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Sorgerecht abgelehnt: Familie Sürücü bekommt das "Ehrenmord"-Kind nicht

Hatün Sürücü wurde im Februar 2005 von ihrem Bruder erschossen, weil der Familie ihr westlicher Lebensstil ein Dorn im Auge war und in ihren Augen gegen die Ehre verstieß. Ihre Familie verlangte danach das Sorgerecht für ihr Kind.

Dieser Antrag wurde nun vom Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg abgelehnt. Das Gericht entschied, dass eine Übertragung des Sorgerechts nicht im Sinne der getöteten Mutter gewesen wäre. Die Schwester der Getöteten hatte den Antrag gestellt.

Der Schütze, ihr Bruder, war im April zu einer Haftstrafe von neun Jahren und drei Monaten verurteilt worden, zwei andere Brüder wurden freigesprochen, aus Mangel an Beweisen.


WebReporter: JustMe27
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Familie, Sorge, Ehrenmord, Sorgerecht
Quelle: www.rbb-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2006 20:41 Uhr von JustMe27
 
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Gut so! Diese Familie hat es nicht verdient, ein Kind aufzuziehen, mit ihrem mittelalterlichen Ehrenkomplex. Leider geht aus der Quelle nicht hervor, wo das Kind jetzt ist.
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20.12.2006 21:26 Uhr von JustMe27
 
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Nachtrag: Ich finde, es ist eine Unverschämtheit, das die Familie das überhaupt versucht hat. Wer glauben die, das sie sind? Oder glauben sie, sie stehen ausserhalb der Gesellschaft und über dem Gesetz? Lächerlich...
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20.12.2006 21:32 Uhr von beisser1
 
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Zum Glück kann man da nur sagen, dass es nicht soweit gekommen ist. Nur weg von diesen "Irren". T´schuldigung.
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20.12.2006 23:27 Uhr von Mr.Gato
 
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Wielange das Kind wohl noch leben wird?
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21.12.2006 00:34 Uhr von Gunny007
 
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gut so: gut so
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21.12.2006 07:29 Uhr von borgir
 
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verständlch: dass das kind nicht in diese familie kommt die ihre eigenen leute umbringt weil sie nicht so leben wie das die familie will. eing rund, dass die türkei nichts in der eu zu suchen hat. die islamisierung des landes und auch der menschen hier in detuschland ist zu weit fortgeschritten und das land geht eigentlihc rückwärts.
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21.12.2006 08:20 Uhr von christi244
 
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Ehrenmord: Dann wird das Kind wohl in die Türkei geschoben werden müssen, denn es ist türkischer Staatsbürger. Ich glaube kaum, dass die Behörden tatsächlich was machen können, langfristig.

Gewaltfamilien sollten grundsätzlich ihre Kids loswerden, egal, woher sie nun stammen. Das gilt auch für Deutsche.
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21.12.2006 09:14 Uhr von kingmax
 
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schwarze schafe gibt es überall: solche news kommen bei uns in europa EUROPA zu tageslicht. in der türkei passiert sowas wohl noch ab und zu das sich die familien mitglieder gegenseitig killen. aber dort ist dies normal und kommt wohl nicht mal in die medien - tagesordnung....

da stimmte ich pissstein ganz klar zu, was haben die hier verloren wenn sie unsere freiheit nicht akzeptieren wollen ? benz und bmw fahren können sie auch bei ihnen zu hause. aber wie gesagt, schwarze schafe gibt es überall
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21.12.2006 11:01 Uhr von Johnny Cash
 
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Auch: wenns wieder wie eine Parole klingt aber wann werden diese Menschen abgeschoben? Sie hassen uns und unsere Werte und ermorden Familienmitglieder.
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21.12.2006 11:48 Uhr von pippin
 
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Vollkommen korrekt: Man kann ja über Tradition geteilter Meinung sein, aber Ehrenmord ist definitv keine Tradition, sondern ein Verbrechen!
Egal wie das manche Menschen drehen und wenden: Mord bleibt Mord!

Die Entscheidung den Aufenthaltsort des Kindes - dass sich meines Wissens bei Pflegeeltern befindet - nicht zu veröffentlichen kann ich nur gutheißen.
Wer einen "Ehren-"Mord begeht, entführt auch kleine Kinder!!
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21.12.2006 12:35 Uhr von JustMe27
 
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@Pippin: Da kan ich Dir nur zustimmen. Traditionen pflegen ist eine schöne Sache, tut ja jeder irgendwo. Aber sowas ist einfach nur eine Sauerei, und lässt sich auch nicht mit dem Koran vereinbaren. Diese Familie gehört ausgeweisen. Übrigens, da manche schrieben, das käme auch in der Türkei vor: Mir ist da aus dem Spiegel ein Fall in Izmir bekannt, wo der Täter 30 Jahre bekam, und die anderen Töchter in ein Frauenhaus flohen, wo es auch in der Türkei schon viele gibt.
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21.12.2006 13:18 Uhr von Iceman05
 
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Endlich mal eine richtige Entscheidung der Gerichte. Ich hätte ja fast damit gerechnet das wieder der "Kulturelle Hintergrund" dieser Leute in den Vordergrund gerückt wird und damit die Tat als solche zumindest erklärt wird. Das wäre dann auch die Rechtfertigung für die Vergabe des Sorgerechts an die Familie des Täters(der Täter) gewesen. Ein Glück ist das nicht passiert.

@JustMe27
"Aber sowas ist einfach nur eine Sauerei, und lässt sich auch nicht mit dem Koran vereinbaren."

Jein

Es ist richtig das "Ehrenmorde" im Koran selbst zwar nicht wörtlich erwähnt werden sie werden aber auch nicht grundsätzlich abgelehnt. Dagegen stehen allerdings einige Suren drin die Frauen als Zweitklassige "Menschen" deklarieren. Insofern ist da die Unterscheidung schwierig. In der Scharia dagegen sind "Ehrenmorde" allerdings sehr wohl verankert. Die Scharia bildet die Grundlage für "Muslimisches Rechts". Viele Muslime sehen die Scharia auch heute noch als Verschriften denen sie sich mehr oder weniger unterzuordnen haben. Gerade Muslime aus Staaten deren Rechtsform konsequent an der Scharia angelehnt ist sehen darin noch eine für sie verbindliche Lebensgrundlage. Allerdings sind auch viele Muslime aus anderen Islamisch geprägten Ländern hier zu Lande der Ansicht das die Scharia das "Islamische Recht" verkörpert. Trotz das die Türkei die Scharia als Rechtsgrundlage schon vor einigen Jahrzehnten abgeschafft hat sind auch viele Türken der Ansicht das die Scharia untrennbar mit dem Islam verknüpft ist. Interessanterweise steigt der Anteil je jünger die befragten werden. Ein besonders hoher anteil ist dabei den Schülern der "Koranschulen" zuzuschreiben. In GB z.B. denken nahezu 50% der Muslime das die Scharia eingeführt werden sollte. Wenn man dabei bedenkt das die Scharia sämtlichen Werten der "Westlichen Welt" und auch vielen Menschenrechten wiederspricht sind das ganz erschreckende Zahlen. Das bedeutet das 50% der Britischen Muslime die in GB gültigen Gesetzte nicht anerkennen. Das größte Problem vieler Muslime (auch hier in DE) ist das sie sich vor allem mit Grundsätzen wie Gleichberechtigung oder Sexueller Selbstbestimmung schwer tun oder sie gar "verteufeln".
Viele entwickeln einen Hass auf unsere Freiheitliche (Ungläubige) Gesellschaft weil sie mit "Ihren Islamischen Weltbild" nicht konform gehen. Teilweise wird das von den "Religösen Führern" im Land noch verstärkt. Äussern tut sich das dann leider - immer häufiger - in solchen Gewalttaten.

Ähnliche Umfragen werden hier in Deutschlad (Wenn auch vorhanden und mit ähnlichem Ergebniss) von der Presse gemieden da dadurch möglicherweise eine - oft unerwünschte - Kritik am Islam aufkommen könnte. Statt dessen werden lieber Umfragen mit vorprogrammiertem Ergebniss propagiert die dafür aber "politisch korrekt" sind. (z.B. 50% der Deutschen hätten eine "rechte Gesinnung")

Dabei bleibt es leider auf der Strecke das Problem direkt angesprochen werden können ohne gleich in die Rechte Ecke abgeschoben zu werden. Ergo - Sie werden nicht angesprochen, verschlimmern sich weiter und Eskalieren irgendwann.
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21.12.2006 14:47 Uhr von Der Weiser
 
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Wo leben die deutschen Kinder,: desen deutsche Mütter getötet worden sind, von ihren deutschen Vätern.

Ist nur eine Frage, wer kanns beantworten.

Seid gerecht
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21.12.2006 16:26 Uhr von JustMe27
 
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@der Weiser: Wo wohl? Bei Pflegefamilien oder in Heimen. Genau da wird der Kleine auch sein.
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21.12.2006 19:28 Uhr von Davor
 
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justme: echt?

ich weiß es nicht - drum die ehrlich gemeinte Nachfrage

ich hätte eigtl. gedacht sie würde bei den Hinterbliebenen der z. B. Mutter leben (Oma, Opa) falls vorhanden - aber wenn die nicht vorhanden sind - lebt dann das Kind bei Oma und Opa väterlicherseits? Beim Mörder der eigenen Mutter?

Wäre dem Kind das zumutbar falls das so wäre? (ich weiß es ja net)

über ne (ernsthafte und wirklichkeitsbezogene) Antwort würde ich mich sehr freuen.
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21.12.2006 20:05 Uhr von legionaer
 
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Davor - mein alter virtueller Freund: Es spricht ja auch nichts dagegen, dass Kinder bei den Grosseltern, Tanten, Onkeln etc. leben, wenn diese nicht an der Tat beteiligt waren oder in einer Hausgemeinschaft mit Mittätern leben.

Wer hier eine Tat durch einen manchmal mehr und manchmal weniger durchgeknallten - meist christlichen - Ehemann/Freund und Einzeltäter mit einer hochkomplexen familiär geplanten Tat vergleicht, der kann sich gleich anstelle von Äpfel Birnen in den Einkaufswagen legen.
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22.12.2006 03:04 Uhr von Gunny007
 
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asche: auf irgendeines haupt.
oder scheiß drauf, wer so irre ist und gegen alles verstößt steht AUßERHALB des gesetz.
mit welchem recht ist diese familie noch in deutschland?

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