20.12.06 10:09 Uhr
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Bisher 3.000 tote US-Soldaten im Irak und jetzt sagt Bush: "Wir siegen nicht"

Seit März 2003 gab es im Irak 3.000 Tote unter den US-Soldaten. Dies scheint einer von vielen Gründen zu sein, warum Präsident George W. Bush nun in einem Interview eingestehen musste, dass man den Krieg im Irak nicht gewinnen wird.

"Wir siegen nicht, und wir verlieren nicht", sagte er zur "Washington Post" und zitierte damit Generalstabschef John Pace. Gleichzeitig will Bush aber das Kontingent an Soldaten im Kampf gegen den Extremismus generell aufstocken.

Derzeit lässt sich der US-Präsident Vorschläge unterbreiten, wie die Verstärkung der Truppen bewerkstelligt werden kann. Die Sicherheitslage hat sich im Krisengebiet in den letzten Monaten drastisch verschlechtert, so das US-Verteidigungsministerium.


WebReporter: Pennypecker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Irak, George W. Bush, Soldat
Quelle: www.spiegel.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2006 11:09 Uhr von usambara
 
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längst verloren: denn das Vorzeigemodell einer (US-Kolonie) Demokratie
in Arabien ist nicht nur gescheitert, sondern ein weiteres
noch schlimmeres Höllentor als Palästina wurde geöffnet.
Nachfolgekriege inklusive (Iran, Saudis, Türkei, Syrien, Kurden...).
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20.12.2006 11:40 Uhr von Bindadkz
 
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Schadenfreude :-): Hierzu fällt mir nur Schadenfreude ein scheiss USA !!!!
Ich gedenke den unschuldigen Irakern und kann nur hoffen das möglichst bald irgendjemand die USA Regierungen stoppen kann die seid über 100 Jahren die Welt ausplündern im Namen der Menschenrechte und Demokratiesierung Frauen und Kinder zu krüppeln bomben und töten !!!
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20.12.2006 11:40 Uhr von Johnny Cash
 
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Wenn Bush: zu gibt den Krieg verloren zu haben und noch mehr Soldaten hinschickt nennt man das. Das weiß ich auch nicht...
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20.12.2006 11:49 Uhr von RoOsT
 
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@johnny cash: das nennt man dann schlechter verlierer ;D
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20.12.2006 11:51 Uhr von exekutive
 
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von wegen 3000: es gibt realere schätzungen und die gehen weit über 10.000 toten us soldaten im irak

man sollte sich auch fragen warum amerika unbedingt dort bleiben will.. warum diese so stur sind und trotz völligem chaos dort weiter "verweilen"
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20.12.2006 11:54 Uhr von Bindadkz
 
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@exekutive: Es geht ums Kapital ;)
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20.12.2006 12:05 Uhr von MaxeL0815
 
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@Ro0st: Genjal :D:D:D ich musste grad echt Herzhaft lachen :D

Ach ja Öl spiek ja keine Rolle ;))
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20.12.2006 12:19 Uhr von El Salvas
 
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3000 Tote GI´s: kann schon stimmen nur werden die von den USA bezahlten sogenannten "privaten Sicherheitsdienste"
sprich Söldner nicht in die Statistik mit eingerechnet.
Sonst wären die Verluste Annähernd so hoch wie in Vietnam.

Der Herr Bush kommt ja echt früh drauf dass man dort keinen Sieg mehr davontragen kann. Aber die Mission is ja schliesslich Accomplished wir erinnern uns oder etwa doch nicht ?
http://daily.greencine.com/...

Wieso werden eigentlich nur die Toten auf amerikanischer Seite genannt ?
Tote Iraker geschätzt 655.000
Siehe http://www.n-tv.de/...

Wobei Bush von "nur" 50000 toten Irakern ausgeht.
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20.12.2006 13:37 Uhr von voodooking
 
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Egal wie rum man diese Sache betrachtet. Es ist einfach nur ein trauriges Schauspiel, mit ansehen zu müssen wie dort (und auch woanders) täglich Menschen sterben.
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20.12.2006 14:10 Uhr von exekutive
 
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..bilden amerikaner terroristen aus? hier mal nen link der mehr oder weniger zur news passt

"US-Amerikaner in Ägypten festgenommen, rekrutierte angeblich "Terroristen"
http://politblog.net/...
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20.12.2006 15:18 Uhr von Bleifuss88
 
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Sieht er es ein? Nun, Bush macht einen Schritt Richtung realität. Den Saddam abzusetzen war natürlich richtig, aber dass die keine konkrete Wiederaufbaustrateguie hatten als die darein marschiert sind, ist schon der Oberhammer. Wir können nur daraus lernen und neue Strategien entwickeln, damit sich sowas nie mehr wiederholt.
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20.12.2006 15:40 Uhr von maki
 
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Na fiacyberz, bisschen rumprovozieren?

Geh doch hin und mach den Schutzschild für die Invasoren.

Wirst allerdings dabei ziemlich einsam sein, denn jeder halbwegs "normale" Mensch ist mittlerweile vom Gebüsh abgerückt...
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20.12.2006 17:18 Uhr von Mr.E Nigma
 
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@Bleifuss88 @fiacyberz: >>nebenbei ich bin befürworter des kriegs
so wie es da damals zuging war es dringend notwendig saddam aufzuhalten, schade das es nicht schon vom vater gemacht wurde...<<

Da geht´s jetzt um einiges schlimmer zu als unter Saddam, klar war er ein brutaler Diktator unter dem tausende Unschuldige starben und mißhandelt wurden, aber damals mußten die Iraker nicht ständig Angst haben Opfer eines Anschlags zu werden, sobald sie einen Fuß auf die Strasse setzten.

>>Wir können nur daraus lernen und neue Strategien entwickeln, damit sich sowas nie mehr wiederholt.<<

Leider bezweifle ich das noch irgend ein Islamisches Land der Westlichen Zivilisation eine Chance geben würde, es besser zu machen. Das Beispiel Irak brennt sich in die Gedächtnisse ein und wird ein (begründetes) Mißtrauen hervorrufen. Außerdem haben die Extremisten gesehen wie man dem militärisch überlegenen Westen trotzdem vernichtende Niederlagen zufügen kann.
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20.12.2006 17:52 Uhr von nabach
 
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Hauptsache das Oel fließt Richtung USA!
Das war doch das Ziehl des Krieges?!
Hauptsache die Energiepreise sind Stabil in den USA! War daoch eines der Wahlversprechen von Bush
.
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20.12.2006 17:53 Uhr von hampfboy
 
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@Mr.E Nigma: "Da geht´s jetzt um einiges schlimmer zu als unter Saddam, klar war er ein brutaler Diktator unter dem tausende Unschuldige starben und mißhandelt wurden, aber damals mußten die Iraker nicht ständig Angst haben Opfer eines Anschlags zu werden, sobald sie einen Fuß auf die Strasse setzten."

Egal wie ungerechtfertigt der Krieg ist, egal wie viel Leid er gebracht hat, und egal wie viele GIs dort sterben, es geht den Irakern nicht schlechter als unter Saddam. Wenn sie heute Angst vor einen Terroranschlag haben, dann hatten sie damals Angst vor der Verschleppung wegen einem nichtigen Grundes. Die Situation hat sich für die Irakis von daher nicht wirklich geändert, weder zum besten noch zum schlechten. Die sind immer noch arme Schweine.

@Topic: Nun, Mr. Bush, es gibt da ein deutsches Sprichwort.
"Von der Realität eingeholt..."
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20.12.2006 18:33 Uhr von maki
 
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"...es geht den Irakern nicht schlechter als unter Saddam..."

Geht es wohl, das war ein ganz stinknormales Land mit einem absolut stinknormalen Alltagsleben, in welchem man halt nur nicht allzusehr die Fresse in die falsche Richtung aufreissen dúrfte (fast wie hier, nur dass hier noch nicht so hart geahndet wird) und Umsturzabsichten waren wohl auch nicht gern gesehn...
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20.12.2006 20:00 Uhr von hampfboy
 
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Lustige Diktaturen: "Geht es wohl, das war ein ganz stinknormales Land mit einem absolut stinknormalen Alltagsleben, in welchem man halt nur nicht allzusehr die Fresse in die falsche Richtung aufreissen dúrfte (fast wie hier, nur dass hier noch nicht so hart geahndet wird) und Umsturzabsichten waren wohl auch nicht gern gesehn..."

Klar. War im dritten Reich nicht anders. ^^
In einer Diktatur zu leben, heißt gerade nicht "wenn ich immer brav das richtige sage, dann ist alles gut". Da wurden Leute vergast und erschossen, weil ihre Nachbarn sie verpfiffen hatten, oder weil sie einfach die falsche Religion hatten. Das ist auch nicht sehr spaßig.
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20.12.2006 23:01 Uhr von a-s-d-f-
 
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Ich kann nicht verstehen wie sich manche "Menschen" über den Tod anderer freuen können. Die von Bush gegebenen Gründe waren zwar falsch aber es war richtig diesen Diktator Saddam Hussein zu beseitigen. Wer von euch lebt den lieber in einer Diktatur? maki? Ist den die Freiheit seine Meinung ohne Konsequenzen nicht eines der wichtigsten Güter in unserem Leben? Man konnte nicht voraussehen, dass es zu dem derzeitigen Chaos kommen würde. Dies war nicht im Sinne der Amerikaner, denen man unterstellen könnte, dass es ihnen nur um das Öl ging. @executive Es ist natürlich auch verständlich, dass sie immer noch im Irak sind. Amerika hat einen Fehler gemacht und diesen Fehler werden sie versuchen auszubügeln. Auch Aufgrund des internationalen Drucks. Nur für das Öl würde Bush nicht sein Amt riskieren, sondern hätte die Amerikanischen Truppen schon viel früher aus dem Irak abgezogen.
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21.12.2006 00:50 Uhr von Mondelfe
 
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Was heißt hier "wir verlieren nicht" es haben alleine 3.000 Menschen aus den USA ihr Leben verloren...

Mütter und Väter haben ihre Söhne und Töchter verloren...
Kinder haben ihre Mama oder ihren Papa verloren...
Brüder und Schwestern haben ihre Geschwister verloren...
Freunde ihre Freunde...

Die Liste läßt sich noch weiter fortführen...

Und das ist nichts?
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21.12.2006 01:35 Uhr von jesse_james
 
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Sagte Bush nicht einst an Bord eines Flugzeugträgers im Persischen Golf das dieser Krieg gewonnen sei ?!

Oder war das wie üblich eine der Lügen des Regimes *äh* der US-Regierung ?!


Jetzt noch mehr Soldaten in den Krieg im Irak schicken ? Für was ? Für noch mehr Leichensäcke ?

Es sind mittlerweile mehr US-Soldaten desertiert als krepiert sind !

Auf einen Gefallenen kommen 5 Deserteure (nach Schätzungen)

Will Bush jetzt diese Lücken mit der Verstärkung füllen ?!


Alle anderen Staaten die dort beteiligt sind im Irak an der Seite der USA verdünnisieren sich so langsam, weil sie es eingesehen haben das mit Waffengewalt kein Blumentopf zu gewinnen ist und schon garnicht der Frieden im Irak !

Und was machen die Amis, sie dürfen in Zukunft noch mehr ihrer Söhne und Töchter zu Grabe tragen, wegen ihres senilen Präsidenten !
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21.12.2006 16:41 Uhr von *Flip*
 
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Es sind nicht 3000 Soldaten im Irak gefallen bisher 2959 (Stand: 21.12.2006) dem gegenüber stehen ungezählte getötete Terroristen / Ausständige.

Und seit Jan 05 - 21758 getötete irak. Zivilisten. Im Schnitt in den letzten Monaten, ca. 1200-1300 im Monat.

Adios
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21.12.2006 19:22 Uhr von *Flip*
 
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Aufständige :-)
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21.12.2006 23:15 Uhr von davor
 
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flip: ist das nicht bischen...Erbsenzählerei???

40 rauf oder runter
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22.12.2006 15:51 Uhr von *Flip*
 
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@Davor Nein, ist es nicht, denn 40 rauf oder runter entspricht fast den Verlusten eines Monats. Gerade bei der geringen Gesamtverlustanzahl der Amerikaner im Irak.

Rechnest du das auf die Gesamtverslustanzahl der im gesamten 2WK gefallenen US Amerikaner, dann entspricht das mal eben der Anzahl von etwas über 5000 Mann.

Jetzt musst du dir selber die Frage stellen, ob 5000 Mann rauf oder runter nicht Erbsenzählerei ist. :-))

Adios
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22.12.2006 15:56 Uhr von *Flip*
 
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@Davor Das entspeicht mal eben der Anzahl von 21 Kompanien :-))

Adios

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