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Versandkosten bei eBay zu hoch? Laut Gericht darf Ware auch abgeholt werden

Einem Käufer, der bei eBay zwei Fahrradsättel für insgesamt einen Euro erworben hatte, waren die Versandkosten von acht Euro zu hoch und er beschloss die Ware persönlich abzuholen. Der Verkäufer bestand jedoch auf den Versandkosten.

Der Fall landete vor Gericht. Es wurde entschieden, dass es durchaus legitim ist, die Ware direkt abzuholen.

Der Verkäufer hätte ausdrücklich darauf hinweisen müssen, dass die Ware ausschließlich zugeschickt wird. Das Erwähnen von Versandkosten allein reicht nicht aus, um diese als gegeben anzusehen.


WebReporter: teledealer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, eBay, Versand
Quelle: www.heise.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2006 20:54 Uhr von blazebalg
 
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ahahahahahaha: jaja, die deutschen, kritiksüchtig bis zur selbstzerfleischung so wie andere staaten uns auch sehen ;)

acht euro... weiter so :D
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18.12.2006 20:56 Uhr von Jimyp
 
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Gute Entscheidung! Viele, vor allem Unternehmen, versuchen durch hohe Versandkosten mit Billigartikeln noch Gewinn zu machen, in dem sie die Versandkosten zu hoch ansetzen! Selbst bei DHL zahlt man für ein Paket nur noch 5,90 € wenn man die Paketmarke online kauft oder an einer Packstation abgibt. Für einen Ebay-Verkäufer sollte das kein Problem darstellen!
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18.12.2006 21:11 Uhr von TLeining
 
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@ Jimyp: okay, zunächst mal, um Sachen zu versenden braucht man auch ein Paket, ein Paket bei der Post, Größe M, kostet etwa 1,90. Gesamtversandkosten belaufen sich damit auf 7,80Euro.
Packstationen gibt es nicht überall, und nicht alle wollen sich da anmelden. Es ist einfacher die Paketmarke so auszufüllen, wenn man es eh an den Schalter bringen muß (imo)

Außerdem: Bei jeder Auktion werden die Versandkosten mit angegeben, wem die zu hoch sind, der soll vorher nach Alternativen fragen oder einfach NICHT BIETEN. Es ist einfach lächerlich wegen jedem Blödsinn vor Gericht zu gehen, ist es wirklich so schwer einfach mal nachzufragen?

zur News: Bei jeder Auktion werden doch eigentlich die möglichen Versandformen mit angegeben, solange Selbstabholung nicht angegeben ist müßte das doch rechtsverbindlich sein, oder?
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18.12.2006 21:18 Uhr von Jimyp
 
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@TLeining: Das Problem ist aber, dass diese Verkäufer ihre Ware nicht in ein 2 € Pakset legen, sondern häufig alte Pakete oder Schuhkartons verwenden und trotzdem den vollen Preis berechnen!
Solche Verkäufer sollte man meiden, denn sie sind nur auf Abzocke aus!
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18.12.2006 21:24 Uhr von Gorxas
 
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alter hut: Selbstabholung muss schon in der Auktion schriftlich ausgeschlossen werden.
Es gab vor nem Jahr bei mir so nen Fall. Super Grafikkarte für 1 € ersteigert. Versandkosten: 299 €.
Ich wollte die Grafikkarte abholen, da ich eh auf der Strecke unterwegs war. Der Verkäufer war natürlich dagegen.
Nach meiner Beschwerde bei ebay musste er einlenken und nun zock ich stolz mit meiner Graka ;-)
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18.12.2006 21:25 Uhr von ishn
 
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Demnächst wird bei Ebay die Artikelbeschreibung wahrscheinlich 3-4 Seiten einnehmen. Ich bin auch der Meinung es gilt nur das was dort unter Versand steht. Oder muss demnächst auch ein Transport per Brieftaube und Flaschenpost kathegorisch ausgeschlossen werden. Und wenn man die Ware persönlich abholen möchte. Muss dann der Verkäufer auch Vormittags oder um 2:00 Nachts erreichbar sein ? Weil wenn da NICHT steht das es ihm nicht recht ist das ich dort Sonntagsmorgen um 2:30 klingel darf man ihn dann verklagen ? Mich würde mal zu sehr das Bewertungsprofil von dem Käufer intressieren.
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18.12.2006 23:17 Uhr von Gregsen
 
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@leining: deine ausführungen sind zum teil zutreffend, nur bedenkst du dabei nicht, dass es im falle von ebay shops massenverträge mit der post bzw kartonagenfabriken sind, und dann kostet son karten grad mal 10cent und der versand auch deutlich weniger.

Bei Privatauktionen ist es ok, solange es im toleranzbereich liegt. Ich hab z.B. letztens einen sim karten adapter ersteigert, versandkosten 5€. Gut soweit nichts besonderes... nur kam das teil dann in nem gewöhnlichen 55cent brief mit nem stückchen tesa an einem din A4 blatt drinnen befestigt.

Aber um zum thema zurück zu kommen, wenn ich die sachen persönlich abhole entstehen dem doch überhaupt keine kosten, weder für versand noch verpackung... d.h. der verkäufer hat nur was dagegen wenn er plant am versand noch gewinn zu machen... und dafür is die versandkostenpauschale nicht da.
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18.12.2006 23:36 Uhr von MasterCj
 
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Höher der Versandkosten egal: Hallo!

Ich bin nun schon Jahrelang bei Ebay und kann garnicht verstehen wie ihr euch so über die Versandkosten aufregen könnt...

Wenn ich mir für einen bestimmten Artikel ein Maximum setzte (beispielsweise 20€) dann biete ich auch nur bis dahin mit.

Wenn die Versandkosten (ungerechtferigte) 12€ betragen würden, würde ich eben nur bis 8€ mitbieten. Wenn die Versandkosten bei 1,50 wären würde ich bis 18,50 mitbieten.

Wenn irgendjemand so "blöd" ist und ÜBER sein Maximum bietet braucht sich hinterher odch nicht zu wundern. Die Versandkosten stehen schliesslich schon VORHER in der Auktion.
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18.12.2006 23:48 Uhr von TLeining
 
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@ Jimyp: ich würde 2 Euro nicht als Abzocke bezeichnen, aber gut.

@ Gregsen
es ist aber für Unternehmen normal die gängigen Kosten zu verwenden, gerade bei den e-bay-Shops, denen es ja teilweise doch sehr schlecht geht, hilft das noch einigermaßen Gewinn zu machen.

Auch bei Unternehmen gibt es manchmal die Vorgehensweise, dass die Ware nur verschickt wird, eine Selbstabholung nihct möglich ist, das sind dann einfach die AGB
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19.12.2006 00:42 Uhr von borgir
 
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Nun ja: als Käufer kann ich mir bei jedem Versandhaus aussuchen, wie ich die Ware bekommen möchte. Warum nicht auch bei Ebay....
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19.12.2006 08:17 Uhr von bastelladen1
 
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prima: es gibt ganz viele bei Ebay, die sich am Porto noch gesund stossen. Habe mal ein Paket von Hermes geliefert bekommen 3,95 € . Bezahlt habe ich 10 €, da mehrere Auktionen drinnen waren und es pro Teil ein extrazuschlag gab. Finde es schon sehr erschreckend was manche für horrende Portopreise haben und es dann für sehr wenig Geld verschicken.
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19.12.2006 08:19 Uhr von Kachido
 
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Unabhängig vom Streitwert finde ich das Urteil gut. Warum nicht ehrlich das Delta "tatsächliche Versankosten" (Verpackung + Porto) - "angegebene Transportkosten")) beim Startgebot zuschlagen, wenn es sich sonst nicht rechnet? Versteckter Gewinn im Porto empfinde ich als Betrug gegenüber dem Käufer.

Wenn man ehrlich ist, hofft man doch, dass ein Käufer diese Kosten übersieht, warum auch immer. Und mit der Gutgläubigkeit anderer Geschäfte machen - nein danke.
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19.12.2006 08:30 Uhr von miefwolke
 
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Vorher Informieren Einfach mal eine Mail an der Verkäufer und in Fragen ob man es Abholen kann.

Aber das is wieder Typisch für 8 euro so ein geschiss vor Gericht zu machen.
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19.12.2006 17:01 Uhr von legionaer
 
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Ewiges Thema Versandkosten: Als Münzsammler habe ich mal eine zeitlang auch auf Ebay mich rumgetrieben. In dem Bereich wird häufig versucht über die Versandkosten noch eine schnelle Mark - Verzeihung - einen schnellen Euro zu machen.

Wenn ein Händler nicht unbedigt die persönliche Abholung möchte, so kann ich das durchaus verstehen, aber doch nicht bei Privatpersonen - gut, die sich dann oftmals als Händler herausstellen.

Ich breche mir als Verkäufer keine Rippe, wenn ich einen Termin ausmache, an dem ich sowieso zu Hause bin.

Einmal musste ich einen Vortrag in Köln halten, da habe ich mich mit dem Verkäufer am Dom getroffen, weil es für ihn auf dem Weg lag. Warum nicht?

Jeder der gegen Selbstabholung ist, der will doch mit der angebl. Pauschale abzocken.

Ich wollte ein Buch von einem Verkäufer in Straßburg ersteigern. Per Email kam heraus, dass dieser genau zwei Strassen weiter wohnt, es aber ablehnt, dass ich das Buch abhole. Statt dessen wollte er es mir für 5 € zuschicken. Aber für den Buchversand gibt es auch in Frankreich günstige Pauschalen - und für die Verpackung verwenden nach meiner Erfahrung die Wenigsten die Differenz. Da wird gestückelt was das Zeug hält.

Bis zu einer wirklichen Regelung sollte es nicht zu schwer sein einfach nachzufragen. Leute die ihr Zeug per VV noch vergolden wollen, bei denen muss man ja nicht steigern.

Wundert mich halt nur das Ebay eigentlich bei allem mitmacht, weil es ja den Auktionsanfangswert niedriger macht. Ich habe einmal Ebay darauf hingewiesen, dass viele Euro Münzen mit Startpreis 1 Euro eingestellt werden und im Kleingedruckten dann der Hinweis kommt, dass der Nennwert z. B. 5 oder 10 Euro, dann auf den Auktionsendpreis noch draufgerechnet wird. Für mich ganz klar ein Verstoss gegen die Richtlinien. Ebay hat sich dafür aber nie interessiert.
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19.12.2006 17:09 Uhr von Garviel
 
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@legionaer: "Ich habe einmal Ebay darauf hingewiesen (...) Für mich ganz klar ein Verstoss gegen die Richtlinien. Ebay hat sich dafür aber nie interessiert."

Hm, du wunderst dich aber doch hoffentlich nicht wirklich darüber? Ebay sch... auf so ziemlich alle Regeln, solange sie nicht selbst darunter leiden, da werden sie dann plötzlich sehr schnell und sehr gesprächig. Aber wenn man Fragen oder Anregungen hat, ist es schon schwierig, sie in irgend einem Formular hinterlassen zu dürfen. Dass man auch noch eine Antwort bekäme oder eine Reaktion erwarten könnte - nö, natürlich nicht, schädigt ja das Geschäft. Und so werden fröhlich weiter Kriminelle ihr Unwesen treiben, Pornos im frei zugänglichen Bereich angeboten usw. usf. Steigert doch schließlich die Rendite...

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