18.12.06 20:53 Uhr
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Schäuble: Weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters im Gespräch

Bundesinnenminister Schäuble hat sich mit neuen Gedanken zur Rente und zum Generationenvertrag zu Wort gemeldet. Demnach erklärte er, dass die Rente mit 67 noch nicht das Ende der Entwicklung darstelle.

Wenn der Generationenvertrag eingehalten werden soll, müsse die Lebensarbeitszeit verlängert werden. Er fügte hinzu, es sei "wahrscheinlich das wirksamste Vorsorgeprogramm gegen die Verbreitung von Demenz".

Alle ab Jahrgang 1964 können erst mit 67 Jahren in Rente gehen, es sei denn, man hat 45 Jahre Beiträge eingezahlt. Dann kann man weiterhin mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen.


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WebReporter: misnia
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Rente, Gespräch, Erhöhung, Weite, Wolfgang Schäuble, Renteneintritt
Quelle: www.n-tv.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2006 20:40 Uhr von misnia
 
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Demenz ????? Wer ???? Schäuble !!!! Ich glaube das ist der Gipfel der Frechheit. Wahrscheinlich sollen alle Beiträge abführen und bevor die Rente abgerufen werden kann, sollen die Beitragszahler sterben ????
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18.12.2006 21:23 Uhr von Cybertronic
 
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diesen Link: habe ich auch bei N-TV gelesen. Man fragt sich, was in den Köpfen der Politiker vorgeht. Ich würde es so machen. Rente ab 100. RV Beitrag 1,7 % und für Plege Beitrag von 25%, da alle Leute immer Kränker und sowieso mit 50 bis 60 am Ende Ihrer Kräfte hingeärmelt wurden, umstellen.
Hauptsache wir haben ein tolles Wirtschaftswachstum, nur zu welchem Preis. Weiter so ! Was juckt mich ein schei***
Generationsvertrag von 1950 ?! Wenn es keine Preiserhöhung gäbe, dann könnten auch Renter Ihre 7 Sachen auch bezahlen.
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18.12.2006 21:58 Uhr von exekutive
 
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was soll man schon von einem land: halten, in dem das wohl der wirtschaft an erster stelle steht und das der bürger an letzter

die regierung reitet uns alle immer mehr in die "scheiße"

naja was solls.. in gewisser weise bin ich der regierung auch für ihre "arbeit" dankbar.. denn es wird sich erst was ändern, wenn uns das wasser bis zum halse steht, bzw wir am ertrinken sind.. und die politiker sezten alles daran, das dieser zeitpunkt immer näher rückt
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18.12.2006 22:07 Uhr von ishn
 
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Das einzig falsche an dieser Regelung ist das es ein Renteneintrittsalter und keine Beitragsjahreregelung gibt. Es ist nicht einzusehen das jemand der sagen wir erst mit Mitte 30 sich bequemt Beiträge ein zu zahlen genauso behandelt wird wie einer der seid seiner Lehre abgedrückt hat.
Es dürfte eigentlich nur danach gehen das wer 45 Jahre voll hat auch volle Rente kriegt.
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18.12.2006 22:08 Uhr von MannisstderBlond
 
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45 Jahre: inklusive Ausbildung?
Dann können viele aus meinem Jahrgang ja schon mit 60-61 in Rente gehen.

Das ist so bestimmt nicht in dem Sinne der Politikbonzen. Lieber sehen die, das wir bei der Arbeit verrecken und so die Rentenkosten drücken.

mfg
MidB
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18.12.2006 22:15 Uhr von Rollo-Ralf
 
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Rente: Irgendwann wird es so sein das du auch noch dafür Bezahlen must, wenn du 70 wirst und Rente haben willst!
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18.12.2006 22:31 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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mich betrifft: das ohnehin nicht.
Als Freiberufler muss ich meine eigene Rente finanzieren. Ich wäre ohnehin erst mit 72 auf meine 45 Beitragsjahre gekommen, hätte ich mich nicht vor ein paar Jahren dazu entschlossen, mein berufliches Glück nicht auf einem festen Beschäftigungsverhältnis aufzubauen.

Zur Sache selbst:
Die Begründung Schäubles halte ich für arg zynisch. Solange in vielen Unternehmen und Branchen die Personalchefs und Eigner ältere Arbeitnehmer entlassen und durch jüngere entlassen, werden ohnehin die wenigsten das Rentenalter erreichen und damit die höchstmögliche Rente beziehen. Sollte der Vorschlag kommen, ist das eine Einladung zur Altersarmut. Dass Menschen, die heute jünger als 45 Jahre alt sind, darüber nur den Kopf schütteln, ist kein Wunder.....
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19.12.2006 00:24 Uhr von christi244
 
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tja Fällt einem hierzu eigentlich jemandem ein, das Wahlverhalten zu ändern ... das wäre die einzig richtige Antwort auf diesen Schwachsinn.
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19.12.2006 00:35 Uhr von borgir
 
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wenn hier einer: dement ist, dann sind es politiker di eglauben, dass man ernsthaft arbeitet, bis man ins grab fällt. was fällt diesen arroganten schnöseln noch alles ein, um das volk zu verarschen?? es gibt hier nur eine frage: wie lange lassen wir uns diese frechheiten noch gefallen??
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19.12.2006 03:07 Uhr von no_trespassing
 
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Es tut mir leid aber die Aussage von ihm ist nicht von der Hand zu weisen.

Er hat lediglich gesagt, daß man länger arbeiten müsse, wenn der Generationenvertrag eingehalten werden soll.

Die Deutschen sind selber schuld...wir bekommen einfach zu wenig Kinder, weil jeder sich der Verantwortung entledigen will. Daß selbst höherverdienende Akademikerinnen sich einfach bewußt gegen ein Baby entscheiden, zeigt, daß man eher der Spaßgesellschaft zugeneigt ist, als neben einem Job noch Verantwortung für Kinder übernehmen zu wollen.

Klar führt das dann zu steigenden Beiträgen.
Und wer behauptet, daß eine Abkehr vom Generationenvertrag und eine private Altersvorsorge die Lösung ist, der hat den Schuß nicht gehört. Diejenigen, die durch das System dann durchfallen, weil sie eben nicht auf das Prinzip Eigenverantwortung gesetzt haben, denen bleibt im Alter nur die Kriminalität, um sich durchzukämpfen. Und damit sinkt die Lebensqualität aller, auch der die eingezahlt haben.

Es wird Zeit, daß eine Besinnung endlich wieder zurück zur Großfamilie kommt.

Solange 5 Kinder von irgendwelchen karrieresüchtigen Egoisten noch als asozial abgestempelt werden, läuft was falsch und da muß gegengesteuert werden.

3 Kinder pro Familie muß Standard werden, damit die Alterspyramide wieder mit einem Unterbau versorgt ist. Ich hab noch keine Pyramide gesehen, die auf dem Kopf stehen kann. Ist eine Logik. Genauso wie die Logik von Herrn Schäubles Aussage.

Generationenvertrag einhalten = entweder mehr Kinder oder länger arbeiten

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19.12.2006 09:01 Uhr von maglion
 
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Schäuble hat Recht gerade, wenn man die Sache langfristig betrachtet !!!

1. Wer soll die ständig steigende Rentnerzahl finanzieren?

2. Die Menschen werden immer gesünder und leben länger => Es gibt immer mehr Menschen, die länger in Rente sind, als sie gearbeitet haben !

3. Die aktuellen Rentner gehören zu den wohlhabenden Bevölkerungsschichten und sorgen so für einen nicht unerheblichen Konsum. In zukunft werden die Rentner deutlich ärmer sein und können so weniger konsumieren, was sich wiederum auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt auswirken wird.

4. Der Anteil der echten Knochenjobs ist im Vergleich zu früher (z.B. 50er / 60er Jahre) deutlich gesunken und die Arbeit wurde im allgemeinen viel leichter - leider wurde auch viele Arbeitnehmer viel weicher => wir sind eine Nation der jammernden, verwöhnten Weicheier !

NATÜRLICH gibt es Jobs, bei denen man nicht bis 67 oder gar 70 Jahre arbeiten kann und dafür muss man eine Regelung finden.

Außerdem macht eine längere Lebensarbeitszeit nur dann Sinn, wenn es auch genügend Jobs für alle gibt.

Was völliger Blödsinn ist, ist die Forderung der Mindestanzahl von Rentenbeitragsjahren. Denn damit würde man alle bestrafen, die viel Zeit in ihre Ausbildung investieren. Daher gehört auch z.B. das Studium angerechnet - natürlich nur in einem begrenzen Rahmen. Genauso sieht es für Mütter und Hausfrauen aus.

Man sollte die Famile viel mehr fördern, so dass es für mehr Menschen möglich wird mehr als ein Kind zu finanzieren ohne einen Sozialen Abstieg in Kauf nehmen zu müssen.

Dazu gehören kostenlose Kindergartenplätze und Schulen mit Ganztagsbetreuung und die Möglichkeit für eine erstklassige Ausbildung für Kinder aus allen Schichten.

Wenn unsere Kinder keine Leistungsträger werden, die unsere Wirtschaft konkurenzfähig halten können, haben wir im Alter nichts zu Essen - so einfach ist das. Das bedeutet, dass wenn man schon zu wenig Kinder in die Welt setzen, müssen diese die optimalen Voraussetzungen haben, um später für das Land sorgen zu können.

Wenn wir jetzt schon nicht in der Lage sind, den wenigen Kindern ein optimale Umfeld zu ermöglichen, was würden wir dann machen, wenn es doppelt so viele Kinder geben würde????

Bevor man nach mehr Kindern schreit, sollte man sich erst mal um die kümmern, die schon da sind und keine bzw. schlechte Perspektiven haben.
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19.12.2006 11:08 Uhr von legionaer
 
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Länger arbeiten?: Okay, die Frage ist nur WO?

Der Generationenvertrag ist schon lange hinfällig und hätte schon längst gekündigt gehört. Aufgrund der Spätaussiedlerpolitik, der Wiedervereinigung mit Mitteldeutschland, die Aufnahme jüdischer Russen etc. sind die Sozialkassen und hier natürlöich auch die Rentenkasse extrem angespannt. Es müsste ein Break geben, jeder zahlt nur noch für seine Rente. Finanziert wird ein Übergang von Generationenvertrag zum Meine-Rente-Vertrag. :)

Das wird zwar teuer, aber erheblich günstiger, als wenn in spätestens 30-50 Jahren alles zusammenbricht.

Oder die Rente wird ganz abgeschafft und jeder ist sich selbst der Nächste. Klappt in vielen Dritte Welt Ländern nicht, also warum sollte es bei uns auch nicht klappen. *lol*
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19.12.2006 11:17 Uhr von maki
 
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Ich kann mich nicht erinnern, irgendwann irgendwo bei irgendwem irgendeinen "Generationenvertrag" unterschrieben zu haben.
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19.12.2006 12:18 Uhr von da_schau_hin
 
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Eine: Tatsache, die eigentlich niemand, ohne die Geichtsfarbe zu wechseln bestreiten kann:
Alles was je mühsam erstritten wurde, ob es Arbeits- oder Urlaubszeiten, "feste" Arbeitsverträge oder andere diverse Rechte der Arbeitnehmer betrifft, liegt längst in Schutt und Asche. Wenn es "normal" ist, dass Gewerkschaftler auch im Vorstand von betuchten Konzernen sitzen und dies auch noch für gut befunden wird "sie können in die Basis hineinriechen", also bei solchen Worten frag ich mich ob ich noch ganz dabei bin, es scheint sich ja niemand darüber aufzuregen?
Die Renten, ja genau dasselbe Spiel, es werden Leute gebraucht, die einzahlen und nicht solche, die ihr Geld dann auch noch verballern... würden, falls es noch da ist^^
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19.12.2006 12:28 Uhr von Tyfoon
 
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@maglion: "Wer soll die ständig steigende Rentnerzahl finanzieren?"

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Würden bzw. müßten sämtliche Politiker und Staatsbedienstete (ca.4-5 MIO) ab sofort in die Renten- und Arbeitslosenversicherung einzahlen wären die Kassen voll und man bräuchte über dieses Thema nicht diskutieren. Das Gegenteil ist aber leider der Fall, diese Sozialschmarotzer zahlen nicht einen müden Cent ein, kassieren aber üppige Gehälter und horrende Pensionen. Mit welchem Recht ???
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19.12.2006 12:35 Uhr von vst
 
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warum streichen wir nicht jedem: die rente, pension und führen wieder armenhäuser ein?
dort kann derjenige der glaubt er müsse aufhören mit arbeiten vor sich hinvegetieren bis er eines mehr oder weniger natürlichen todes stirbt.

ich hätte nichts dagegen länger zu arbeiten, nur wer beschäftigt mich mit 65 noch?

es geht doch nur darum, den alten menschen die rente zu kürzen.
sonst um gar nichts
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19.12.2006 12:47 Uhr von da_schau_hin
 
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vst: es geht doch nur darum, den alten menschen die rente zu kürzen.
sonst um gar nichts
Wie kommst du bloss auf solche Ideen? Nie nicht würden die so etwas böses tun ^^
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19.12.2006 12:49 Uhr von legionaer
 
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vst: 100% korrekt auf den Punkt gebracht!
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19.12.2006 14:35 Uhr von Johnny Cash
 
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Kann: nur vst Recht geben. Auf lange Sicht läuft es nur darauf hinaus die Renten weiter zu drücken und am Ende dem Einzelnden selbst die Schuld an seiner Situation geben zu können.
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19.12.2006 15:47 Uhr von delauer
 
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Falscher Weg: Toll, man kommt mit 67 in Rente, aber man war 27 Jahre vorher arbeitslos.
Die Unternehmen wollen keine älteren Angestellte haben. Wieso hebt die scheiß Regierung denn noch das Renteneintrittsalter an?

Rot-Grün läuft nicht, so wie man es uns vorgegaukelt hat!
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19.12.2006 22:54 Uhr von freddy111
 
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vieleicht gibt es dann Firmen mit angeschlossenem Altersheim und Friedhof!!

Diese sog. Politiker sind einfach nur zum
kotzen
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19.12.2006 23:02 Uhr von TAGDERROSE
 
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weniger Rentenzahlung durch schnelleren Abgang: Demenz kann schon in jüngerem Alter eintreten, Herr Schäuble!
Wir sollen alle viel einzahlen, länger arbeiten und danach möglichst früh sterben! Dies spart Rentenzahlung, Krankheitskosten, denn man stirbt ja vielleicht schon am Arbeitsplatz!
Jemand, der körperlich viel leisten muss, kann in seinem Beruf nicht so lange arbeiten, denn er ist ausgemergelt!

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