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Baden-Württemberg: Betreuung von Kleinkindern hat sich verbessert

Die Betreuung von Dreijährigen hat sich im Südwesten der Republik nach jüngsten Zahlen deutlich verbessert. 17.000 Kinder unter Drei werden derzeit betreut. Das sind rund sechs Prozent aller Kleinkinder, erklärte das Statistische Landesamt am Freitag.

Noch vor vier Jahren gab es lediglich 7.200 Betreuungsplätze im "Ländle". 40 Prozent aller Einrichtungen werden dabei von den Kommunen getragen. Katholische und evangelische Kindergärten folgen mit 24 bzw. 21 Prozent aller Einrichtungen.

Rechnet man die Kinderkrippen und Tagesmütter hinzu, ergibt sich daraus eine Betreuungsquote für unter Dreijährige von aktuell neun Prozent, gab Baden-Württembergs Sozialministerin Monika Stolz (CDU) bekannt.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Klein, Baden-Württemberg, Baden
Quelle: www.stuttgarter-zeitung.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2006 17:34 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Das ist in der Tat ein stolzer Wert. Wir hier in Nordrhein-Westfalen bringen es derzeit auf gerade einmal zwei Prozent. Bis 2010 sollen es zehn Prozent werden, aber Betroffene und Eingeweihte haben erhebliche Zweifel, ob dieses Ziel realistisch ist. Im Südwesten ist diese „Traumquote“ schon fast erreicht – Glückwunsch.
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17.12.2006 21:06 Uhr von alfaromeo_52
 
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Gratulation: Ist für hiesige bundesdeutsche Verhältnisse ein absoluter Erfolg. Geht oder ging dieses Ergebnis noch zu überbieten? Aber JAAAAA.

In der ehemaligen DDR hatte jedes Kind bis zur Einschulung einen garantierten Krippen- und Kindergartenplatz, wenn die Eltern es wollten und die Kinder gesundheitlich dazu geeignet waren. Auch in der Schule bestand die Möglichkeit, bis zu einen gewissen Alter nach der Schule den Hort zu besuchen, dort Schularbeiten zu erledigen und dann auch dort zu spielen.

Den bisherigen Regierungen in dieser Bundesrepublik Deutschland waren die Kinder eigentlich völlig egal, die Eltern waren sich in dieser Hinsicht mit den Sprößlingen selbst überlassen. Und wenn man die Kinder nicht im Kindergarten hat (ist auch eine Kostenfrage), so lernen diese nicht den richtigen Umgang mit anderen Kindern; können dadurch zu Aggressivität neigen und die Grundlagen für die Schule fehlen. Das Ergebnis zeigen dann die Pisa- Studien und es geht immer wieder dann ein verständlich geheuchelter Aufschrei durch die Politik. Und da stellt sich die Frage, welche Gesellschaftsordnung nun wirklich was für Kinder übrig hatte.....

Es ist schlimm, wie manche 10- Klässler zu kämpfen haben, um einfache Kopfrechenaufgaben zu lösen. Dies geht dann nur mit Taschenrechner und einigem Zeitbedarf.

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