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Russische Armee: Gewalt ist an der Tagesordnung

In diesem Jahr sind dem Verteidigungsministerium zufolge 514 Angehörige der russischen Streitkräfte ums Leben gekommen. Allein an den Folgen von Mutproben starben 22 Soldaten, zusätzlich gab es 193 Selbstmorde und 55 Tote in Tschetschenien.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sprach 2004 außerdem von hunderten Todesopfern durch Vergewaltigungen und Demütigungen. Tausende desertierten in dem Jahr.

2005 wurden 550 Offiziere wegen Gewaltanwendung verurteilt. Ebenfalls im vergangenen Jahr wurde folgender Fall bekannt: Ein 19-jähriger Soldat wurde so misshandelt und verprügelt, dass ihm Geschlechtsteile und Beine amputiert werden mussten.


WebReporter: terrordave
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gewalt, Armee, Russisch
Quelle: magazine.web.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2006 15:29 Uhr von terrordave
 
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Das sind wirklich schlimme Zustände! Und jeder ab 18 Jahren muss für bis zu 2 Jahre zur Armee, nächstes Jahr wird die Wehrpflicht auf ein Jahr verkürzt.
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16.12.2006 17:18 Uhr von ocalanews
 
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1 Mio Soldaten: Die russische Militärstaatsanwaltschaft registrierte 2005 insgesamt 139.000 Straftaten innerhalb der Armee. Darunter wurden 6.000 Soldaten wegen Misshandlung durch Kameraden verletzt, 2.600 Soldaten wurden für derartige Straftaten verurteilt. Den russischen Streitkräften gehören 1 Million Soldaten/innen an.
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16.12.2006 19:21 Uhr von virtualnonsense
 
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Ist nix neues ..: War schon immer so .. zwar ist es nicht überall so aber das passiert in vielen Gebieten.War schon vor 20 jahren so ..
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16.12.2006 19:41 Uhr von hanswa
 
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Soldaten und Litwinenko: Über das Quelen von jungen eingezogenen Soldaten,sollte
sich die Menschen mehr aufregen, als über den Berufsunfall
des Berufsspiones Litwinenko.
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17.12.2006 22:43 Uhr von Bleifuss88
 
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Ich frage mich: immer noch, wie so ein Land überhaupt funktionieren kann.

Es stimmt aber leider auch, dass das nichts neues ist.

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