15.12.06 19:44 Uhr
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Kuba: US-Soldat 1960 in 15 Minuten zum Tod verurteilt - am nächsten Tag hingerichtet

Der Staat Kuba wurde nun von einem US-Gericht zu einer Schadensersatzzahlung von 400 Millionen Dollar an die Hinterbliebenen des US-Soldaten Robert Fuller verurteilt.

Im Jahre 1960 wurde Fuller im Alter von 25 Jahren in einem 15-minütigen Prozess verurteilt und am Tag darauf hingerichtet. Dem Korea-Krieg-Veteranen wurde vorgeworfen, eine Invasionstruppe angeführt zu haben.

Fuller sei "wie in einem römischen Zirkus vorgeführt" worden, betont der Anwalt und verurteilt die "grausame Art dieser Exekution".


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WebReporter: Fisherment
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Tod, Soldat, Tag, Minute, Kuba
Quelle: www.diepresse.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.12.2006 20:10 Uhr von JCR
 
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Na sowas. Die USA wollen wieder einmal einem Staat ein (Un)Recht absprechen, von dem sie bedenkenlos Gebrauch machen?

Dann fordern wir doch mal Schadenseratz von der US-Regierung für:

-Todesstrafen

-Missachtung des Völkerrechts

-Hortung von WMD´s

-Völkermord

-Rassendiskriminierung

Hmm, dann wären sie ziemlich pleite.


Ob der Prozess in Kuba fair war, sei mal dahingestellt, doch was das angeht, sollten sie lieber vor der eigenen Tür kehren.

Was ist mit den Guantanamo-Insassen, ist deren Inhaftierung fair?


In jedem Fall war dieser Prozess sicherlich sinnvoller als dieser hier :http://shortnews.stern.de/...

Fast 30 Jahre Haft und 30 Minuten Exekution, ganz egal, ob schuldig oder nicht, dazu hat niemand ein Recht.
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16.12.2006 09:38 Uhr von Johnny Cash
 
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Die: Nachricht ist doppelt.

Mein Kommentar dazu ist im anderen Thread zu finden.
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16.12.2006 19:57 Uhr von sacratti
 
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Dieses Urteil hat Vorreiterrolle: Die USA planen nach Castro´s Tod die Invasion und da kann man dann 400 Mio Dollar einfach so an "gute Leute" verteilen, ohne dass dies angreifbar wäre.
Die Invasion in der Schweinebucht war später, es dürfte also klar sein, dass es sich bei dem Soldaten um einen Verbrecher gehandelt haben muss, im US Jargon auch Terrorist genannt, da passt alles drunter.

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