16.12.06 17:29 Uhr
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Moskau: Tausende protestieren gegen Putins Machtpolitik

"Wir wollen keinen Polizeistaat mehr", so fasste der ehemalige Schachweltmeister Garri Kasparow den Kern des Protestes zusammen. Verschiedene Formationen aus dem kompletten Spektrum von links bis rechts hatten zu der Veranstaltung aufgerufen.

Mehrere Tausend Menschen kamen am Samstag in der russischen Hauptstadt Moskau zum "Marsch der Dissidenten" zusammen. Doch statt eines Protestzuges durch die Innenstadt wurde nur eine Kundgebung auf dem Triumphplatz in Moskau genehmigt.

Auch mehrere Tausend Polizisten wurden in Moskau zusammengezogen. Dabei kam es nach Angaben eines Moskauer Radiosenders zu rund 40 Festnahmen, darunter auch ein führender Politiker der Liberalen.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Moskau, Macht, Wladimir Putin
Quelle: www.tagesschau.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2006 17:36 Uhr von 666leslie666
 
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mehrere tausend Polizisten: Scheiss Bullenstaat.
Wie in USA... :-(
Und bald auch bei uns...


Mlg jp
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16.12.2006 18:04 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Aktualisierung: Soeben war in der Tagesschau die Rede von rund 8.000 Polizisten....(Update)
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16.12.2006 23:07 Uhr von terrordave
 
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wird sich nix ändern!! die russen können so lange auf die straße gehen wie sie wollen - ändern wird sich bei denen doch nie was!
seit dem 19. Jahrhunder leben sie in einem polizeistaat - zwischendurch von revolution oder jelzin unterbrochen. das ist bei denen so im blut, die können gar nicht anders würd ich mal sagen...
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17.12.2006 11:27 Uhr von Julizka84
 
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@terrordave: "die russen können so lange auf die straße gehen wie sie wollen - ändern wird sich bei denen doch nie was!"

Schwachsinn! Das gleiche könnte man über Deutschland auch sagen. Schon bei der nächsten Wahl kann sich alles ändern. Die Macht hat das Volk. Und in Russland ist sehr wohl Demokratie!

"seit dem 19. Jahrhunder leben sie in einem polizeistaat"

Kommt auf deine Definition von Polizeistaat an. Aber andere Länder wie USA und England sind da viel weiter was die Bespitzelung ihrer eigenen Bürger angeht. Und was Pressefreiheit angeht glaube ich nach dem 11 September nicht, dass sich Rußland vor Amerika verstecken muss.

"das ist bei denen so im blut, die können gar nicht anders würd ich mal sagen"

Du verdienst echt eine Medallie! Es liegt also den Russen im Blut, dass sie in einem Polizeistaat leben? OMG! Liegt es dann den Deutschen im Blut scheisse zu reden?
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17.12.2006 11:37 Uhr von terrordave
 
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julia: erst mal ist es ein zusammenhängender text, wo du nicht den ersten satz einzeln "bearbeiten" kannst. der ist nämlich historisch gemeint. die russische mehrheit lebt seit dem 19.jahrhundert von einer minderheit unterdrückt.
das fängt bei der zarenherrschaft an, geht über den bürgerkrieg und die sowjetunion bis zu putin. das sind 200 jahre unterdrückung, bisher hat sich also (bis auf die form davon) nichts geändert.

es kommt nicht auf meine definition von polizeistaat an, sondern auf die historische. schau mal bei wiki, wie die udssr und das kaiserreich beschrieben werden.

dass du jetzt die bösen usa reinbringst finde ich suuuper! hat aber null mit dem thema zu tun ok?

die medallie verdienst übrigens du, wenn du sagst russland wäre eine demokratie. wie schön, dann gibt es ja NUR DEMOKRATIEN AUF DER WELT!! wie schön! sogar nordkorea (usa übrigens auch) ist eine... papier ist geduldig.

mit dem im blut liegen meinte ich, dass sie nichts anderes kennen gelernt haben. da kann auch schwer etwas wachsen.
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17.12.2006 13:15 Uhr von Johnny Cash
 
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Deutschland ist es genauso. Nationale Demonstranten dürfen nicht an dem Holocaust Gedenkmal vorbei laufen.

Genauso wenig dürfen Demonstranten in Russland im eigentlichen Sinne Großkundgebungen abhalten ohne verhaftet zu werden.
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17.12.2006 15:29 Uhr von CHR.BEST
 
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Rußland tut sich nach wie vor schwer mit seiner Vergangenheit. Das zeigen gerade diese Polonium-KGB-Seilschaften nur zu deutlich.

Rußland mag derzeit zwar auf dem Papier eine Demokratie sein aber von einer echten, lebendigen Demokratie kann man hier wirklich nicht sprechen. Immerhin ist diese Demonstration ein Zeichen der Hoffnung. Wenn jemand die Verhältnisse in Rußland in punkto Meinungsfreiheit, Demokratie und unabhängige Justiz verbesser kann, dann doch nur die eigenen Bürgerinnen und Bürger.
Die Aufgabe des freien Europas wäre es, diese Kräfte maßvoll zu unterstützen, wenn wir nicht irgendwann wieder ein Rußland zum Nachbarn wollen, in dem nur noch das Diktat oder der Geldadel regiert.
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19.12.2006 15:32 Uhr von HackForce
 
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@terrordave: <<das ist bei denen so im blut, die können gar nicht anders würd ich mal sagen... <<

lol was soll das sein... rassismus mal anders oder wie.... deine vorurteile sind einfach nur peinlich... mehr nicht ^^

was liegt denn deiner meinung nach den deutschen im blut... ich meine so im zusammenhang mit 2 WK und nem versuchten völkermord....

sorry aber du bist ein richtiger kleingeist ^^
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19.12.2006 15:45 Uhr von HackForce
 
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ihr tollen demokraten ^^: lol.... unwissend und unreflektiert brabbelt ihr alles nach was euch die presse vor die füße werft... und teilweise glauben hier einige anscheinend schon, sie seien demokratische übermenschen...(terrordave)

fakt ist aber leider, dass euer deutscher staat:
-völkerechtswidrige kriege führt
-foltergefängefängnisse auf deutschem boden akzeptiert
-amerikanische dienste bei entführung und verhör deutscher staatsbürger unterstützt
-ab 2007 eu-weit alle verbindungsdaten (inet,handy telefon) gespeichert werden
-eure großkenzerne korrupt sind (siemens,VW, Deutsche Bank, gesamter Bausektor)

und ihr es einfach ignoriert.... und ihr glaubt ernsthaft ihr seit demokraten.... ??? ihr seit eine peinliche kuriosität... opfer eurer unfähigkeit informationen selbst zu verabeiten...

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