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Feinstaub: Millionen Automobilbesitzern droht Fahrverbot in Innenstädten

In deutschen Städten werden im Laufe der nächsten Jahre Umweltzonen eingeführt. Nach einer am Montag bekannt gewordenen Rechnung des Bundesverkehrsministeriums könnten davon rund 8,4 Millionen Pkws der Schadstoffklasse 1 betroffen sein.

Zahlreiche Großstädte planen die Einführung solcher Umweltzonen, in denen das Autofahren mit älteren Pkws zukünftig verboten werden soll. Neben Autos ohne Katalysator und Diesel-Pkws könnten auch Autos aus den Baujahren 1992 bis 1997 betroffen sein.

Der ADAC kritisiert die rigorose Beschränkung als "Enteignung" und behauptet, dass nur neun Prozent des Feinstaubs durch Pkws verursacht werden. Der alternative Verkehrsclub Deutschlands vcd hält die Einrichtung von Fahrverboten indes für notwendig.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Auto, Million, Fahrverbot, Feinstaub
Quelle: www.spiegel.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2006 09:29 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Liebe Autofahrer – aufgepasst! Spätestens 2010, so sieht es die entsprechende EU-Richtlinie vor, sollen die Fahrverbote greifen.

Für alle diejenigen, die sich in den nächsten drei Jahren kein neues Auto kaufen wollen oder können und in einer Großstadt leben, wird es eng. Sie werden ihr Auto aufgeben müssen. Als Autofahrer und Großstadtbewohner fahre ich ohnehin selten in die Innenstadt. Ich könnte drauf verzichten, aber für die vielen Pendler bedeutet das in der Tat eine faktische Enteignung.
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19.12.2006 09:50 Uhr von vst
 
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vielleicht: pendeln dann weniger.

mich nerven die luftverpestenden karren die stunden im stau stehen gewaltig.
sollen sie mit der s-bahn fahren.

find ich gut
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19.12.2006 09:55 Uhr von 666leslie666
 
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Auch gut find: Warum gibts eigentlich keine Anti Auto Lobby. ?

So ein Auto verpestet die Umwelt doch viel mehr als ein Raucher.
Einen Raucher kann man des Raumes verweisen,wenn der Qualm stört.

Autofahrer sind Egoisten.

Mlg jp
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19.12.2006 10:01 Uhr von nemesis128
 
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Pfff Rußfilter sind die größte Augenwischerei und Geldmacherei der letzten Jahre! Es ist längst bewiesen, dass dadurch nur noch mehr Stoffe erzeugt werden, die sich mit Pollen verbinden und sie so "aggressiv" machen. Alle betroffenen Allergiker können sich jetzt schon mal drauf freuen.
Da war die Wissenschaft mal wieder schneller als die schwerfällige Politik. Und die können jetzt natürlich nicht mehr ihre Entscheidungen ändern.
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19.12.2006 10:01 Uhr von Der Erleuchter
 
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Erst mal ein Heizverbot einführen! Wäre viel effektiver. Dazu müssen noch sämtliche Industriebetriebe ihren Betrieb einstellen - dann können wir auch wieder vollkommen gesund und im Einklang mit der Natur leben.
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19.12.2006 10:05 Uhr von vst
 
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leslie: wie kannst du nur!!! tststs

das gute auto, wirtschaftskraft und mobilität mit den bösen rauchern auf eine stufe stellen.

es ist wichtig, die menschheit mit autoabgasen, industrieabfällen etc. zu vergiften.
unnötig ist es die menschheit durch rauchen zu vergiften

>achtung ironie<
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19.12.2006 10:11 Uhr von torix
 
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@vst: Aber nötig ist es, die Menschen Tag für Tag in Sadinendosen zu stecken, sich von Schmarotzern zu labern zu lassen, zu erkranken weil Überheizt wird und auch noch zwei mal im Jahr mehr zu zahlen ohne Gegenleistung.

Berufsverkehr in den Öffentlichen ist sowas von Ekelhaft. Besonders im Winter wenn alle durch die Gegend niesen und wetterbedingt scheiße aussehen.
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19.12.2006 10:25 Uhr von Der Erleuchter
 
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Hier nochmal in Zahlen http://de.wikipedia.org/...

Autofahren trägt nur zu 17% bei. Wäre eine flächendeckende Fernheizung realisiert in den Städten, wäre das Problem geringer.
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19.12.2006 10:28 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Ja oder endlich alternativen Fahren lassen: bzw. fördern. Oh. Mir fällt da nur keine ein. :-(

Aber bald ist sowieso Schluß

http://www.peakoilclock.com/...
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19.12.2006 10:48 Uhr von vst
 
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torix, Fang di Katz: torix
weichei :-)

seltsam. ich fahre sechsmal die woche mit öffentlichen ins büro und wieder heim.
ich werde nur von denen zugelabert, von denen ich mich gerne zulabern lasse.
und die nieser sind wesentlich seltener unterwegs wie man denkt.
krank bin ich in öffentlichen noch nicht geworden.

nur die übermäßige wärme in den öffentlichen die nervt mich auch.

ekelhaft? aber in bordellen und absteigen mit fetten weibern rumhängen
*scherz*

>Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel? Gern, wenn ich in Stuttgart bin nutze ich das Park & Ride System, aber hier im Hinterland (RT / TÜ) gibts leider kein so gut ausgebautes U-/S-Bahnnetz.<
da gilt auch die eu-richtlinie nicht.
aufm land dürft ihr euch weiterhin zupesten lassen.
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19.12.2006 11:00 Uhr von Jimyp
 
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@666leslie666: Und was ist, wenn der Raucher vor die Tür geht? Er produziert immer noch Feinstaub und das bei weitem mehr, als ein Diesel PKW in 90-100 Minuten. Und bei einigen Millionen Zigaretten pro Tag kommt da bei weitem mehr raus, als von allen Autos zusammen.

Allerdings bin ich auch der Meinung, dass Autos mit Schadstoffklasse 1 Fahrverbote bekommen sollten! Diese alten Kisten sollten so langsam von den Straßen verschwinden!
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19.12.2006 11:17 Uhr von foxymail
 
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ach die alten diesel: die alten diese sind doch gar net so schlimm, die geben eh keinen feinstaub ab, da hauts doch in der regel gleich ganze rußbriketts raus:)
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19.12.2006 11:23 Uhr von meru
 
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@Der Erleuchter: "Autofahren trägt nur zu 17% bei. Wäre eine flächendeckende Fernheizung realisiert in den Städten, wäre das Problem geringer."

Ja und wenn du den Staub mitrechnest für den Straßen und Reifenabrieb, sind es schon ca. 27%.
Du kannst dir nicht einfach nur die Dinge raussuchen die dir bequem sind, du mußt den Rest der Wahrheit auch akzeptieren.


Mfg Meru
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19.12.2006 11:29 Uhr von ottokar VI
 
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alte Autos haben 2 gewaltige Vorteile:
1. Als Diesel ist Ihr Ruß nicht annähernd so gesundheitsschädlich wie der ultrafeine Staub von modernen Hochleistungsdieseln.
2. Die wenig hochaufwendig hergestellten Verbundwerkstoffe haben bei der Herstellung weniger Energie benötigt und werden bei der Verschrottung weniger Energie benötigen und es entsteht weniger Abfall. Eine neue E-Klasse müsste schon ein paar Millionen KM fahren um durch einen Wenigerverbrauch von 1,5 Liter diesen Nachteil aufzufangen.

Auch interessant finde ich diese Frage: Was passiert, wenn man feststellt, daß sich die Feinstaubwerte nach der Verbannung der Autos aus den Städten nicht reduziert? Oder werden dann wieder Gefälligkeitsgutachten erstellt, die alles schönmalen?

Am Ende ist doch alles Augenwischerei.

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19.12.2006 11:53 Uhr von Deniz1008
 
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Wozu gibt es Pferde, Kühe und Esel als alternative forbewegungsmittel in notsituationen... *g*

mfg

Deniz1008
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19.12.2006 11:55 Uhr von DJCray
 
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...schlechte shortnews, da cherry picking . man kann nicht einfach nur die 9% aus der News rauspicken und das wars...

Oder hier nochmal aus der Quelle (Spiegel):
..
"Die neun Prozent, die der ADAC vorrechnet, stimmen laut Kluge nur dann, wenn man die Feinstaubbelastung auf die Fläche von ganz Europa herunterrechnet. "In Innenstädten und Ballungszentren sind Kfz dagegen laut Umweltministerium für bis zu 60 Prozent des Feinstaubs verantwortlich."
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19.12.2006 12:19 Uhr von Bjoern68
 
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Abzocke pur durch die Industrie, korrupte Politik: Wer hat denn diese Autos gebaut und wer hat diese so zugelassen ? Die Industrie und unsere Politiker. Dann sollen die auch für die Umwelt sorgen. Denn sie haben das hergestellt. Durch die Korruption an den Politikern wird aber nicht der Hersteller in die Mangel genommen und soll blechen ( im Grunde müßte der alle Autos kostenlos nachrüsten !) , nein...der Endverbraucher ist wieder einmal der Depp der dann schauen kann was er macht.

Schlimm sowas und Korruption in allen Dingen.
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19.12.2006 12:33 Uhr von foxymail
 
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reinigung: der meiste feinstaub liegt auf dem boden herum und wird immer wieder aufgewirbelt. wieso reinigt man eigentlich nicht öfter feucht, dh. spritzt die Straßen naß ab?? von mir aus auch mit regenwasser? das würde glaub ich schon sehr viel helfen.
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19.12.2006 13:04 Uhr von legionaer
 
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Wer für´s Rauchverbot ist der muss auch für´s Fahrverbot sein.
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10.02.2007 10:08 Uhr von Neuer
 
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Für manche nicht schlecht: Macht doch einfach ein Geschäft daraus, kauft die alten Autos günstig ein, fahrt sie zu uns nach Spanien und verkauft sie hier mit sattem Gewinn. Ich kenne etliche hier, die davon in Saus und Braus leben.
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19.02.2007 15:01 Uhr von Mario Dolzer
 
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regulieren und abkassieren
So kann man regulieren bis der Arzt kommt....nee der ist schon wegreguliert...ich vergaß...
Die Verwaltung wird weiteraufgebläht und der Erlös aus dem Verkauf von Vignetten dient zum Kauf von rot/schwarzem Toillettenpapier und neuer ganz ökologischer Dienstwagen.
Na klar Lasst uns den öffentlichen Nahverkehr benutzen, wie manche zynische ungebundene ewig gestrige vorbeten....
ja da kommen wir überall mit hin.....überall zu jeder Zeit (die Bahn will grade wieder einige hundert Bahnhöfe verkaufen...)


Fahrverbot ist defacto eine Zwangsenteignung.
Davon betroffen sind die Teile der Bevölkerung, die sich kein
100.000 € Auto leisten können und ihren alten Wagen erhalten und pflegen.
Diese Bevölkerungsschichten haben auch keine Anteile an Windkraftanlagen
oder kassieren auch nicht die 49Cent für Ihre subventionierte Voltaikanlagen
sie müssen nur 40% mehr für das umweltfreundliche Gas bezahlen
bis zu 50% mehr für ihren Kabelanschluss, unerschwingliche Studiengebühren für Ihre Kinder.....usw...usw...usw...


Die bolschewistischen Zwangshandlungen der Vollgestörten in der
"denkfreien" Politikzone werden immer heftiger....

Ja WIR LASSEN UNS WIRKLICH VON DEN WIRKLICHEN PROBLEMEN ABLENKEN !!!

Wann hattet ihr eigentlich den letzten persönlichen Kontakt mit Euren Mandatsträgern
(Bundestag , Landtag, Kommune) ?


Ansonsten ich habe für mein Fahrzeug eine ABE
(Allgemeine Betriebserlaubnis) PUNKT
Alles andere regeln die Regierungspräsidenten und Gerichte in meinem Interesse.......
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20.02.2007 09:04 Uhr von eros007
 
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Mario Dolzer: Bei den Leuten, die Du beschreibst und die ach so schlecht dran sein sollen, frage ich mich, warum die überhaupt ein Auto haben. Die kämen ohne Auto wohl weit billiger weg. Aber das kapiert der Deutsche einfach nicht: wenn man sich ein Auto nicht leisten kann, dann schafft man sich auch keins an. Aber schreien und klagen, das muss sein.

Über 80% der Deutschen kämen bei gutem Willem und etwas Flexibilität ohne Auto aus. Der Figur (>40% von uns sind ja bekanntlich übergewichtig) würde es auch gut tun, wenn man sich öfter mal aufs Fahrrad schwingen würde oder die paar hundert Meter zur nächsten Bushaltestelle laufen würde.

Fahrverbote in den großen Städten für alte Autos sind längst überfällig. Es ist ja nicht so, dass man dort dann nicht mehr rein kommt. Nein, in großen Städten (und um diese geht es hier) gibt es gut ausgebaute öffentliche Verkehrsmittel, die wohl nur besser werden können, wenn sie stärker genutzt werden (höherer Takt usw.). Das Geschrei hier erinnert mich immer mehr an den Zwist zwischen Kindergartenkindern, die nicht in der Lage sind, Alternativen zu sehen. Die Ergebnisse der Pisa-Studie zeigen jetzt wohl auch schon bei den Erwachsenen ihre Auswirkungen...

P.S. Nur zur Beruhigung, weil ich weiß, was kommen wird. Ich schrieb nicht, dass _alle_ auf ihr Auto verzichten können. Aber ein großer Teil käme - wenn man ehrlich ist - auch ohne Auto aus. Insbesondere, wenn man entweder in großen Städten (>100.000 Einwohner) lebt oder dort arbeitet.
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20.02.2007 09:11 Uhr von vst
 
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eros: 100% zustimmung

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