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Deutsche Klavierhersteller trotzen der Globalisierung mit Erfolg

Die Herstellung von Klavierinstrumenten ist ein sehr traditionsreiches Handwerk. Ein in Deutschland hergestelltes Instrument ist preislich viel teurer, als ein Fernost-Import. Und trotzdem können deutsche Klavierbauer offenbar mit Erfolg bestehen.

Von 450.000 jährlich gebauten Klavieren weltweit, werden 250.000 in China hergestellt. China ist gleichzeitig der größte Absatzmarkt. Wurden vor zehn Jahren in Deutschland noch 20.000 Klaviere pro Jahr gefertigt, sind es heute nur noch 10.000.

Blüthner freut sich über steigende Absatzzahlen und dass in Deutschland dem Musizieren wieder mehr Bedeutung beigemessen wird. Bechstein und Schimmel produzieren teilweise auch im Ausland und haben teure und günstige Instrumente im Sortiment.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Erfolg, Global, Klavier
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.12.2006 10:29 Uhr von no_trespassing
 
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Also, ich finde, daß gerade die Instrumente großer Namen wie Steinway, Schimmel, Bechstein, etc. einen vortrefflichen Klang haben.

Die Fernost-Importe klingen teilweise viel zu blechern, man spürt deutliche Qualitätsunterschiede. Ist wie bei den Autos. Ein BMW fährt sich auch anders wie ein Zhonghua. Das akzeptabelste sind da noch Yamaha-Klaviere, wobei denen ihr Know-How eher in Digitalpianos liegt.

Aber an ein deutsches Markenklavier kommt kein Fernostimport ran. Der Erfolg beweist es.
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17.12.2006 17:00 Uhr von Nickolaus87
 
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"Wurden vor zehn Jahren in Deutschland noch 20.000 Klaviere pro Jahr gefertigt, sind es heute nur noch 10.000.

Blüthner freut sich über steigende Absatzzahlen..."

Das musst du mir mal bitte erklären. Wir produzieren weniger und haben trotzdem steigende Absatzzahlen? Wie geht das denn?
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17.12.2006 17:32 Uhr von borgir
 
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so ist das nunmal: es geht nichts über qualität, vor allem in solchen sparten wie instrumenten-bau. die globalisierung verspricht in den meisten fällen kleine preise dafür aber sehr sehr geringe qualität. aber in deutschland herrscht ja diese "geiz ist geil"-mentalität. schade eigentlich...
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17.12.2006 21:34 Uhr von Mi-Ka
 
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Nickolaus87, ich würde mal sagen, dass das nicht mal so schwer zu erklären ist.
1996 - 20.000 Klaviere
2001 - 5.000 Klaviere
2006 - 10.000 Klaviere

Der Absatz stieg laut diesem Beispiel also in den letzten fünf Jahren um 100%

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