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CSU-Landrätin Gabriele Pauli erhebt schwere Vorwürfe gegen Edmund Stoiber

Die Fürther CSU-Landrätin Gabriele Pauli sieht sich als Opfer einer Kampagne der bayerischen CSU. Sie verdächtigt die Staatskanzlei des Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, ihr Privatleben ausspioniert zu haben.

Der CSU-interne Konflikt um die 48-jährige Politikerin, die seit 16 Jahren als Landrätin in Fürth sitzt, begann bereits nach der letzten Bundestagswahl. Stoiber lehnte damals das zuvor von ihm geforderte Superministerium ab und blieb in München.

Pauli kritisierte daraufhin den Ministerpräsidenten öffentlich. Die Staatskanzlei wies die Vorwürfe entschieden zurück.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CSU, Vorwurf, Pauli, Gabriele Pauli
Quelle: www.fr-aktuell.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2006 01:08 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Götterdämmerung im Freistaat. Die absolute Mehrheit der Christdemokraten kann wohl nur durch parteiinternen Widerstand verhindert werden. In dieser Stunde zeigt sich aber auch, dass Stoiber mit seinem Eiertanz nach der Wahl 2005 die Grube ausgehoben hat, die er sich selbst schaufelte und es immer noch tut. Als Beobachter bleibt das Gefühl. Es wird dunklel um Edmund von Bayern. Schade, dass er den richtigen Zeitpunkt seines Rückzugs zu verpassen droht.
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20.12.2006 11:36 Uhr von DIGITAINER
 
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@ Ralph : schlecht formuliert und irgend was stimmt da nicht "....Ministerpräsidenten öffentlich und. Die Staatskanzlei wies die...."
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20.12.2006 11:53 Uhr von Johnny Cash
 
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Jetzt: kommt wohl das "bayerische Watergate" ans Licht. Das Korruption und Intrigen in Bayern üblich sind ist nichts neues. Klingt also nicht unrealistisch.
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20.12.2006 11:58 Uhr von exekutive
 
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die gesammte deutsche politik: basiert auf korruption

sicher gibt es noch den einen oder anderen der "standhaft" geblieben ist.. kanzler oder minister kann man dann aber nicht werden.. dafür muss man schon richtig dreck am stecken haben

:P
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20.12.2006 12:08 Uhr von cyhyryiys
 
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@exekutive: Wo kann ich das denn deine Informationen nachsehen? Mich würde auch interessieren welcher Politiker in was verstrickt ist. Aber kannst du mir nicht noch schnell erklären , warum es bisher kaum gerichtliche Klagen gibt, wenn doch jeder überprüfen kann, das alle Politiker "Dreck am Stecken" haben?

Klär mich auf, lege deine Informationsquellen offen. Ich bin neugierig! :-)
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20.12.2006 13:57 Uhr von exekutive
 
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@cyhyryiys: (:

hier mal einige links dazu

http://www.plichta.de/...
(sehr lang aber auch sehr interessant)

http://www.transparency.de/...
(auch sehr ausführlich und in mehreren bereichen unterteilt)

http://www.zeit-fragen.ch/...
(korruption zum thema afghanistan)

http://www.volksprotest.de/...
(Deutschland droht in Korruption zu versinken)

http://www.br-online.de/...
(Deutschland gilt mit einem erfassten Schaden von 5,8 Milliarden Euro jährlich - am Geldwert gemessen - als eines der korruptesten Länder der Welt)

gibt noch viel mehr dazu.. sollte aber erstmal reichen *g*
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20.12.2006 17:47 Uhr von nabach
 
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Ist das was neues oder wird in der Politik nicht viel Zeit damit verbracht, seine Macht zu halten und das eigendliche tritt in den Hintergrund?
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21.12.2006 02:03 Uhr von cyhyryiys
 
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@executive: Danke dir für deine Links

Dennoch muss ich, nicht wegen meinem Ego sondern wegen der Validität der Inhalte einiger Links, Kritik anmerken.

Dr. Plitcha habe ich noch nie gehört. Er scheint jedoch gerne extravagantere und verschwörungstheoretische Themengebiete zu behandeln. Er wird in keiner mir bekannten wissenschaftlichen Literatur erwähnt. Sein Wirken scheint ebenso auf geringe Resonanz zu stoßen.

Link 2 behandelt korruption im Gesundheitswesen, nicht die von Politikern. Das möchte ich auch gar nicht bestreiten. ;-)

Link3 (Afghanistan) behandelt das Thema Korruption in Afghanistan, dies hat nichts mit deutschen Politikern gemein.

Link4/5 beschäftigen sich mit der Korruption in der Wirtschaft.

Fazit: Wirtschaftliche Korruption und politische Korruption sind zwei völlig verschiedene Schuhe. Wirtschaft und Politik unterscheiden sich darin, dass das eine nicht an eine Verfassung gebunden ist.

Zum Thema Korruption und Kungelei in der deutschen Politik fällt mir als populäres Beispiel die Spendenaffäre um Kohl ein. Eine Verallgemeinerung der Korruption bei Politikern, wie du sie beschrieben hast, ist mir bisher aber noch nicht legitim! So klingt es (sorry) nach undifferenziertem Stammtischgeschwätz.
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21.12.2006 02:25 Uhr von Troll-Collect
 
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@cyhyryiys: Politische Korruption in Deutschland darf man sich auch weniger in der Form vorstellen, dass direkt Geldscheine verschoben und so Entscheidungen gekauft werden.
Das läuft schon etwas subtiler.

Zunächst einmal der "normale" Lobbyismus - Wirtschaftsverbände, Unternehmen und Interessensgruppen rücken mehr oder weniger diskret den Politikern auf den Pelz und mischen sich in die poltische Meinungsbildung ein:

http://www.merkur-online.de/...
http://zeus.zeit.de/...

Zunächst einmal nicht grundsätzlich schlimm, wenn man versucht seine Interessen zu vertreten, ist jedoch schnell eine Grauzone erreicht

http://www.spiegel.de/...
http://www.wdr.de/...

Unterstützen kann man das zusätzlich auf die klassische Tour

http://www.pnp.de/...

Insbesondere das Altbewährte

http://www.heise.de/...
http://www.heise.de/...

Gerade hier ist der Knackpunkt, wo sich wirtschaftliche Interesse mit öffentlichem Mandat vermischen.

Besonders krass zeigt sich das u.a. bei Friedrich Merz, der als Anwalt den Börsengang der Ruhrkohle AG begleitet, oder wie er und andere Politiker den Abbau von Sozialleistungen für vermehrte private "Vorsorge" fordern, gleichzeitig Nebeneinkünfte aus der Versicherungswirtschaft erhalten.

a propos Ruhrkohle - nicht nur Merz, auch zahlreiche andere (Ex)Politiker mischen beim Börsengang mit, bei dem es um immense Kosten für den Steuerzahler geht

http://www.zdf.de/...

Dieses Beispiel zeigt auch die Hauptmethode bei der Korrumpierung: Jobs nach dem Ausscheiden aus dem Amt (in dem sie schon auf die neue Tätigkeit hingearbeitet haben):

http://www.rbb-online.de/...
http://www.sueddeutsche.de/...

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