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Schwarzenegger will die Todesspritze am Leben halten

Kaliforniens Gouverneur und Ex-Filmstar Arnold Schwarzenegger bleibt seiner Terminator-Karriere treu. Nach den scharfen Diskussionen über die Hinrichtungen durch die Todesspritze möchte der gebürtige Österreicher nun für die Todesstrafe eintreten.

Er möchte diese Strafmaßnahme mit "der Verfassung in Einklang" bringen und sie auf diese Weise weiter vollziehen.

Vom zuständigen Richter, der diese Methode als verfassungswidrig erklärte (ssn berichtete), wurde nun eine Frist von 30 Tagen eingeräumt, um die bemängelten Probleme zu beheben. Schwarzenegger will die Ausbildung des Hinrichtungspersonals optimieren.


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WebReporter: Pennypecker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Leben, Schwarz, Arnold Schwarzenegger, Todesspritze
Quelle: www.focus.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2006 10:06 Uhr von killerspielespieler
 
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ganz schön zynisch die Schlagzeile: Seine Meinung zum Thema Killerspiele würde mich auch mal interessieren. Besonders wenn das Spiel "Terminator" heißt.

Thema Todesstrafe >>> ich bin immernoch dagegen, egal wie gut die Henker ausgebildet sind.
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19.12.2006 10:45 Uhr von DJCray
 
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..zynisch, das hab ich mir auch gedacht: genau wie "Fighting for Peace" oder "Fucking for Virginity".

Aber wieso die Todesspritze nicht mit der Verfassung im Einklang ist, kapier ich nicht.

Ich bin zwar ein Gegner der Todesstrafe, jedoch solange die gültig ist, wäre mir die Todesspritze lieber als durch den elektrischen Stuhl oder anderen Grausamkeiten.

Und wer "Dead Man Walking" angeschaut hat, sah einen kleinen Einblick in den Ablauf der Hinrichtung.
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19.12.2006 11:06 Uhr von Pattern
 
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Also zunächst mal habe ich bisher offenbar verpasst, dass der Richter die Spritze für verfassungswidrig erklärt hat (hat wer die News ID für mich?). Das heisst, dass es bis auf weiteres keine Vollstreckung mehr gibt, da alle anderen Methoden ja bereits für verfassungswidrig erklärt wurden? Respekt! Und wenn es nicht gelingt die Mängel binnen dreissig Tagen zu beheben? Dann gibt´s in Kalifornien keine Vollstreckungen mehr? Sehr gut!

Ansonsten ... Arnie ... der Eliminator ... mich würde interessieren wie er darüber denken würde, wenn in Österreich die Todesstrafe eingeführt würde. Tja auch bei ihm bestätigen sich die Klischees ... 1000V in den Armen, aber im Kopf brennt die Birne nicht!
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19.12.2006 11:08 Uhr von Pennypecker
 
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@DJCray: den elektrischen Stuhl oder anderen Grausamkeiten...

ich habe mal gelesen, dass die todespritze einen mindestens genauso grausamen tod bereitet, nur mit dem unterschied: als zuschauer bekommt man es nicht mit, innerlich erleidet der zu tötende unglaubliche qualen, aber er kann sich halt nicht bewegen.
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19.12.2006 11:10 Uhr von myfurde2
 
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man sollte ihm eine: Todesspritze in seinen Anabolika und Steroidenverseuchten Ar**** stecken. Die letzten Terminatorfilme in Kombination mit den Anabolika haben ihm wohl die letzten Gehirnzellen geraubt.
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19.12.2006 12:15 Uhr von Didjumoi
 
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... wie "Ausbilden"?! Wie Bildet man Henker aus? ... Was macht ein schlecht ausgebildeter Henker falsch?

Lacht er lauthals, wärend der am kleinen Pult im Zuschauerraum ein Comicheft liest? Stutzt er sich die Nägel während die frisch gebackene Wittwe trauernd zusammenbricht? Probt die Leihenschauspiel-Truppe 5 Minuten vor der Hinrichtung nochmal ihr Stück "The Green Mile - das Musical"?

Spritze in den Arm ... Hähne auf ... Fertig
Helmchen aufn Kopf ... Schalter runter ... Fertig
Tür zu ... Gashahn auf ... Fertig

... so morbid es klingt aber man sollte sich vielleicht im Gericht weniger um eine Methodik zum Töten von Menschen streiten, sondern sich eher mit Kriegsverbrechern beschäftigen, die Millionen aufm Kerbholz haben, und das Staatszepter halten.
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19.12.2006 12:36 Uhr von Artemis500
 
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@ Didjumoi: Ich hab da mal nen Film gesehen...hieß vielleicht sogar "the green Mile"

Da sah das aber anders aus, mit dem "keine Ausbildung nötig".
Da hat der eine nämlich das mit dem elektrischen Stuhl absichtlich falsch gemacht...
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19.12.2006 12:52 Uhr von Rhicey
 
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@Didjumoi: "Spritze in den Arm ... Hähne auf ... Fertig"


Genau dieses -pardon- grottenidiotische Denken hat doch zur aktuellen Entscheidung geführt! Einem Kandidaten in Florida wurde die Giftspritze einfach in den Arm gesetzt. Dann später noch einmal eine (volle Dosis).

Das Dumme: Das Gift soll in die Blutbahn, um "verfassungsgemäß nicht-so-grausam" zu wirken. Beide male haben sie aber keine Vene getroffen (sondenr nur irgendwo in den Arm), so dass eine halbe Stunde lang sehr-grausam die Arme chemisch verbrannten (30 cm!) und der Kandadat gerade so weiterleben konnte.


Ich finde, sie müssten eine Kopf-Abhack-Methode erfinden (wenigstens sehr schnell), und alle Todesstrafen-Befürworter (und deren Kinder) müssten zusehen. Dann hätten sie wenigstens nicht immer dieses "Wir-töten-schnell-human-
zeitgemäß-verfassungskonform" - Argument sondern würden das barbarische Ergebnis konkret vor sich haben.
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19.12.2006 13:17 Uhr von gnronline
 
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@rhicey: deine methode gibt es schon... die guillotine. das ist meiner meinung nach übrigens die unqualvollste tötungsmethode (wenn das messer scharf ist)
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19.12.2006 14:00 Uhr von Kampfpudel
 
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@Rhicey: "Ich finde, sie müssten eine Kopf-Abhack-Methode erfinden (wenigstens sehr schnell), und alle Todesstrafen-Befürworter (und deren Kinder) müssten zusehen."

Keine schlechte Idee, jedoch müßte ihnen dann noch die Möglichkeit genommen werden wegzuschauen.
Dann können sie beweisen, was für ganze Kerle sie sind und nicht nur aus sicherer Entfernung plärren...
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19.12.2006 15:21 Uhr von Hated_one
 
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und damit: hat sich der terminator endgültig den todesstoß versetzt!
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19.12.2006 15:45 Uhr von Großunddick
 
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Arnie möchte wiedergewählt werden.
Wäre seine Wählerschaft in Kalifornien gegen die Todesstrafe, wäre er es wohl auch.

So sind se halt, unsere und andere "Politker".

Sie wollen nur wieder an ihre Pfründe.

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