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Thailand: Kurssturz an der Börse - Handel ausgesetzt

Die Börse in Thailand schloss am gestrigen Dienstag mit einem Verlust von fast 15 Prozent, nachdem neue Vorschriften gegen Währungsspekulationen in Kraft getreten sind. Der Handel wurde tagsüber teilweise ausgesetzt. Das Vertrauen der Anleger war erschüttert.

Es war der größte Einbruch an der thailändischen Börse seit 1997, dem Höhepunkt der Krise in Asien, als das ausländische Vermögen aus Thailand abfloss. Nach einem Anstieg der inländischen Währung am letzten Montag wurden die neuen Vorschriften erlassen.

So muss jeder Käufer der thailändischen Währung Bath eine Sicherheitsleistung von 30 Prozent hinterlegen. Diese Sicherheit muss für ein Jahr zinslos fest angelegt sein. Sonst muss man Strafzinsen in Höhe von 33 Prozent zahlen.


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WebReporter: misnia
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Börse, Handel, Thailand
Quelle: www.sueddeutsche.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2006 15:31 Uhr von misnia
 
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Sinnlos, wie eine Wirtschaft sich versucht, in den Markt, der sich meiner Ansicht nach von selbst regulieren wird, eingreift. Auch die Aussage, dass diese Maßnahmen längerfristig die Investitionen erhöhen werden, kann ich so nicht nachvollziehen.
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21.12.2006 14:28 Uhr von sacratti
 
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autor: Bist Du so ein Börsenprofi, dass Du das belegen kannst.

Es ist nicht die Wirtschaft, die hier eingreift, sondern die Regierung und wohl die thail. Staats/Währunsgbank.
Es ist einfach, an einem Markt zu spekulieren, dessen Grundwährung immense Anstiege zu verzeichnen hat und das Geld gar nicht investieren zu müssen, sondern nur zu zeichnen. Mit dem Währungskurs steigt auch der Investitionswert, kommen dann noch Kurszuwächse der Investitionsgüter hinzu, ist der Gewinn immens, fällt der Investitionsgüterkurs,bleibt der Verlust in Grenzen oder tritt gar nicht erst ein, und das, ohne einen Pfennig (Bath, Dollar, € ) bezahlt zu haben. Ein schlaues Geschäft für den Anleger, aber immens schädlich, zumindest gefährlich, für die Volkswirtschaft.

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