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Gericht spricht rasendem Porschefahrer Geld von Kfz-Versicherung zu

Ein Porschefahrer verlor auf einem gut überschaubaren Teil der A3 bei Tempo 200 km/h beim Fahrspurwechsel die Kontrolle über sein Fahrzeug. Die Versicherung wurde durch ein Gericht zur Zahlung des Schadens verurteilt.

Die Versicherung hatte zunächst die Zahlung des insgesamt ca. 30.000 Euro hohen Schadens abgelehnt. Laut Versicherung sei die Fahrbahn sehr nass gewesen, der Kraftfahrer hätte durch das hohe Tempo grob fahrlässig gehandelt.

Dem Gericht fehlte es an mangelnden Beweisen seitens der Versicherung. Die Versicherung konnte nicht glaubhaft darlegen, dass die Fahrbahn tatsächlich nass war. Ein Wetterkurzgutachten reichte nicht als Beweis aus.


WebReporter: teledealer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Geld, Sicherheit, Porsche, Versicherung, Kfz-Versicherung
Quelle: www.spiegel.de

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19.12.2006 17:15 Uhr von intruder1400
 
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soll die Versicherung: sich von den Reifenherstellern die im TV Werbung damit
machen,das man bei Schnee und Regen mit 200 kmh
oder mehr durch die Gegend rasen kann,das Geld wieder- holen.
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19.12.2006 17:18 Uhr von Garviel
 
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Zur Bewertung: - Es muss im Titel "rasendeM" heißen.
- Die Versicherung wurde nicht zur "Zahlung des Schadens" verurteilt. Das ist Blödsinn.
- Es kann auch nicht "an mangelnden Beweisen fehlen". Das ist ebenfalls Quark.
- Wann war das? / Wo geschah der Unfall? Welches Gericht hat die Versicherung verknackt?
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19.12.2006 17:46 Uhr von Gunny007
 
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aha: also ich habe alles verstanden, aber vielleicht bin auch auch viel zu blöd um solche hintergründe zu hinterfragen.
das ewige übel der versicherungen. wir versichern alles, und bezahlen nichts.
es ist ja schon ein nicht abwägbares risiko wenn man frühmorgens aufsteht.
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19.12.2006 17:50 Uhr von carry-
 
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Wetterkurzgutachten: es muss sich doch feststellen lassen, ob es kurz vor der unfallzeit geregnet hat. der wetterdienst wird seine daten doch nicht "wegwerfen".
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19.12.2006 18:09 Uhr von Tasko
 
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@carry-: Ich glaube nicht, daß die so genaue Daten haben, daß die für diesen Autobahnabschnitt das Wetter nachweisen können. Da müßten die ja für jeden Quadratkilometer extra eine Wetterstation aufstellen.
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19.12.2006 18:11 Uhr von Tasko
 
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@intruder1400: Es ist kein Problem, bei Regen 200 oder schneller zu fahren. Hängt nur eben von etlichen Faktoren ab, die alle stimmen müssen...
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19.12.2006 18:20 Uhr von Schwertträger
 
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Können schon, aber machen würde ich´s auch nicht unbedingt.

Da keine Personen oder andere Autos zu Schaden kamen, sehe ich das Ganze allerdings in diesem speziellen Fall(!) auch nicht als sehr verwerflich an, denn das Recht. seine eigene Person in gewissem Rahmen zu gefährden, existiert nun mal. Solange niemand anderer darin verwickelt wird und nur Blech zu Schaden kommt, ist das Ganze ziemlich belanglos.

Für Blechschäden ist die Versicherung nun mal da, und wenn sie für einen Porsche auf Grund des höheren Risikos horrende Prämien verlangen, müssen sie dieses höhere Risiko auch absichern, sprich: zahlen.
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19.12.2006 18:26 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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der Quelle nach: sprach das Oberlandesgericht Köln das Urteil.
Das bedeutet, dass mindestens eine Instanz bereits durchlaufen wurde und das Urteil somit fast letztgültig ist (es sei denn die Versicherung geht vors höchste Gericht....)
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19.12.2006 18:26 Uhr von intruder1400
 
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Tasko: Hat ja auch keiner bestritten.Solange man die richtige
Bereifung,keinen Alkohol getrunken und genug Erfahrung
hat.Auch wenns geregnet hätte,sollte die Versicherung
zahlen.Wenn die es nicht wollen,hätten sie eben ein
Klausel in ihren Vertrag einbauen sollen das man nur
bei schönem Wetter fahren darf.
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19.12.2006 18:58 Uhr von legionaer
 
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Raser? Was mich immer erstaunt ist diese Etikettierung als Raser. Wenn auf einer deutschen Autobahn ohne Tempolimit - was es leider mittlerweile selten genug gibt - einer bei einem entsprechenden Verkehrsaufkommen mit 200 km/h fährt, so ist das für mich noch lange kein Raser. Selbst wenn er 250 drauf hätte nicht, wie gesagt, wenn es die Umstände zulassen. So wie der O-Quelle zu entnehmen ist, hat die Polizei an der Unfallstelle auch keine regennasse Fahrbahn wahrgenommen. Also....

...und Versicherer versuchen es halt immer wieder. Die Prozesskosten werden ja von der Gemeinschaft der Versicherten getragen.

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