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Staubströme des Saturnmonds Enceladus enträtselt?

Der Ursprung von Gasströmen auf dem Saturnmond Enceladus beschäftigt Astronomen seit ihrer Entdeckung auf Fotos der Sonde Cassini. Susan Kieffer (University of Illinois in Urbana) und Kollegen liefern in der "Science" eine Theorie dazu ab.

Hoher Druck kann zur Bildung von Clathraten führen, einfach ausgedrückt: Hohlräume aus chemischen Verbindungen. Auf dem Saturnmond spielen neben Wasser hier noch Stickstoff, Kohlendioxid und Methan eine Rolle.

Diese "Vorratskammern" werden zerstört, wenn tektonische Aktivitäten auf dem Himmelskörper die Oberfläche beeinflussen und so den Druck der Clathrate auflösen. Die Folge sind geysirartige Ströme aus den Substanzen, die zum E-Ring beitragen.


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WebReporter: Schellhammer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Saturn, Staub, Enceladus
Quelle: www.wissenschaft.de

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