16.12.06 15:35 Uhr
 440
 

Russische Armee: Gewalt ist an der Tagesordnung

In diesem Jahr sind dem Verteidigungsministerium zufolge 514 Angehörige der russischen Streitkräfte ums Leben gekommen. Allein an den Folgen von Mutproben starben 22 Soldaten, zusätzlich gab es 193 Selbstmorde und 55 Tote in Tschetschenien.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sprach 2004 außerdem von hunderten Todesopfern durch Vergewaltigungen und Demütigungen. Tausende desertierten in dem Jahr.

2005 wurden 550 Offiziere wegen Gewaltanwendung verurteilt. Ebenfalls im vergangenen Jahr wurde folgender Fall bekannt: Ein 19-jähriger Soldat wurde so misshandelt und verprügelt, dass ihm Geschlechtsteile und Beine amputiert werden mussten.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: terrordave
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gewalt, Armee, Russisch
Quelle: magazine.web.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

LG Heilbronn: Etwa fünf Jahre Haft für Mutter, die Baby umbrachte
Deutscher islamistischer Prediger Sven Lau zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt
Europäischer Gerichtshof: Auch Ungarn und Slowakei müssen Flüchtlinge aufnehmen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.12.2006 15:29 Uhr von terrordave
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Das sind wirklich schlimme Zustände! Und jeder ab 18 Jahren muss für bis zu 2 Jahre zur Armee, nächstes Jahr wird die Wehrpflicht auf ein Jahr verkürzt.
Kommentar ansehen
16.12.2006 17:18 Uhr von ocalanews
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
1 Mio Soldaten: Die russische Militärstaatsanwaltschaft registrierte 2005 insgesamt 139.000 Straftaten innerhalb der Armee. Darunter wurden 6.000 Soldaten wegen Misshandlung durch Kameraden verletzt, 2.600 Soldaten wurden für derartige Straftaten verurteilt. Den russischen Streitkräften gehören 1 Million Soldaten/innen an.
Kommentar ansehen
16.12.2006 19:21 Uhr von virtualnonsense
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ist nix neues ..: War schon immer so .. zwar ist es nicht überall so aber das passiert in vielen Gebieten.War schon vor 20 jahren so ..
Kommentar ansehen
16.12.2006 19:41 Uhr von hanswa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Soldaten und Litwinenko: Über das Quelen von jungen eingezogenen Soldaten,sollte
sich die Menschen mehr aufregen, als über den Berufsunfall
des Berufsspiones Litwinenko.
Kommentar ansehen
17.12.2006 22:43 Uhr von Bleifuss88
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich frage mich: immer noch, wie so ein Land überhaupt funktionieren kann.

Es stimmt aber leider auch, dass das nichts neues ist.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?