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Probleme mit Behörden? - Geplanter Notruf 115 soll in Zukunft helfen

Sollte der deutsche Bürger in Zukunft Ärger mit Behörden oder Ämtern haben, könnte die von Bundeskanzlerin Merkel geplante neue Notrufnummer Abhilfe schaffen.

Experten sollen unter der Nummer 115 täglich 24 Stunden erreichbar sein, um bei Sorgen mit verschmutzten Busbänken oder unübersichtlichen Antragsformularen zu helfen. Projektbeginn soll der 1. März 2007 sein.

Vorbild ist ein Bürgerservice aus New York. Bund, Länder und Kommunen müssen allerdings noch darüber abstimmen. Es werden dabei Probleme, wie z. B. die ungeklärten Projektkosten, durchaus auch kritisch betrachtet.


WebReporter: Pennypecker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Zukunft, Problem, Behörde, Notruf
Quelle: www.abendblatt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2006 10:01 Uhr von SeraphicFeather
 
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ich würde so einem Projekt auf jeden Fall zustimmen, weil es gibt genug Leute die bei manchen DIngen Hilfe brauchen und sich professionelle Hilfe nicht leisten können oder einfach keine Zeit haben, das Haus zu verlassen. Die Ämter werden entlastet und wir Steuerzahler bezahlen ein paar Beamte mehr. Ist doch fair oder?? (Beamtenmikado)
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18.12.2006 10:11 Uhr von ganstarr69
 
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ich glaube dass man da nie durchkommen wird. Dauerbelastung der Nummer wird wohl die Tagesordnung sein. Sofern die Beamten die Anrufe auch entgegen nehmen, dürfte das wohl der einzige Arbeitsplatz innerhalb des Landes sein, an dem je ein Beamter gearbeitet hat. Ich hoffe man kann das Geschehen per Webcam beobachten.
Dass ich das noch erleben darf.
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18.12.2006 10:15 Uhr von luthienne
 
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Ich sehe das auch positiv: Oft bringen Beschwerden an den Vorgesetzten gar nix, man verplempert nur sinnlos Zeit damit, von einer Stelle zur nächsten zu laufen, ohne wirklich zu wissen, wer für was zuständig ist und an wen man sich wenden muss, wenn die Behördenwillkür mal wieder zugeschlagen hat.
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18.12.2006 10:56 Uhr von Lonni
 
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Da bin ich aber skeptisch: Kommt wohl darauf an, wer da am Telefon sitzt.

eine Krähe hackt doch der anderen kein Auge aus…
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18.12.2006 11:28 Uhr von Rollo-Ralf
 
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Man kann nur hoffen bei den teilweise doch recht sturen Behördenvertretern endlich einmal jemanden am Telefon zu finden, der sich mit dem, was da so Täglich an wahnsinnigen Bescheiden verschickt wird, auskennt. Heutzutage bist du ja gefordert und sollst alles mögliche vorlegen, was wenn du es zuschickst, nicht angekommen ist --- ist mir bereits mehrere mal passiert ---. Es wäre ja wirklich toll, sollte da mal jemand helfen können. Oft ist es ja so das du Stunden bei Behörden verbringst und keiner ist Zuständig.
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18.12.2006 12:09 Uhr von Johnny Cash
 
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Das: halte ich für eine geniale Idee. Nur hoffe ich das auch kompetente Menschen am anderen Ende sitzen nicht das manche nacher noch mehr verwirrt sind.
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18.12.2006 12:12 Uhr von Telemaster
 
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...Die gesamten Ämter (und sind natürlich entsprechende Gesetzesänderungen verbunden) brauchen nur die verflucht-verdammte Bürokratie und dieses ewige von Pontius zu Pilatus abschaffen. Gehe mal in Berlin ein Auto abmelden, mehrere Stunden Wartezeit, damit Dir der achsofreundlichgenervte Beamte sagen kann, dass Du am falschen Schalter bist. Oder versuche mal ein Oltimer-Kennzeichen zu bekommen; da weiß die Hälfte der Belegschaft noch nicht einmal was das ist und wie das geht...

Wenn all diese Probleme endlich entschärft werden und der Durchschnittsbürger sich nicht mehr vorm Amt fürchtet, oder besser gesagt: es ihm nicht mehr davor graut dorthin zu müssen, dann kann man sich eine 115-Telefonnummer auch sparen.

Ich bin davon überzeugt, die H4-Mitmenschen können uns da noch weitere Geschichten zum Thema übertriebene Bürokratie und schikanöse Regeln erzählen. Könnte nun fast sogar behaupten, dass diese die Stammkundschaft der 115er-Nummer werden; und nicht der Nachbar von nebenan, der der Meinung ist, die Bushaltestelle sei nicht wirklich perfekt sauber.

Die Kanzlerin sollte sich lieber mal ernsthaft damit auseinandersetzen, warum in Deutschland der Frust gegenüber Behörden so groß ist und wie solche Worte wie "Behördenwillkühr" oder "Beamtensturrheit" zustande kamen.

Naja...
Mal schauen obs was wird, glaube jedoch nicht daran, weil natürlich niemand die Kosten tragen möchte - wozu denn auch; der Bürger spielt ja auch so mit; und wenn er nicht klar kommt, hat er halt Pech gehabt.
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18.12.2006 12:50 Uhr von konfetti24
 
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Die Idee ist eigentlich nicht schlecht aber was meinste wie lange du warten musst bist dass du durchkommst? Meistens werden Ausländer anrufen die kaum deutsch verstehen und sich dann helfen lassen müssen um irgendwelche Formulare ausfüllen zu können. Bin mal gespannt wie dass wird...
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18.12.2006 19:19 Uhr von terrordave
 
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geld? die idee ist im kern gut, das würde demokratie fördern und den bürger stärken. soweit sehe ich außer heiß gelaufenen telefonen kein problem.

will kein spielverderber sein, aber muss das nicht irgendjemand bezahlen? ist der beamtenapparat nicht schon aufgebläht genug?
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18.12.2006 19:43 Uhr von bpd_oliver
 
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Fragt: sich nur, ob diese Nummer kostenfrei ist oder mit lustigen 1,99€/min zu Buche schlägt. "Wilde Beamte erwarten dich hier auf der Line...oder RUF MICH AN!!!" *g*
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18.12.2006 20:30 Uhr von jUSTINIUS
 
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wollten die nicht letztens 100 Euro Gebühr für Fragen beim Finanzamt einführen?
Ansonsten eine prima Idee, bei der Antragswut sowie Unzufriedenheit der Bürger in diesem Land könnten wir glatt 1 Mio Arbeitslose auf einen Schlag beschäftigen *g*
Außerdem läuft die Unzufriedenheit in einem Call Center einfach ins Leere :"Wir leiten das gerne weiter" - und nix passiert, weil sich danach keiner mehr kümmert. *lol*
Außerdem, bei der Menge an unterschiedlichen Anträgen, wer soll das denn bitteschön alles wissen, wenn sich nicht mal die zuständigen Behördenmitarbeiter für ihren Bereich auskennen?
Trotzdem gut, theoretisch könnten dadurch die Beamten in den Ämtern entlastet werden.
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19.12.2006 09:19 Uhr von opppa
 
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Kanalisierung: Offensichtlich plant "unsere" (nicht meine) Regierung, die Anliegen der Bürger jetzt kanalisiert ins Leere laufen z lassen.

Ich habe mal die Ausbesserung einer Straße verlangt; der "Erfolg" war, daß die Ausbesserung, die jahrzehntelang von der Stadt verschludert worden war, von den Anliegern bezahlt wird.

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