16.12.06 14:25 Uhr
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Frankreich: 52 Jahre im Krankenhaus verbracht

Mit Kinderlähmung wurde der fünfjährige Franzose Fernand Neault in die Universitätsklinik Nantes gebracht. Da es keine bessere Unterbringung für ihn gab, blieb er in einem speziellen Zimmer auf der Infektionsstation.

Am Montag wird er nun entlassen, nach 52 Jahren. Der an beiden Armen gelähmte Neault wird in einer Einrichtung für Behinderte wohnen. In seinem Krankenzimmer beschäftigte er sich mit vielen Büchern und einem PC, den er mit den Zehen bediente.

Für die Entlassung hat die Klinik ein großes Fest geplant.


WebReporter: disma
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Jahr, Frankreich, Krank, Krankenhaus
Quelle: www.welt.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.12.2006 14:21 Uhr von disma
 
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Das nenn ich doch mal perfekte Patientenbetreuung. Hier in Deutschland wird schon gemault, wenn ein Patient nicht direkt nach einer "harmlosen" Op rumtanzt.
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16.12.2006 15:42 Uhr von 666leslie666
 
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52 Jahre: Wirklich lange Zeit.
Zum Glück hatte er immer genug Beschäftigung. ;-)

Mlg jp
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16.12.2006 16:57 Uhr von Arschtrid
 
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Eigentlich ne todtraurige Nachricht.
Ich würde nicht mehr froh werden, wenn ich wüsste ich war 52 Jahre an ein Bett gefesselt bzw. nur an einem Ort und erlebe dann plötzlich nach meiner Entlassung, was draussen in der Welt vor sich geht... was man trotz Behinderung alles hätte erleben können.

So unendlich viel Zeit verschwendet...
sowas stimmt mich dann immer sehr traurig und nachdenklich.
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16.12.2006 17:04 Uhr von borgir
 
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in deutschland: wäre er schon sehr sehr lange in einer einrichung, die nur kohle verdienen will und die ihr überlassenen pflegebedürftigen menschen behandelt wie der letzte dreck...und das sind verdammt nochmal keine ausnahmen, diese praktiken des geld-verdienens mit der "pflege" alter und kranker menschen ist in der branche der stationären pflege in heimen die REGEL
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16.12.2006 18:43 Uhr von legionaer
 
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borgir: Auch in Frankreich gibt es genügend Pflegeeinrichtungen, die nur abzocken.
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16.12.2006 22:02 Uhr von Bene214
 
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borgir: wwenn du deutschland nicht magst, dann wandere doch aus - oder aender was anstatt immer nur rumzumeckern das geht uns allen naemlich langsam auf den Sack!
Komm mal klar -.-´´
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16.12.2006 22:12 Uhr von Artemis500
 
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waren seine Eltern die ganze Zeit? So lange kann er gar nicht akut krank gewesen sein. Und ein Kind, das nur an den Armen gelähmt ist kann man auch zuhause betreuuen.
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16.12.2006 22:38 Uhr von Pattern
 
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Die Spätfolgen: einer Polioerkrankung umfassen eine Menge Symptome. Die können evtl. nicht alle in einer Pflegeeinrichtung behandelt bzw. kontrolliert werden. Wenn er z.B. an einem Beatmungsgerät angeschlossen war muss ja immer ein Arzt in Reichweite sein. Man muss also nicht immer "akut" erkrankt sein um permanente ärztliche Hilfe zu benötigen.
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17.12.2006 04:19 Uhr von marshaus
 
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lange zeit: der hat ja absolut nichts von seiner kindheit bzw. von seinem lenem gehabt.
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17.12.2006 12:01 Uhr von Artemis500
 
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@Pattern: Naja, ein paar Jahre kann sich das ja hingezogen haben. Aber mehr als fünfzig Jahre?
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18.12.2006 21:28 Uhr von ocalanews
 
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den kann man: nicht einfach so entlassen. er ist unkündbar. die klinik sollte seinen namen tragen. der papst soll ihn heilig sprechen!
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18.12.2006 23:39 Uhr von DorianArcher
 
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Das klingt wie die Geschichte vom Regenwurm, der die ganze Zeit lieber in der Erde lebt...
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19.12.2006 14:21 Uhr von Begosch
 
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armer kerl: und was macht er nun?
keine schule, keine ausbildung, kein job, kein einkommen, keine wohnung....
hilft ihm wenigstens jemand fuß zu fassen?

begosch
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19.12.2006 22:03 Uhr von Nessy
 
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Der arme Kerl. Sein halbes Leben oder mehr nur in einer Klinik. Der kann einem echt Leid tun, vor allem wenn man bedenkt was er alles verpasst hat !!!
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20.12.2006 07:27 Uhr von zenon
 
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Was für eine Geschichte! Überlegt mal - der hat in dieser Zeit Anwärter bis in den Ruhestand begleitet...
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23.12.2006 21:52 Uhr von swald
 
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unvorstellbar: Sorry aber zum Leben ist ein Heim immer besser als ein Krankenhaus.

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