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"Preußische Treuhand" hat nun Entschädigungsklage gegen Polen eingereicht

Die Vertriebenenorganisation "Preußische Treuhand" hat nun gegen Polen Klage auf Entschädigung beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg eingereicht. Vorerst solle das Gericht die Vertreibungen als unrechtmäßig verurteilen.

"Wenn die Deutschen Geld für verlorenes Eigentum verlangen wollen, sollen sie sich an die USA, Großbritannien und die Nachfolger der Sowjetunion wenden", meint der polnische Ex-Außenminister Wladyslaw Bartoszewski.

Auch aus Berlin und Warschau wird die Klage kritisiert. Die Vorsitzende der reaktionär gegründeten "Polnischen Treuhand" wies darauf hin, dass die Deutschen nicht das moralische Recht dazu hätten, Kriegsentschädigungen von Polen zu verlangen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polen, Entschädigung, Treuhand
Quelle: hna.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2006 11:07 Uhr von no_trespassing
 
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Ein Kapitel der Geschichte, das noch unaufgearbeitet ist. Und Polen würde sich nicht so entrüsten und dagegen stemmen, wenn sie nicht wüßten, daß Neutrale zu dem Schluß kommen könnten, daß da seinerzeit Unrecht an den Deutschen begangen wurde.

Deutschland mußte seinerzeit enorme Gebietsabtretungen als Entschädigung berappen. Woher nimmt Polen für sich das Recht in Anspruch, nochmal eventuelle Entschädigungen zu verlangen?

Unrecht kann nicht mit Unrecht vergolten werden.
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17.12.2006 15:13 Uhr von jesse_james
 
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Also eines wissen wir, sollte diese Klage Erfolg: haben, dann kann jeder in Europa vor dem Europäischen Gerichtshof bis in eine weit zurückreichende Vergangenheit klagen, weil hier jeder schon jedem Land entwendete, Kriege führte, Massenmorde beging, usw., usf. ...
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17.12.2006 15:25 Uhr von mäckie messer
 
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@autor: Komische Logik:

"Polen würde sich nicht so entrüsten und dagegen stemmen, wenn sie nicht wüßten, daß Neutrale zu dem Schluß kommen könnten, daß da seinerzeit Unrecht an den Deutschen begangen wurde."

Wenn ich also Deutschland verklage auf Schadenersatz für die Unterstützung Napoleons im Russlandfeldzug, dann würde sich hier keiner darüber entrüsten, weil die Klage sowieso keine Chance hätte? Gilt Selbiges auch für den Fall, dass ich die CDU verbieten lassen will?
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17.12.2006 15:39 Uhr von vst
 
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man soltle die preußische dingsda: auf den müllhaufen der geschichte werfen.

vor 2.000 jahren haben die römer meinen ururururururur........................urgroßeltern land weggenommen.

mal klage einreichen.
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17.12.2006 15:41 Uhr von Großunddick
 
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Wer ist die "Preußische Treuhand"?

Wir haben auch Haus und Hof unserer Großeltern verloren.
Aber wollen wir das wieder haben? Näää ;o)
Sollen se glücklich mit werden, ist abgeschlossene Geschichte!
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17.12.2006 15:44 Uhr von ciaoextra
 
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so etwas habe ich kein Verständnis, denn sie wurden "vertrieben" von Eigentum welches sie geklaut hatten. Von Vertreiben in dem Sinne kann keine Rede sein - man hat sich damals (zurecht) zurückgeholt, was legitim polnisches Eigentum war.
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17.12.2006 15:50 Uhr von TLeining
 
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zeitlich: es geht hier nicht um ein Ereignis wie den Napoleonfeldzug, den kein heute lebender miterlebt hat, sondern um Entschädigung für die Leute die damals vertrieben wurden, die betroffenen leben noch.
Ich finde diese ganzen Entschädigungszahlungen wegen des 2.WK einfach nur lästig, irgendwann muß mal gut sein. Bei den hier betroffenen Gebieten kommt aber erschwerend hinzu, dass die polnische Regierung auf der einen Seite von D erwartet, für die Vergehen der Vergangenheit geradezustehen, aber sämtliche Verbrechen der eigenen Vergangenheit verleugnet. Hätte die polnische Regierung einfach mal zugegeben, dass damals ein Verbrechen geschehen ist, sähe die Sache schon anders aus, dann könnte man das Kapitel endlich mal abschließen.
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17.12.2006 15:52 Uhr von Sir_Cumalot
 
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Polen: Polen hat schon deutsches Land abbekommen..... musste dafür aber Land an Russland abtreten..... sollen sich an Stalin wenden, weil der unverschämterweise den Krieg gewonnen hat, oder so ähnlich....
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17.12.2006 16:07 Uhr von Ernst_Paris
 
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Wieso eigentlich Polen? Die Polen sind nun wirklich die letzten, die den Ausgang des 2. Weltkriegs großartig mitzubestimmen hatte.

Die "preussische Treuhand", deren Mitglieder am Ende des 2.Weltkriegs doch wohl vornehmlich Kinder oder Jugendliche waren, fehlt offensichtlich das politische Verständnis für die Verhältnisse, in denen sie aufwachsen mußten. Es würde Ihnen zur Ehre gereichen, wenn sie heute dort helfen würden, wo heute Krieg und Vertreibung herrschen, aber auf diese Idee scheinen diese Leute überhaupt nicht zu kommen.
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17.12.2006 16:14 Uhr von christi244
 
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Also ich verstehe die Aufregung nun überhaupt nicht hier!

Ich halte von diesen Vertriebenen-Vereinen überhaupt nichts, denn die meisten von ihnen dürften ohnedies mittlerweile im Rentenalter oder gar tot sein, mal abgesehen davon, dass sie hier in Germanistan für jeden Misthaufen, der nicht mal ihr Eigentum war, bereits entschädigt wurden, und zwar zu genüge ... aber irgendwie entlockt es mir doch ein Schmunzeln, wenn sie beim EU-Gerichtshof Recht bekommen sollten ... denn Polen hat nun weißgott seit Eintritt in die EU den größten Reibach gemacht und kann es sich sogar leisten, zu dumpen, sei es nun steuerlich oder sonstwie, weil dies ja über die EU-Gelder bezahlt wird ... . Von daher hoffe ich dann, dass Polen ordentlich berappen muss.
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17.12.2006 16:43 Uhr von DerEssener
 
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@ ciaoextra: Auch wenn ich von der Klage nichts halte, aber:

> Von Vertreiben in dem Sinne kann keine Rede sein -
> man hat sich damals (zurecht) zurückgeholt, was
> legitim polnisches Eigentum war.

Deine Aussage ist falsch. Hier ist nicht von den Gebieten die Rede, die Deutschland während des Krieges besetzt hatte. Hier geht es um die Gebiete, die schon vor dem Krieg zu Deutschland gehörten. Polen wurde nach dem Krieg im Osten kleiner, da sich die UdSSR Land unter den Nagel gerissen hatte. Die Polen, die dann heimatlos wurden, wurden in den Westen, nämlich in die ehemals deutschen Gebiete, umgesiedelt.

Wenn Du mal nach Breslau (Wroclaw) fahren solltest, dann wirst Du dort noch viele Spuren aus der Vorpolnischen Zeit finden, die gar nicht mal so lange zurück liegt...
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17.12.2006 16:51 Uhr von Der Erleuchter
 
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@ciaoextra: Am besten schaust mal in ein Geschichtsbuch, bevor du so unqualifizierte Beiträge lieferst.

http://de.wikipedia.org/...
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17.12.2006 16:53 Uhr von shadow#
 
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und weiter? das das gericht entscheidet dass die vertreibungen unrechtmäßig waren, wäre ja irgendwie schon nett.
vielleicht würde das den polen den nötigen dämpfer verpassen, damit sie ihr neuentdecktes nationalistengehabe wieder etwas zurückfahren.
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17.12.2006 17:06 Uhr von N-rico
 
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@christi244: Wie kommst du drauf das die ca. 14 Mio. Vertriebenen aus Ostdeutschland schon entschädigt wurden? Die kamen 1945 mit dem an wa sie am Leib trugen und mussten noch viele Jahre nach Kriegsende in Baracken hausen. Dennoch haben sie sich hier vorbildlich und probemlos integriert, haben sich Häuser gebaut und sich mit harter Arbeit einen Wohlstand geschaffen. Sie hatten entscheidenden Anteil am Wirtschaftswunder! Dennoch haben sie und ihre Nachkommen nach wie vor gewisse Nachteile, da ja der ganze Grundbesitz verloren ging, den die ureinheimischen halt haben. Übrigens dürften ca. 20-25% aller Westdeutschen Nachfahren dieser Ostdeutschen sein.

Ziemlich widerlich und menschenverachtend übrigens wie du dich über diese Leute aüsserst so nach dem Motto "die sind eh schon fast Tod." Sie haben ihre Arbeit ja getan, die Grundlagen des Wohstands geschaffen den wir nun gedankenlos verprassen. Ein bißchen mehr Respekt wäre angebracht!

Enkel bist du!
Sieger und Sorgen gestern Gewesener
dankst du dein Dasein.
Hältst als Ahnherr Segen und Fluch
fernster Geschlechter hütend in Händen.

aus der Edda
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17.12.2006 17:42 Uhr von christi244
 
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@N-Rico: Nach dem Kriegsende sah es wohl in ganz Deutschland nicht viel anders aus ... mit dem Unterschied, dass bei "Nichtvertriebenen" nicht gesponsert wurde, obgleich durch Bombings alles verloren war.

Es ist einfach eine Tatsache, dass zu den Zeiten von diesen Leuten Eigentum angegeben wurde, was sie gar nicht besassen größtenteils.

Was glaubst Du denn, warum plötzlich jeder "Schäferhund" aus dem Osten raus wollte?

Jep, dann rechne einmal nach, wie lange das her ist.
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17.12.2006 17:45 Uhr von legionaer
 
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@ciaoextra: Danke, dass wir jetzt wissen, dass deutsche Geschichte auch keine Stärke von Dir ist. :)
Kannst mit christi244 eine Lerngemeinschaft gründen.

Eine wirkliche Entschädigung kann es in monetärem Sinne nie geben, weil der Verlust der geliebten Heimat mit keinem Geld der Welt zu bezahlen ist.

Alle zwei drei Jahre fahre ich für ein paar Tage in den Geburtsort meiner Mutter. Memel war einmal eine schöne Stadt. Die Russen haben alles abgewirtschaftet und die Litauer...naja, ihre durchweg hübschen und überdurchschnittlich großen Frauen täuschen nicht darüber hinweg, dass das einzige was sie von den ehemaligen deutschen Bewohnern wollen, deren Geld ist.

Auf Entschädigung zu klagen ist alles quatsch... die verlorene Erde gibt es dadurch nicht wieder und eine Herausgabe dieser ist in der momentanen Situation nicht einklagbar bzw. wenn dann ohne Aussicht auf Erfolg. Aber die Zeit kann es richten. Grenzen haben sich schon immer verschoben und werden sich auch zukünftig verschieben und warum sollte der Deutsche nicht auch mal Glück haben, wenn er nicht wieder der Grossmannssucht eines völlig wahnsinnigen Österreichers erliegt?
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17.12.2006 17:51 Uhr von legionaer
 
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chistie244: "Es ist einfach eine Tatsache, dass zu den Zeiten von diesen Leuten Eigentum angegeben wurde, was sie gar nicht besassen größtenteils."

Ja klar, alle aber auch alle ohne jede Ausnahme haben betrogen und gelogen und deren Nachkommen heute sind alles Hartz IV-Betrüger. Halleluja! *lol*
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17.12.2006 18:15 Uhr von legionaer
 
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chistie244: "Allerdings erhielten die Geschädigten nur für den Verlust kleiner Vermögen vollen Ersatz, nämlich dann, wenn der nach dem Gesetz berechnete Vermögenswert unter 5000 Reichsmark oder Ostmark lag. Betrug er 10.000 Mark, gab es nur rund 80 Prozent davon, bei 60.000 Mark nur 33, bei 100.000 Mark nur 25, bei 1 Million Mark nur 8 bis 9 Prozent, darüber nur bis 6,5 Prozent. Insgesamt enthält das Gesetz dreißig solcher degressiver Entschädigungsstufen. Grundlage der Berechnung war bei Haus-, Betriebs-, Landwirtschafts-, Forst- und sonstigem Grundvermögen der Einheitswert von 1935. Üppig also ist diese Entschädigung nicht ausgefallen."

So.... insgesamt wurde anscheinend bis 1995 insgesamt 70 Mill. € dafür aufgewendet. In Relation zu den Millionen Vertriebenen und den tatsächlichen Werten geradezu lachhaft. Ausserdem - genau betrachtet - warum soll eigentlich die deutsche Gesellschaft dafür zahlen, wenn sich ein Pole schön auf einem ehemaligen deutschen Landgut in das gemachte Nest legt?

Gerade der Pole müsste doch das Ansinnen verstehen, wurde er doch ebenfalls von seinem Land vertrieben. Also, Polen erhält seine Ländereien zurück und im Gegenzug Deutschland seine. Damit wäre das Problem aus der Welt. Aber was so einfach scheint ist halt leider oft zu kompliziert. :)

Und was mir auch am Herzen liegt, dass die Tschechische Regierung endlich ihre Schuld bei der Vertreibung der deutschen/österreichischen Landmannschaft eingestehen würde.

Die Beneschdekrete und diue ethnische Säuberung die Tschechien immer noch verharmlost, war ein Völkerverbrechen der schlimmsten Art. Tschechien und seine Bevölkerung sollte sich dafür noch heute in Grund und Boden schämen.
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17.12.2006 18:25 Uhr von ishn
 
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Diese ganzen "Heimatvertriebenen" wurden bereits in den 50gern von der Bundesregierung MEHR als grosszügig entschädigt ! Das wird bloss leider immer wieder vergessen. Da wurden dann Rittergüter praktisch von der Elbe bis zum Ural angegeben und jeder Grashalm einzeln aufgeführt.
Auch vergessen die verschenkten bzw für ein Appel und ein Ei abgegebenen Baugrundstücke und Zinslosen Kredite.
Aber das ist typisch die Gier kennt da mal wieder keine Grenzen.
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17.12.2006 18:26 Uhr von tamara77
 
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Die Polen wurden während des 2.WK von den deutschen wie der letzte dreck behandelt.Sie mussten u.a. MINEN ,die die deutschen gelegt hatten aufsammeln.Dabei kam es nicht selten zu bleibhaften körperlichen Schäden.Das die Polen dann natürlich sehr wütend waren(harmlos ausgedrückt) ist ja wohl klar.Und das sie dann keine deutschen in ihrem Land haben wollten ist dann ja hoffentlich auch klar,insbesondere da die deutschen ja nix gegen die Besatzungsmacht hatten.Deßhalb ist eine Entschädigungsklage eine bodenlose Unverschämtheit!!!
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17.12.2006 20:19 Uhr von N-rico
 
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@tamara77: "Und das sie dann keine deutschen in ihrem Land haben wollten ist dann ja hoffentlich auch klar,insbesondere da die deutschen ja nix gegen die Besatzungsmacht hatten.Deßhalb ist eine Entschädigungsklage eine bodenlose Unverschämtheit!!!"
Es war eben nicht ihr Land, es war Ostdeutschland, da haben die Polen nichts zu wollen.

Ausserdem war es Privateigentum, das nennt man Diebstahl. Das kann man nicht auf staatlicher politischer Ebene betrachten, sondern auf rechtlicher. Wenn morgen ein Pole zu dir nach Hause kommt und dich aus deinem Haus/Wohnung herauswirft und sagt das gehöre jetzt ihm wegen des 2.Wk, wärst du dann immer noch der Meinung das eine Klage eine Unverschämthet ist?

Enrico
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17.12.2006 21:30 Uhr von Troll-Collect
 
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@N-Rico: " Wie kommst du drauf das die ca. 14 Mio. Vertriebenen aus Ostdeutschland schon entschädigt wurden?"

"Das Gesetz über den Lastenausgleich (Lastenausgleichsgesetz - LAG) hatte zum Ziel, Deutschen, die infolge des Zweiten Weltkrieges und seiner Nachwirkungen Vermögensschäden oder besondere andere Nachteile erlitten hatten, teilweise finanziellen Schadensersatz zu leisten."
http://de.wikipedia.org/...

Außerdem gab es noch ganz interessante weitere Programme:

"Nach dem zweiten Weltkrieg wollten staatliche Stellen schnellstmöglich Land für Heimatvertriebene Bauern bereitstellen. Eine schnelle Kultivierung im Grenzgebiet zu den Niederlanden war aber auch gewünscht um den niederländischen Gebietsanspruch in diesem Grenzgebiet zu verhindern. Am 1. Oktober 1946 nahm die Firma Ottomeyer die Kultivierarbeiten im Emsland auf. ... Am 20.Sept.1972 wurde bei Groß Hesepe die letzte Ackerfurche in eine Moorfläche, mit den beiden Dampfpflug-Gespannen ,,Magdeburg" und ,,Thüringen" gezogen."
http://wettrup.net/...
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17.12.2006 21:37 Uhr von alfaromeo_52
 
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also es sind schon teilweise Aussagen dabei, die nur Kopfschütteln hervorrufen.

@christie244 und ciaoextra
Aufpassen im Geschichtsunterricht wäre vielleicht hilfreich gewesen. Die Deutschen hatten Eigentum dort und keinem was weg genommen.


Meine Vorfahren wurden auf jetzt polnischen Gebiet im Weidendorf geboren. Sie waren ganz normale Landwirte mit 3 Gebäude (1x Wohnen, 1x Stall, 1x Speicher) und bestellten ihr kleines Stück Acker. Dies alles war deren alleiniges EIGENTUM und keinem Polen weggenommen. Sie lebten schon im 19. Jahrhundert dort und kamen mit allen dortigen Polen sehr gut zurecht. Dann mußten diese in der Nacht innerhalb von 2 Stunden das Notwendigste packen und wurden zum Bahnhof geprügelt und getreten. Durch das Vorrücken der Russen fühlten sich die Polen dann als die neuen Herren. Alles andere Dagelassene wurde geplündert und zerstört!

Meine Tanten aus dem Westen sind ab und zu mal nach der Wende hin gefahren, aber alles ist zerfallen.

Die Ungleichheit in der Bewertung dieser Enteignungen durch die Polen zeigte sich darin, daß im Westen durch die deutsche Regierung relativ großzügige Entschädigungen gezahlt wurden und im Osten dann nach der Wende jeder einzelne Betroffenen nur 4000 DM bekam. Und da wurden Nachweise verlangt, es war unglaublich. Am liebsten hätte man nichts gezahlt. Und die Vertriebenenverbände haben als einzige Unterstützung gegeben, andere nicht!

Diese Entschädigungen sind nur ein Bruchteil dessen, was der eigentliche Wert darstellte. Jetzt ist dort alles verkommen und eine Rücküberführung und Wiederaufbau würde soviel Geld verschlingen. Es sei denn, die Regierung beteiligt sich bei den Kosten. Dann sollen schon die Polen weitern den Besitz behalten.
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17.12.2006 23:20 Uhr von N-rico
 
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@Troll-Collect: Also meines Wissens hat weder die Familie meiner Großmutter mütterlicherseits (Vertriebene Donauschwaben) noch die Familie meines Großvaters väterlicherseits (Vertriebene aus dem ostdeutschen Schlesien) Haus und Hof ersetzt bekommen, oder sonstwie einen angemessenen Ausgleich erhalten (von polen sowieso nichts). Mag sein das das sie einen gewissen Geldbetrag erhalten haben, was man als Hilfe auch nicht unterschätzen darf, aber da weiß ich leider nichts drüber, werde meine Großeltern mal fragen.
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18.12.2006 03:12 Uhr von thejack86
 
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ok wer klagt: den preus.... an wegen schüren von nazinalsozialistischen gedankengut ?

ich meine was soll das hat das was sinnvolles ?
wer bekommt das Geld ?

irgendwann verklagt uns die natur .... das urteil ist der Tod aber naja ...

irgendwann hat jedes land bis mitte 20 jhd den gedanken gehabt "wir brauchen raum"(Hitler)

ich finde es aber auch irgendwie einmal schön das man an das ende dieses Kriges denkt wo deutschland ja wohl der Totale verlierer war ... und das durch Bomben von Amis/Britten/Russen
Wo is da die reparation ?
Repartionen haben schon nach dem ersten Weltkrieg den Hass geschürt - macht sich da jetzt keiner mehr sorgen (NPD) - die gesetzt sind heute auch nich besser als in der weimarer republik !

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