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Brasilien: Kind steckte acht Tage in Erdloch fest und überlebte

Ein achtjähriger Junge fiel auf einem verlassenen Grundstück in Giania, der Provinzhauptstadt des zentralbrasilianischen Bundesstaats Goias, in einen sechs Meter tiefen Erdschacht. Am vergangenen Samstag wurde der Junge entdeckt, er lebte noch.

Der Junge trank das Regenwasser und aß Erde, das habe ihn die acht Tage seiner Gefangenschaft am Leben gehalten. Wie brasilianische Medien am Montag berichteten, wurde der Junge entdeckt, weil ein Mann Kleidungsreste am Rande des Erdlochs entdeckte.

Der Junge befinde sich nun in einer Klinik. Körperlich gehe es ihm gut, aber der Achtjährige habe ein "tiefes emotionales Trauma" davongetragen, so ein behandelnder Arzt.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Brasilien
Quelle: www.baz.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2006 10:43 Uhr von Artemis500
 
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Wenn der Junge nicht völlig abgemagert war hätte er auch ohne Essen überlebt, 8 Tage sind da normal kein Problem. Aber woher hat der jetzt ein emotionales Trauma?
Klar, unangenehm ist die Sache, aber emotional belastend?
Ist ja nichts so, als hätte ihm jemand das mit Absicht angetan.
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19.12.2006 12:18 Uhr von Schwenno
 
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@Artemis: Dann mach doch mal den Selbstversuch. 8 Tage in ziemlicher Dunkelheit, ohne Nahrung und vor allem ohne jeglichen Kontakt zur Aussenwelt... bzw. anderen Menschen. 8 Tage klingt nicht viel, ist aber ein ziemlich langer Zeitraum.
Wenn Du da emotional völlig unbelastet rauskommst bist Du kein Mensch.
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19.12.2006 12:44 Uhr von Artemis500
 
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Ich würde es ja ausprobieren, aber ich habe sowieso schon Untergewicht, und obwohl ich es sicher überleben würde wäre es ungesund.

Acht Tage keine anderen Menschen zu Gesicht zu bekommen bin ich gewöhnt.
Mir persönlich würde sowas psychisch weniger ausmachen als meine Schulzeit, da bin ich fast sicher.
´
Menschliche Bösartigkeit trifft mich pschisch schwerer, als unglückliche Unfälle.
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19.12.2006 12:54 Uhr von vst
 
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artemis: hier ist die rede von einem "normalen" kind, nicht von einer erwachsenen.
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19.12.2006 16:21 Uhr von brycer
 
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@artemis: Stell dir doch mal vor, du liegst acht Tage in einem Loch. Du weißt nicht, ob dich jemand finden wird, bevor du verhungerst.
Der Junge hat ja nicht gewusst, dass das Drama auf acht Tage begrenzt ist.
Im Nachhinein kann man als außenstehender leicht reden.
Du glaubst ja nicht im Ernst, dass der Junge das als Spaß aufgefasst hat.
Ich glaube, auch ein Erwachsener, der sich in der Situation befindet und Tag um Tag oder Stunde um Stunde auf Hilfe warten muss, da er sich selbst nicht mehr helfen kann, würde verzweifeln und das ganze nicht so einfach verkraften wie du es darstellst.

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