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Leitender Controller bei Siemens-Tochter bringt Vorstand in Erklärungsnot

Der Siemens-Zentralvorstand soll die Korruptionspraktiken gebilligt haben, dieser Vorwurf erhält immer neue Nahrung. Der Leiter des Rechnungswesens der Siemens-Sparte "Com", Michael Kutschenreuter, hat dies durch seine jüngste Aussage nun bestätigt.

Kutschenreuter sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Über seinen Anwalt Steffen Ufer ließ er mitteilen, dass die Bereichsvorstände selbst mehrfach ihren "ausdrücklichen Wunsch" geäußert hätten, über Bedenken hinsichtlich dieser Praktiken hinwegzusehen.

Zwar wurde der Zentralvorstand nicht namentlich genannt, doch bringt die Aussage Kutschenreuters die Siemens-Verantwortlichen durch seine Einlassungen in weitere Erklärungsnot.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tochter, Siemens, Vorstand, Erklärung, Controller
Quelle: www.handelsblatt.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2006 17:49 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Mal schauen, wer als nächster an die Öffentlichkeit geht. Der inhaftierte Buchhalter jedenfalls wurde, glaubt man seinen Ausführungen, regelrecht unter Druck gesetzt, um die illegalen Korruptionspraktiken wissentlich zu übersehen. Doch Korruption ist nicht zwangsläufig notwendig. Die Ursachen dürfen auch bei Siemens tiefer liegen. Immerhin gibt es auch positive Gegenbeispiele.

Also die „Schlammschlacht“ ist in vollem Gange und „Schlamm" da.
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16.12.2006 18:00 Uhr von ocalanews
 
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kutschenreuter: will weihnachten bei mami feiern, nicht im knast. also singt er.
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16.12.2006 18:10 Uhr von carry-
 
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verstehe den rummel nicht: alles was deutschland interessieren sollte ist bestechung von deutschen beamten. was firmen untereinander oder im ausland machen kann der staatsanwaltschaft doch egal sein, schliesslich bringt es aufträge.
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17.12.2006 16:21 Uhr von christi244
 
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@carry: Ich gehe da mit Dir konform ... denn es ist internationaler "state of the art" Aufträge einzukaufen.

Ich denke aber auch, dies ist eine Ablenke von den Korruptionsfällen innerhalb der Beamtenschaft in Deutschland ... denn dazu zählen unsere Politiker ebenso. Hier werden ein paar an den Pranger gestellt, nur um vom eigentlichen Problem abzulenken.

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