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GB: Stewardess darf vom Arbeitgeber aus keine Bibel mitnehmen nach Saudi-Arabien

Eine Stewardess der britischen Fluggesellschaft bmi plant gerichtliche Schritte gegen ihren Arbeitgeber. Grund dafür ist die Tatsache, dass bmi die Mitnahme einer Bibel auf Flügen nach Saudi-Arabien verbietet.

Die nicht namentlich genannte Frau betrachtet das Verbot als religiöse Diskriminierung. bmi hat den Vorwurf zurückgewiesen und erklärte, nur nach Empfehlungen des britischen Außenministeriums zu handeln.

Auf der Webseite des Ministeriums wird darauf hingewiesen, dass die Einfuhr von Betäubungsmitteln, Schweinefleisch und religiösen Büchern verboten ist. Der Koran ist allerdings vom Verbot ausgenommen.


WebReporter: stellung69
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Großbritannien, Arbeit, Saudi-Arabien, Arbeitgeber, Bibel, Steward
Quelle: www.telegraph.co.uk

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2006 17:06 Uhr von stellung69
 
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Wenn es in Saudi-Arabien solche Verbote gibt, kann bmi das Mitnehmen einer Bibel schon untersagen. Über den Sinn solcher Gesetzte in Saudi-Arabien könnte man allerdings diskutieren....
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20.12.2006 18:26 Uhr von gatito
 
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endlich mal eine: quelle mit niveau!!!
im gegensatz zu der sun, bei denen scheint das wort mit "n" wohl ein fremdwort zu sein! :)

klar ist das eine religiöse diskriminierung!! aber soweit ich weiß ist es verboten nach saudi arabien die bibel mitzunehmen!! also liegt diese schuld doch eher an diesem land, als an der fluggesellschafft!! da diese imho nur versucht die gesetze des jeweiligen landes einzuhalten um keine schwierigkeiten zu bekommen!!
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20.12.2006 18:57 Uhr von scuba1
 
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Bibel: Der Besitz einer Bibel kann in Saudi-Arabien die Todesstrafe nach sich ziehen also handelt der Arbeitgeber richtig.Meine Firma hat mir damals vor über 20 Jahren ebenso geraten und es war genau richtig. Bei einer Kontrolle am Flughafen in Riad wäre ich sofort verhaftet worden wenn ich eine Bibel im Gpäck gehabt hätte.Daran hat sich bis heute nichts geändert.
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20.12.2006 19:05 Uhr von Artemis500
 
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Dann soll die Frau eben nicht mehr nach Saudiarabien fliegen. Das Land gehört boykottiert. Für die dortigen Gesetze kann die Fluggesellschaft ja nix.
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21.12.2006 12:09 Uhr von El Salvas
 
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Das ist ja mal: ein nettes Gesetz. Wobei sich die Klage anhört nach Prinziepienreiterei

@scuba1

bist du sicher das man die Todesstrafe erwartet wenn man die Bibel mitbringt oder Liest ?

Aber deswegen die Fluggesellschaft verklagen ist ganz schön bescheuert, die kann ja nichts für dieses Gesetz ?!

Ich frag mich ob die Frau in ihrer Religiösität nicht etwas zu weit geht. Muss man in Saudi-Arabien denn unbedingt die Bibel lesen ? Da sie ja für eine Fluggesellschaft arbeitet wird sie ja wohl nie sehr lang in Saudi-Arabien bleiben, da kann man doch mal 1-2 Tage auf die Bibel verzichten. Die Klage hört sich nach Prinziepienreiterei an.
von mir aus soll sie das als Prüfung Gottes ansehen. 2 Tage ohne Bibel in Saudi-Arabien und danach immer noch Christin.
*g*
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21.12.2006 13:33 Uhr von Iceman05
 
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Prinzipienreiterei? Vielleicht! Aber die Frage ist wie groß der Aufschrei der Muslime wäre wenn die EU jetzt den Koran verbieten würde? Die Fluggesellschaft handelt einfach zum Schutz der Angestellten, insofern vollkommen verständlich.

Problem ist das die Muslime die in der EU leben immer auf der Religionsfreiheit herumreiten und damit auch Dinnge durchgesetzt bekommen die eigentlich Gesetzteswiedrig sind - z.B. Schächten. Im Gegenzug aber einem Europäer in vielen Islamsichen Staaten jegliche "westlichen Rechte" verwehrt bleiben.

Als Konsequenz müssten die EU-Staaten sich halt auch unnachgiebig zeigen wenn es um die "Religiösen Gefühle" der Muslime geht. (z.B. Schächten Grundsätzlich verbieten) Leider ergibt sich die EU da in "modernem" Gutmenschentum und lässt unter dem Deckmäntelchen der Religionsfreiheit den Muslimen freie Hand. Wenn ein Moslem hier "seine Islamischen Rechte" so in Anspruch nehmen will muss ein Europäer auch in Saudi-Arabien die Rechte in Anspruch nehmen dürfen Schweinefleisch zu essen oder eine Bibel dabeizuhaben. Wir kommen den Islamsichen Staaten auf halbem Weg entgegen müssen aber die letzten 50% des Weges auch noch gehen!

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