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Sofia: Bulgarische Regierung bittet im Fall der Todesurteile in Libyen um Hilfe

Nachdem in Libyen fünf bulgarische Krankenschwestern zum Tode verurteilt worden sind, hat die Regierung in Sofia um internationale Hilfe gebeten. In einem Schreiben an EU- und NATO-Staaten weist Bulgarien auf Verfahrensfehler in Libyen hin.

Das bulgarische Schreiben ging auch an die Vereinten Nationen und den Europarat.

Ein lybisches Gericht hatte die bulgarischen Krankenschwestern und einen palästinensischen Arzt zum Tode verurteilt. Grund dafür ist, dass die Verurteilten absichtlich mehr als 400 Kinder mit der Immunschwächeerkrankung HIV angesteckt haben sollen.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Regierung, Fall, Hilfe, Regie, Libyen, Todesurteil
Quelle: www.idowa.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2006 19:48 Uhr von erdbewohner
 
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die bitte ist berechtigt da in libyen zu schnell geurteilt wurde..

und desweiteren glaub ich auch nicht das die 5 krankenschwestern ( eventuell auch mütter) mit absicht gehandelt haben..

das wird bestimmt wohl ein grosses thema für die presse werden... nächster zeit^^
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21.12.2006 07:49 Uhr von christi244
 
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@erdebewohner: Die Bitte ist durchaus nicht berechtigt. Oder ... wie fändest Du es, wenn Du im KH aufwachst und plötzlich Aids hast?

Ich hab lange genug im Libyen gelebt, um zu wissen, wie die dortige Ostblock-Staff in den Krankenhäusern sich die noch gültigen Medikamente unter den NAgel reißt und gegen harte Dollars verscheuert und die abgelaufenen Medikamente an die Libyer herausgibt. Die Libyer müssen nämlich nichts für ihre Medikamente bezahlen, da diese vom Staat subventioniert werden.

Da ich auch weiß, wie es in den libyschen KHs zugeht, kann ich auch hier nur sagen, es liegt an der Besatzung eines KRankenhauses, die Hygiene zu organisieren ... und am Dreck dort sind diese Staffs auch beteiligt ... oder wie fändest Du es, wenn Du wüsstest, dass dort im OP kurz vor einer OP im OP-Raum geraucht oder herumgehurt wurde? Und derartiges habe ich selber mitbekommen während meiner Zeit dort. Der Unterschied war, es handelte sich nicht um Bulgaren, sondern um Tschechen. Aber die Zustände sind überall gleich im Land.

Also bitte keine Rechtfertigung. Die Zustände in den KH in Libyen sind nicht anders als in den staatlichen KHs in den diversen Heimatländern auch nicht ... und in diese würde ich sicher nicht einmal mit einem Schnupfen gehen.
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21.12.2006 08:29 Uhr von christi244
 
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Eshaettr: Weiß ich! Aber dennoch, ich kenne die Zustände in den KHs dort und weiß bestens was dort hinter den Kulissen abläuft. Von "unschuldig" kann da wohl kaum die Rede sein.

Wer hat denn untersucht? Was glaubst Du, dass der normale Libyer lieber ins Ausland reist, wenn er ins KH gehen muss?

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