006 20:49 Uhr von Imdaking
 
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mich interessiert mal die nationalität: immer wenns ein ausländer war...wirds extra erwähnt......wenns deutsche sind sagt man nix zu natio....warum? :)


also ich würde auf deutscher schliessen....sind meistens deustche die sowas machen.....genau wie es bei körperverletzung ausländer sind :)
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21.12.2006 20:55 Uhr von christi244
 
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Das wundert mich in diesem Lande: schon mal gar nicht!

Evtl. gehört es ja bald zu den Resozialisierungsmaßnahmen, nachdem Sexualstraftäter ihre Club Mediterranée-Strafen abgesessen haben. Die Staatsanwalt- und Richterschaft werden es schon hinbiegen.
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21.12.2006 21:09 Uhr von JustMe27
 
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@imdaking: @mäckie: 1.: Ist doch ganz einfach: Wenn die Nationalität nicht erwähnt wird, ist er wahrscheinlich deutsch. Also, sorry, dein Kommentar ist sinnlos.

2. Mäckie, nicht jeder bairische Pfarrer oder Lehrer ist ein Kinderficker. Es ist ja auch nicht jeder Ossi ein àrbeitsscheuer sächselnder Depp, oder? ;-)
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21.12.2006 21:12 Uhr von Artemis500
 
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Wie kann man derart bekloppt sein, von einem Lehrer kein Führungszeugnis anzufordern?

Ich unschuldiges Mädchen muss für jeden Mist, sogar ne Ausbildung, ein Führungszeugnis vorweisen, und ein Lehrer braucht keins?
Da ist aber was gewaltig faul.

Und warum der Kerl nicht im Knast sitzt frag ich mich auch...dieses Jahr festgenommen und schon wieder frei?
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21.12.2006 23:02 Uhr von Artemis500
 
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@ christophml: Tja, die Tschechen können das. Aber wir haben den Kerl dann am Hals, denn nach Australien kann man Straftäter nicht mehr verschiffen.
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21.12.2006 23:46 Uhr von kimmsen
 
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Imdaking: <<<immer wenns ein ausländer war...wirds extra erwähnt......wenns deutsche sind sagt man nix zu natio....warum? :)
also ich würde auf deutscher schliessen....sind meistens deustche die sowas machen.....genau wie es bei körperverletzung ausländer sind :)>>>

du hast dir ja noch immer nicht die statistiken des bka durchgelesen.
natürlich sind es in deutschland meistens deutsche straftäter. der bevölkerungsanteil der deutschen liegt ja auch bei gut 90%. der anteil deutscher sexualstraftäter beträgt allerdings nur ca. 70%. das heisst, dass unter ausländern in deutschland der anteil an sexualstraftätern dreimal höher ist, als unter der deutschen bevölkerung.

also informiere dich doch bitte mal, bevor du etwas schreibst.
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22.12.2006 01:00 Uhr von rumpelpumpel2
 
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deutscher: war n deutscher, das weiß ich, weil der hier in der stadt unterrichtet hat!
ne freundin hatte den auch mal als vertretung, weil ich mit der grade was trinken war, und wir drüber geredet haben!
sie hat aber gesagt, bei ihnen war er immer normal!

hat sich in deutschland wohl nicht getraut
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22.12.2006 02:12 Uhr von Gunny007
 
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ja und: bin auch mal von nem nazi unterrichtet worden. hab ihm gesagt daß er nazi ist, und er hat mir ne fünf gegeben.
das ist bayern, leute, da gehn die uhren deutsch und andersrum.
also nicht anders rum, aber andersrum
ein titel auf e´m papier ist fast so gut wie in österreich.
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22.12.2006 06:08 Uhr von borgir
 
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tja: da sind die detuschen doch so penibel mit ihrem papierkram und ausgerechnet bei so einem wird es vergessen...
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22.12.2006 08:37 Uhr von woehmke
 
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Das einzige was ich nicht so ganz nachvollziehen kann, wenn er schon Wiederholungstäter war, wieso war er auf freiem Fuss?

Sowas gehört in eine forensiche Einrichtung und nicht auf die Strasse uns schon gar nicht in irgendwelche Schulen.

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22.12.2006 11:17 Uhr von Garviel
 
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Man muss die Quelle lesen: um den Fall zu verstehen:
Der Typ ist wegen pädophiler Übergriffe Anfang der 90er verurteilt worden und bekam ein lebenslanges Berufsverbot.

In den Jahren 2004-2006 hat er als Aushilfslehrer an einigen Schulen gearbeitet, die händeringend jemand brauchten und sich darauf verlassen haben, dass er einerseits schriftlich versichert hat, nicht vorbestraft zu sein und zweitens zugesichert hat, ein Führungszeugnis nachzureichen.

Im Oktober 2006 (also NACH seiner Aushilfstätigkeit, die er übrigens ohne einschlägige Auffälligkeiten ausübte), wurde er verhaftet. Was er in diesem Verfahren an Strafe zu erwarten hat, steht noch nicht fest.
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22.12.2006 11:26 Uhr von Johnny Cash
 
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Wieso: sitzt der nicht im Knast und hat überhaupt die Möglichkeit zu unterrichten?
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22.12.2006 12:16 Uhr von da_schau_hin
 
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Die: Hauptaussage in dieser News, Quelle:
Pädophiler Lehrer unterrichtete trotz Berufsverbots
liegt darin, dass er trotz lebenslangem Berufsverbotes unterrichten konnte. Dabei ist es dann auch vollkommen unerheblich, ob er in seinem Aushilfsjob dann auffällig wurde oder nicht.Interessanter ist, was bei solch einem Urteil, es gab ja eine Verurteilung wegen des sexuellen Missbrauchs Schutzbefohlener mit lebenslangem Berufsverbot, dann doch immer noch möglich ist.
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22.12.2006 12:26 Uhr von sacratti
 
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AN meiner Schule in BW: war ebenfalls ein pädo Lehrer- Mitte der 60er Jahre-. Der machte in seiner Foto AG pornographische Aufnahmen und wurde nicht mal versetzt, bis es zu häufig zu Anschuldigungen kam und er offenbar nach meiner Schulentlassung strafversetzt wurde.
Hingegen wurde ein Kunstlehrer wegen seines freien Umgangs mit den Schülern von der Schulleitung gemobbt und verliess die Schule freiwillig. Er hatte ambitionierte Schüler in sein Atelier eingeladen, ohne unsittliche Avancen , pflegte aber einen lockeren Umgangston und es gab auch Schüler, die ihn mit Pubertätsproblemen konsultierten. Das gab natürlich Gerüchte, wöhrend der tatsächlich aktive Lehrer nur beteurte, nichts getan zu haben und so lange Zeit agieren konnte.
Fazit: so lange das im Verborgenen bleibt, scheint die Welt in Ordnung, was auch an den Verfahren gegen Klosterschulpersonal, Pfarrer und Internatspädagogen immer wieder deutlich wird, die i.d.R. erst mal zu vertuschen versucht werden. In meiner Schulzeit gestand man der Kirche noch eine eigene Gerichtsbarkeit in solchen Dingen zu!
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22.12.2006 12:55 Uhr von Dairs_faidher
 
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jaja die Bayern^^: Ist ja wieder mal klar nicht das ich was gegen Bayern hätte^^ , aber warum wird ausgerechnet in dem Bundesland, welches sich als das Bundesland mit den strengsten Schulgesetzen und den besten Pisa Ergebnissen rühmt, auf ein Standardverfarhen für die Einstellung von Pädagogen verzichtet. Finde das wieder mal blanke Ironie.

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