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Manila: Wegen hoher Mieten leben immer mehr Menschen auf dem Friedhof

Schauplatz Manila - Nordfriedhof. Dort wo rund zwei Millionen Menschen ihre letzte Ruhe gefunden haben, siedeln immer mehr Bewohner der philippinischen Hauptstadt. Sie pflegen die Gräber und dürfen dafür mietfrei auf dem Friedhof wohnen.

Inzwischen gebe es mehrere tausend Menschen, die auf dem Friedhofsgelände zwischen den Gräbern leben. Für ihre Dienste erhalten die "Friedhofspfleger" sogar Zuwendungen von den Angehörigen, hinzu kommen Tagesjobs.

Die Siedler müssen jedoch fast täglich mit Verweisung rechnen. Immer wieder drohte die Friedhofsverwaltung an, die Menschen vom Gelände zu vertreiben. Vor allem die Aussicht auf mietfreies Wohnen lässt die Menschen aber immer wieder zurückkehren.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Mensch, Friedhof, Miete, Manila
Quelle: www.tagesschau.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2006 15:31 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Man lese die Quelle. Auf diesem Friedhof gibt es skurile Begebenheiten. Tischtennis, Karaoke und vieles mehr. Aber wer sich jetzt über die mangelnde Totenruhe beklagt, sollte folgendes mit in die Rechnung aufnehmen. Manila ist eine Millionenmetropole, die täglich neue Stadtflüchtlinge aufnehmen muss. Sie platzt förmlich aus allen Nähten, da sind geduldete Lebensräume wie die eines Friedhofs für die Menschen eine willkommene Heimat, auch wenn es dort kein fließendes Wasser gibt.
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17.12.2006 17:07 Uhr von 666leslie666
 
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omg: Wär auch ne Idee für Deutschland^^

Die hohen Mieten haben wir nämlich auch.

Mlg jp
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17.12.2006 19:11 Uhr von bpd_oliver
 
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Wobei: manche Friedhöfe sicherlich schöner sind als so einige Städte, z.B. Bielefeld *g*. Der Vorteil ist ja, dass man sozusagen ein Wohnrecht bis über den Tod hinaus hat...
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17.12.2006 19:15 Uhr von inselaffe
 
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@ 666leslie666: "Die hohen Mieten haben wir nämlich auch."

warst Du schon mal in England? Da ist Deutschland echt Billigmietland gegen.
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17.12.2006 19:16 Uhr von rubbledi.cats
 
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Da wird uns die Regierung schon noch hinbekommen: wenn man sieht wie die Mietpreise und die Nebenkosten Jahr für Jahr steigen und die Reallöhne immer weiter sinken sind wir nicht mehr weit davon entfernt!
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17.12.2006 21:13 Uhr von zuum
 
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naja. Sie platzt förmlich aus allen Nähten, da sind geduldete Lebensräume wie die eines Friedhofs für die Menschen eine willkommene Heimat, auch wenn es dort kein fließendes Wasser gibt.
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18.12.2006 12:58 Uhr von bogmen
 
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Lebensraum Friedhof: das sind ja tolle Aussichten. Dann muß man sich ja nicht mehr vor dem Sterben fürchten.
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18.12.2006 17:36 Uhr von Wolke286
 
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@pfennigfuchser: du nimmst mir die buchstaben aus der tastatur ;-)

als ich vor einigen jahren in kairo war, hat es mich doch zuerst sehr erschreckt, wie leute auf einem friedhof wohnen können. es war kein angenehmes gefühl, als wir durch die totenstadt gegangen sind. ich durfte sogar fotos machen (nach absprache mit den bewohnern und im absoluten rahmen). ab und zu sehe ich mir diese fotos an und freue mich, dass es uns deutschen doch recht gut geht (auch, wenn hier viele "jammerlappen" sind). alle gucken immer nur nach oben, selten mal einer nach unten zu denen, denen es weitaus schlechter geht als uns.
wünsche allen ein besinnliches weihnachtsfest und einen guten rutsch ins neue jahr.
werde am donnerstag wieder nach nordafrika fliegen, aber dann nach tanger, wo die armut auch nicht gerade wenig ist. doch auch diese leute leben mit ihrem schicksal.
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18.12.2006 20:06 Uhr von Deniz1008
 
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Was ist daran Auszusetzen? diese leute haben letzendlich ein tabu überwunden.

mfg

Deniz1008
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22.12.2006 06:04 Uhr von zeroFX
 
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Da muss ich dir allerdings Recht geben: In unserer ach so zivilisierten westlichen Welt ist das Thema Tod doch ein ziemliches Tabu. Das ist sehr schade.

Allerdings wünsche ich die "Umstände" dieser Tabuüberwindung keinem, das sollte auf eine andere Art und Weise passieren.

Aber mehr zum Artikel/Kommentar:
Anstatt die Leute von den Friedhöfen vertreiben zu wollen, was ohne umfassende Anwendung gewisser Gewalt wie gesagt eh kaum gelingen wird, sollte man sich lieber darum kümmern, eine gewisse sanitäre Grundversorgung, sprich fließend Wasser (wenigstens kaltes) und Abwassermöglichkeiten/Kanalisation möglich zu machen. Das wäre erstens realistischer und zweitens beugt es Seuchen-/Krankheitsherden vor.

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