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Pharma-Konzern Eli Lilly soll Risiken bei Zyprexa heruntergespielt haben

Die Vorwürfe gegen den US-Pharmakonzern Eli Lilly werden lauter. Nach Zeitungsberichten sollen die Verantwortlichen des Unternehmens mögliche Nebenwirkungen seines Präparats Zyprexa wie Fettleibigkeit und Blutzucker verschleiert haben.

Das Medikament wird vor allem bei Schizophrenie-Patienten eingesetzt. Internen Papieren der Jahre 1995 bis 2004 zufolge sollen 30 Prozent der behandelten Patienten zehn, einige dieser Patienten sogar bis zu 45 Kilogramm zugenommen haben.

Ein US-Rechtsanwalt gab die Papiere an die Presse weiter. Demnach wussten die Verantwortlichen spätestens ab 1999 von den Risiken. Zyprexa erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von 4,2 Milliarden US-Dollar und ist Eli Lillys Umsatz-Spitzenreiter.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Konzern, Pharma, Lilly
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2006 01:13 Uhr von 666leslie666
 
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hehe @ hostmaster: Zitat:
Es ist doch allgemein bekannt
daß die Einnahme gewisser Psychopharmaka wie beispielweise trizyklischer Antidepressiva , eine durch Appetitanregung bedingte Gewichtszunahme bewirkt.

Das macht mein Psychopharmaka auch. ;-)
Aber meines ist allemal gesünder..
Und ich kann mir das auch wieder runterradeln...

Und wieder einmal werden nur Symtome(Schizophrenie) behandelt.

Nicht die Ursachen.

Typisch Schulmedizin.

Mlg jp
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18.12.2006 07:27 Uhr von borgir
 
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all diese nebenwirkungen: findet man bei anderen psychopharmaka auch. da müsste man alle verbieten (was gut wäre, denn helfen tun diese gifte außer dem geldbeutel der industrie niemandem)
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18.12.2006 14:23 Uhr von seehoppel
 
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ohjee: was für eine nebenwirkung: blutzucker ^^
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18.12.2006 23:33 Uhr von DorianArcher
 
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Testbar? Seltsam, normalerweise zeigen sich solche Folgen bei Langzeitstudien eher...
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19.12.2006 09:48 Uhr von Der Erleuchter
 
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Da bleib ich lieber dünn, das sagen: auch der Peter, die Heidi, die verspielte Anna und der impulsive Hannes in mir...;-)))
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19.12.2006 22:13 Uhr von Nessy
 
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naja: welcher Konzern würde sowas nicht runterspielen. Den Konzernen geht es in erster Linie um den Umsatz. Dann folgt der Rest !!!
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20.12.2006 07:20 Uhr von zenon
 
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Und wieder einmal: alles im Namen des Geldes und des Profits...

Ob sie wohl eingeschritten wären wenn die ersten Patienten gestorben wären?
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20.12.2006 13:33 Uhr von borgir
 
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@zenon: sicher nicht. erst wenn ein zusammenhang zwischen zyprexa und den todesfällen bewiesen wäre, dann würde man einschreiten. so ist das bei der pharmaindustrie. davon abgesehen: medikamente verkaufen zu dürfen, ohne eine wirkliche wirkung beweisen zu können, ist schon schande genug. das trifft auf sehr viele psychopharmaka zu. vor allem wenn man eine krankheit behandeln will, wo keine ist.

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