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102 afrikanische Flüchtlinge ertrunken - Schiffbruch vor Marokko

Bereits am Wochenende kam es zu einer Tragödie, als sich der Schiffbruch eines Flüchtlingsschiffes aus dem Senegal ereignete. Die Flüchtlinge waren auf dem Weg zu den Kanaren, als ihr Boot in einem Sturm kenterte. 102 Afrikaner fanden den Tod.

Laut Aussage des Roten Kreuzes in Dakar sind 25 Menschen gerettet worden, der Rest gelte "als vermisst und damit als tot". Die Flüchtlinge sollen bereits seit Anfang Dezember mit ihrem Boot unterwegs gewesen sein.

Die kanarischen Inseln gehören immer wieder zum Ziel der illegalen Einwanderer. Bisher sind rund 30.000 Flüchtlinge auf den spanischen Inseln der Kanaren gelandet. Die EU erörtert derzeit neue Maßnahmen, um die Migration in geordnete Bahnen zu lenken.


WebReporter: misnia
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Flüchtling, Schiff, Marokko, Schiffbruch
Quelle: www.n-tv.de

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19.12.2006 19:31 Uhr von misnia
 
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Dunkelziffer bei 30000 Gelandeten, vielleicht ebenso viele Ertrunkene ??
Sorgt doch vor Ort, in den Heimatländern für ordentliche Umstände, dann flüchten mit Sicherheit nicht mehr so viele und die Meere verschlucken auch nicht so viele arme Seelen....!
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20.12.2006 08:20 Uhr von legionaer
 
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Details: "Die EU erörtert derzeit neue Maßnahmen, um die Migration in geordnete Bahnen zu lenken."

Richtigerweise steht nicht die geregelte Migration derzeit im Vordergrund, sondern wie auch aus der Quelle ersichtlich, deren Abwehr.

"Dennoch steht Abwehr weiterhin im Zentrum der europäischen Migrationspolitik. Der EU-Gipfel beschloss, die Außengrenzen der Union besser zu schützen und ein "ständiges Küstenpatrouillen-Netz an den südlichen Seegrenzen" einzurichten. Die Zusammenarbeit mit den nordafrikanischen Transitländern soll ausgebaut werden. "

Zwar muss laut Quelle: "Bis Juni 2007 soll die EU-Kommission Vorschläge machen, wie die legale Migration zwischen der EU und Drittländern besser organisiert werden kann. Dabei sollen "bestimmte Arbeitsmarktbedürfnisse von EU-Mitgliedstaaten" berücksichtigt werden. Wie viele Arbeitskräfte einwandern dürfen, wird weiter auf nationaler Ebene entschieden.", doch dies ist letztendlich zum Scheitern verurteilt, weil der Arbeitsmarkt keine Hilfsarbeiter aus Afrika benötigt.

Gegen die afrikanische Völkerwanderung muss schnellsten Mittel gefunden werden, diese auf Null einzudämmen. Dabei müssen auch die Heimatländer der Wirtschaftsflüchtlinge in die Verantwortung gezogen werden. Es kann auch nicht sein dass: "Unterdessen wurde vor der Küste Siziliens ein Flüchtlingsboot mit der Rekordzahl von 648 Migranten entdeckt. Die illegalen Einwanderer, darunter 21 Frauen und sieben Kinder, stammen eigenen Angaben zufolge aus Ägypten.", dass es weiterhin zu oft zu einer anfänglichen Duldung der Flüchtlinge kommt, aus der dann nach 2-3 Jahren die Gutmenschen ein Bleiberecht konstruieren. Der einzige Weg ist eine sofortige Rückführung in die Heimat.
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20.12.2006 17:19 Uhr von isern
 
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@legionaer: Zusatz: "Es kann auch nicht sein, dass es weiterhin zu oft zu einer anfänglichen Duldung der Flüchtlinge kommt, aus der dann nach 2-3 Jahren die Gutmenschen ein Bleiberecht konstruieren."

...und dieses Bleiberecht spornt andere dazu an ebenfalls nach Europa überzusetzen. Keine Streicheleinheiten für Illegale, keine Flüchtlingsmassen. Aber das Gutmenschenherz kann einem armen Afrikaner doch nicht zumuten zurück nach Afrika zu müssen und so kommt bald das nächste überfüllte Schiff.

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