18.12.06 11:12 Uhr
 477
 

Kurdistan: Vor 60 Jahren endete der erste eigenständige Staat der Neuzeit

Vor 60 Jahren marschierten iranische Truppen unter der Führung von Mohammad Reza Schah Pahlavi in die Stadt Mahabad ein. Damit endete nach weniger als einem Jahr die Existenz der "Republik Kurdistan".

Ghazi Mohammed, General der Roten Armee, war am 23. Januar 1946 in der zum Iran gehörenden Stadt Mahabad in einem Bündnis zwischen der UdSSR und kurdischen Volksstämmen der Gründungsvater des ersten kurdischen Staates der Neuzeit.

Nicht zuletzt aufgrund des recht problematischen kurdisch-sowjetischen Bündnisses und des weitgehenden Fehlens sowjetischer Unterstützung für den Fortbestand der Republik folgte letztlich der Zusammenbruch dieses Staates.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, Staat, Neuzeit
Quelle: www.jungewelt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

ThyssenKrupp will den Aufzug neu erfinden: Vertikal und horizontal ohne Seile
Zwölf Grad: Kältester Sommer in Moskau seit dem Jahr 1879
Seltenes blaues biolumineszentes Plankton an der Küste von Wales zu sehen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.12.2006 11:41 Uhr von JayAge
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
60 jahre alte news? ^^
Kommentar ansehen
18.12.2006 12:52 Uhr von normalo78
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Seltsame: Überschrift. Hört sich an, als ob die "Republik Kurdistan" der erste Staat der Neuzeit gewesen wäre... Gehört mindestens noch ein "kurdischer" mit rein. Und um das als News durchgehen zu lassen, hätten vielleicht irgendwelche Feiern zu diesem Jahrestag benannt werden müssen, so ist es doch ein wenig arg lang her ;) ...

Gruß

PS. Soll ich das jetzt bewerten, laß ich mal lieber...
Kommentar ansehen
18.12.2006 13:12 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
keine News, aber interessant News müssen nicht immer tagesaktuell sein. Angesichts des horrenden Unwissens über die Zusammenhänge im Nahen und Mittleren Osten halte ich das Thema und den vorliegenden Artikel für absolut notwendig und hilfreich, in die Debatte ein wenig "Niveau" hineinzubringen.

Bei allem Lob möchte ich aber auch auf eine m.E. spezifische Besonderheit der Quelle hinweisen. Die Zeitung "Junge Welt" ist eine - nach eigenem Verständnis marxistische Tageszeitung. Damit steht sie auf dem Spektrum möglicher Quellen am äußersten "linken Rand". Ich habe nix gegen Links, aber die harten Marxisten in Deutschland stehen auch in Opposition zu unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung.

Ergo: Für Artikel wie diese ist die Quelle in Ordnung, nicht aber für tagesaktuelle News zum Beispiel aus der Bundespolitik. Ich bitte den Autor, dies zukünftig bei seiner Entscheidung und Auswahl zu berücksichten.
Kommentar ansehen
18.12.2006 13:23 Uhr von Troll-Collect
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@Ralph: hier gilt das selbe, wie wir es kürzlich zur ND diskutiert haben. Bei beiden gibt es Fakten-Beiträge und Beiträge mit dominanten wertenden Charakter. Bei ersterem sehe ich keine Probleme auch tagesaktuelle Meldungen zu bringen. Zweitere gehören hier nicht rein, was aber auch für neoliberal ausgerichtete Blätter wie Spiegel und Focus gelten sollte.

Wobei aber wiederum ein Unterschied darin besteht, ob es ein Leitartikel eines Redakteurs ist, oder etwa eine Stellungnahme bzw. Interview etwa eines "Experten" oder einer kontextrelevanten Institution gebracht wird.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berlin: Extremisten laufen Sturm gegen liberale Moschee
Rendsburg: Auf der Flucht - Schaf sorgt für Sperrung des Kanaltunnels
Schleswig-Holstein: Jamaika-Koalition denkt über Haschverkauf in Apotheken nach


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?