19.12.06 09:54 Uhr
 275
 

Brasilien: Kind steckte acht Tage in Erdloch fest und überlebte

Ein achtjähriger Junge fiel auf einem verlassenen Grundstück in Giania, der Provinzhauptstadt des zentralbrasilianischen Bundesstaats Goias, in einen sechs Meter tiefen Erdschacht. Am vergangenen Samstag wurde der Junge entdeckt, er lebte noch.

Der Junge trank das Regenwasser und aß Erde, das habe ihn die acht Tage seiner Gefangenschaft am Leben gehalten. Wie brasilianische Medien am Montag berichteten, wurde der Junge entdeckt, weil ein Mann Kleidungsreste am Rande des Erdlochs entdeckte.

Der Junge befinde sich nun in einer Klinik. Körperlich gehe es ihm gut, aber der Achtjährige habe ein "tiefes emotionales Trauma" davongetragen, so ein behandelnder Arzt.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Brasilien
Quelle: www.baz.ch

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Los Angeles: Zwei Kinder von Polizeiauto überfahren - beide tot
AC/DC-Gitarrist Malcolm Young im Alter von 64 Jahren verstorben
Thüringen: Betrunkener Mann greift achtjährigen Jungen an

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.12.2006 10:43 Uhr von Artemis500
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn der Junge nicht völlig abgemagert war hätte er auch ohne Essen überlebt, 8 Tage sind da normal kein Problem. Aber woher hat der jetzt ein emotionales Trauma?
Klar, unangenehm ist die Sache, aber emotional belastend?
Ist ja nichts so, als hätte ihm jemand das mit Absicht angetan.
Kommentar ansehen
19.12.2006 12:18 Uhr von Schwenno
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Artemis: Dann mach doch mal den Selbstversuch. 8 Tage in ziemlicher Dunkelheit, ohne Nahrung und vor allem ohne jeglichen Kontakt zur Aussenwelt... bzw. anderen Menschen. 8 Tage klingt nicht viel, ist aber ein ziemlich langer Zeitraum.
Wenn Du da emotional völlig unbelastet rauskommst bist Du kein Mensch.
Kommentar ansehen
19.12.2006 12:44 Uhr von Artemis500
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich würde es ja ausprobieren, aber ich habe sowieso schon Untergewicht, und obwohl ich es sicher überleben würde wäre es ungesund.

Acht Tage keine anderen Menschen zu Gesicht zu bekommen bin ich gewöhnt.
Mir persönlich würde sowas psychisch weniger ausmachen als meine Schulzeit, da bin ich fast sicher.
´
Menschliche Bösartigkeit trifft mich pschisch schwerer, als unglückliche Unfälle.
Kommentar ansehen
19.12.2006 12:54 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
artemis: hier ist die rede von einem "normalen" kind, nicht von einer erwachsenen.
Kommentar ansehen
19.12.2006 16:21 Uhr von brycer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@artemis: Stell dir doch mal vor, du liegst acht Tage in einem Loch. Du weißt nicht, ob dich jemand finden wird, bevor du verhungerst.
Der Junge hat ja nicht gewusst, dass das Drama auf acht Tage begrenzt ist.
Im Nachhinein kann man als außenstehender leicht reden.
Du glaubst ja nicht im Ernst, dass der Junge das als Spaß aufgefasst hat.
Ich glaube, auch ein Erwachsener, der sich in der Situation befindet und Tag um Tag oder Stunde um Stunde auf Hilfe warten muss, da er sich selbst nicht mehr helfen kann, würde verzweifeln und das ganze nicht so einfach verkraften wie du es darstellst.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Post bei Rabattzahlungen betrogen - Schadenshöhe bis zu 100 Millionen Euro
Fußball: Eklat bei Premiere von Chinas U20 in Deutschland
Los Angeles: Zwei Kinder von Polizeiauto überfahren - beide tot


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?