18.12.06 16:38 Uhr
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Kardinal Lehmann mahnt Überarbeitung der Hartz-IV-Gesetzgebung an

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, hat eine Überarbeitung der Hartz-IV-Gesetzgebung angemahnt.

In der Sendung "Unter den Linden" des Senders Phoenix äußerte der Kardinal, es liege ihm viel daran, "die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit" gewissenhafter unter die Lupe zu nehmen als dies bisher geschehen sei.

Lehmann solidarisierte sich ausdrücklich mit dem nordrhein-westfälischen Sozialminister Laumann (CDU), der in der gleichen TV-Sendung die SPD aufgefordert hatte, sich nicht länger gegen eine Revision der Sozialgesetzgebung zu sperren.


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WebReporter: the_final_conflict
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Gesetz, Hartz IV, Jens Lehmann, Kardinal, Überarbeitung
Quelle: www.presseportal.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2006 17:03 Uhr von Troll-Collect
 
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vergifteter Köder: "Lehmann solidarisierte sich ausdrücklich mit dem nordrhein-westfälischen Sozialminister Laumann (CDU), der in der gleichen TV-Sendung die SPD aufgefordert hatte, sich nicht länger gegen eine Revision der Sozialgesetzgebung zu sperren."

Achso ...

>>
Und für diese hat Rüttgers sich etwas ganz besonderes ausgedacht: Eltern und Kinder sollen wieder füreinander aufkommen müssen. Dieses kaum beachtete Detail macht den NRW-Antrag so perfide und zeigt seine eigentliche Stoßrichtung: Es geht um die dauerhaft Erwerbslosen. Hartz IV schaffte die allgemeine Unterhaltspflicht zwischen Eltern und ihren erwachsenen Kindern ab. Rüttgers will sie wieder einführen. Ob ein 53-jähriger Erwerbsloser sich wohl der erniedrigenden und konfliktträchtigen Situation aussetzen möchte, dass seine Kinder seinen Lebensunterhalt finanzieren müssen? Wohl kaum, lieber werden Betroffene jede noch so schlecht bezahlte und entwürdigende Arbeit annehmen.
<<
http://www.lebenshaus-alb.de/...

und sowas von einem Kirchenmenschen. Oder erst recht? Vielleicht spekuliert er darauf, das Caritas&Co. in ihren Unternehmen noch mehr Ein-Euro-Jobber gestellt bekommen.
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18.12.2006 18:06 Uhr von HeiligerSchnitter
 
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@Chorkrin: "das sorgt der Staat schon dafür das sie das tun, zB werden jüngere (18-ca.26), ledige Erwerbslose gezwungen soweit möglich (wird von der ARGE überprüft) wieder bei ihren Eltern einzuziehen, um die Mietzuschüsse sparen zu können."

Das stimmt so nicht.
Personen unter 25 Jahren, die ALG2 beziehen, dürfen nicht mehr ohne weiteres bei ihren Eltern ausziehen. Aber die, die vor dieser Gesetzesänderung schon in eigener Wohnung lebten, müssen nicht zurückziehen.

Und die Frage, ob Verwandte mich unterstützen könnten, kenn ich gar nicht...
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18.12.2006 22:57 Uhr von detterbeck
 
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ach ich kenn auch leute, die mit hartz4 unzufrieden waren. dann haben sie sich arbeit gesucht und jetzt sind sie wieder glücklich...
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19.12.2006 00:57 Uhr von borgir
 
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hartz iv: war so ziemlich das schlimmste, was in den letzten jahren verbrochen worden ist. die politik lebt einfach an der realität vorbei und hat keine ahnung was es heißt, nur existieren zu dürfen. und nciht mal das klappt so richtig, wenn man hartz iv bekommt.
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19.12.2006 14:29 Uhr von Johnny Cash
 
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@ detterbeck: Das war aber sehr witzig
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Die Vertreter der Kirche sind noch genau die gleichen Verbrecher wie vor 500 Jahren. Hauptsache sie können an den Einnahmen der Fürsten (Wirtschaft & Politik) kräftig mit absahnen. Die Leibeigenen ( 1 Euro Sklaven) werden sich schon finden lassen.

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