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München: Führender Neonazi muss wegen Betrugs vier Monate hinter Gitter

Norman Bordin, ein bereits mehrfach vorbestrafter Rechtsextremist, ist vom Amtsgericht München wegen Betrugs zu einer viermonatigen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt worden.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 30-Jährige gegenüber dem zuständigen Arbeitsamt bewusst eine Tätigkeit in einer Tankstelle verschwiegen habe, wodurch ihm rund 1.000 Euro Arbeitslosengeld zu Unrecht gezahlt worden seien.

Bordin, zurzeit Landesvorsitzender der NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten, erklärte zu seiner Verteidigung, er habe das Arbeitsamt über die Arbeitsaufnahme informiert und kontrolliere zudem nicht seine Kontobewegungen.


WebReporter: the_final_conflict
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Monat, Betrug, Neonazi, Gitter
Quelle: www.sueddeutsche.de

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